{"id":5751,"date":"2026-05-27T15:54:34","date_gmt":"2026-05-27T13:54:34","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/auslaenderanteil-bei-sexualdelikten-in-oesterreich-auf-rekordhoch-477-prozent-fremde-tatverdaechtige\/"},"modified":"2026-05-27T15:54:34","modified_gmt":"2026-05-27T13:54:34","slug":"auslaenderanteil-bei-sexualdelikten-in-oesterreich-auf-rekordhoch-477-prozent-fremde-tatverdaechtige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/auslaenderanteil-bei-sexualdelikten-in-oesterreich-auf-rekordhoch-477-prozent-fremde-tatverdaechtige\/","title":{"rendered":"Ausl\u00e4nderanteil bei Sexualdelikten in \u00d6sterreich auf Rekordhoch: 47,7 Prozent fremde Tatverd\u00e4chtige"},"content":{"rendered":"<div>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"582\" data-is-last-node=\"\" data-is-only-node=\"\">\u00d6sterreich verzeichnete im Jahr 2025 einen Anteil von 47,7 Prozent ausl\u00e4ndischer Tatverd\u00e4chtiger und damit den h\u00f6chsten Wert der vergangenen sieben Jahre. Eine eigenst\u00e4ndige Statistik zu Gruppenvergewaltigungen existiert nicht, doch Einzelf\u00e4lle wie der Mord an Leonie im Jahr 2021 durch drei afghanische T\u00e4ter und der Missbrauch von Anna im Jahr 2023 durch eine syrisch gepr\u00e4gte Jugendgruppe zeigen wiederkehrende Muster. Ein weiterer Fall in Wien-Meidling im Mai 2025 mit einem syrischen Tatverd\u00e4chtigen f\u00fcgt sich in eine Reihe von Verfahren, die in ihrer Struktur immer wieder \u00e4hnlich erscheinen.<\/p>\n<p data-start=\"0\" data-end=\"591\">Vor dem Landgericht Aachen l\u00e4uft seit dem 6. Mai 2026 ein Prozess, der in Deutschland und \u00d6sterreich f\u00fcr Aufsehen sorgt: Vier Syrer und ein Iraker im Alter von 17 bis 27 Jahren m\u00fcssen sich wegen der gemeinschaftlichen besonders schweren Vergewaltigung einer 17-j\u00e4hrigen Frau verantworten. Die Tat ereignete sich im Oktober 2025 in Heinsberg-Unterbruch. Die junge Frau soll stundenlang missbraucht worden sein. Ermittler stellten eine Pistole und einen Elektroschocker sicher. Die Staatsanwaltschaft pr\u00fcft Verbindungen zu weiteren Opfern. Das Opfer leidet schwer und nimmt kaum noch am \u00f6ffentlichen Leben teil.<\/p>\n<p>Der Fall ist kein Einzelfall. Er f\u00fcgt sich in ein statistisches Muster ein, das sowohl in Deutschland als auch in \u00d6sterreich seit Jahren beobachtet wird \u2013 mit deutlicher \u00dcberrepr\u00e4sentation von Tatverd\u00e4chtigen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.<\/p>\n<h4>Deutschland: Stabile Quote seit sieben Jahren<\/h4>\n<p>Die Bundesregierung dokumentiert in Antworten auf parlamentarische Anfragen, zuletzt Drucksache 21\/1054 vom August 2025, ein klares Bild. Im Jahr 2024 gab es 788 polizeilich erfasste Gruppenvergewaltigungen. Der Anteil nicht deutscher Tatverd\u00e4chtiger lag bei 51 Prozent nach 47 Prozent im Vorjahr. Die Quote bewegt sich seit dem Jahr 2018 in einem Korridor zwischen 46 und 51 Prozent. Die f\u00fchrenden nicht deutschen Nationalit\u00e4ten sind seit Jahren konstant Syrien, Afghanistan, Irak und T\u00fcrkei.<\/p>\n<p>Die Polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2025 des Bundeskriminalamts best\u00e4tigt diese Entwicklung. Nicht deutsche Tatverd\u00e4chtige sind bei Gewaltkriminalit\u00e4t mit 42,9 Prozent \u00fcberrepr\u00e4sentiert. Bei Vergewaltigungen stieg die Zahl der F\u00e4lle im Jahr 2025 um rund\u00a0neun Prozent. Die Belastungszahlen, also Tatverd\u00e4chtige pro 100.000 Einwohner der jeweiligen Gruppe, liegen bei syrischen und afghanischen Staatsangeh\u00f6rigen etwa acht- bis elffach h\u00f6her als bei deutschen Staatsb\u00fcrgern. In Bayern mit 81 Gruppenf\u00e4llen im Jahr 2023 und Nordrhein-Westfalen mit 209 F\u00e4llen wiederholen sich die Muster mit hohen Anteilen syrischer und afghanischer Tatverd\u00e4chtiger.<\/p>\n<h4>\u00d6sterreich: Hoher Ausl\u00e4nderanteil, weniger granulare Daten<\/h4>\n<p>In \u00d6sterreich fehlt eine vergleichbar detaillierte Sonderauswertung zu Gruppenvergewaltigungen. &#8222;Gruppenvergewaltigung&#8220; ist juristisch kein eigener Tatbestand. Die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts (BKA) und der Sicherheitsbericht zeigen jedoch ein \u00e4hnliches Gesamtbild.<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 wurden in \u00d6sterreich 538.656 Straftaten angezeigt (plus 0,8 Prozent). Der Anteil fremder Tatverd\u00e4chtiger erreichte mit 47,7 Prozent den h\u00f6chsten Wert seit sieben Jahren. Fremde Tatverd\u00e4chtige nahmen um 4,8 Prozent zu, \u00f6sterreichische nur um 0,9 Prozent. Im Jahr 2024 lag der Ausl\u00e4nderanteil bei Tatverd\u00e4chtigen bei 46,8 Prozent (vor zehn Jahren noch 37 Prozent). Die gr\u00f6\u00dften Gruppen stammen aus Rum\u00e4nien, Deutschland, Syrien (rund 11.900 Verd\u00e4chtige), Serbien, der T\u00fcrkei und Afghanistan (rund 6.300).<\/p>\n<p>Bei Sexualdelikten insgesamt \u2013 Vergewaltigungen lagen im Jahr 2024 bei etwa 1.355 Anzeigen \u2013 ist der Ausl\u00e4nderanteil traditionell hoch. Eine Sondererhebung des BKA aus dem Jahr 2022 (die bislang nicht aktualisiert wurde) zeigte bereits damals: Afghanen waren zw\u00f6lfmal, Syrer achtmal h\u00e4ufiger wegen Vergewaltigung verd\u00e4chtig als \u00d6sterreicher. Beide Gruppen machten zusammen nur etwa 1,2 Prozent der Wohnbev\u00f6lkerung aus.<\/p>\n<h4><strong>Zwei F\u00e4lle in Wien illustrieren das Muster besonders deutlich<\/strong><\/h4>\n<p>Im Juni 2021 wurde die 13-j\u00e4hrige Leonie W. in Wien-Donaustadt von drei afghanischen Asylbewerbern in eine Wohnung gelockt, mit Ecstasy bet\u00e4ubt und mehrfach vergewaltigt. Sie starb an einer t\u00f6dlichen \u00dcberdosis und durch Ersticken. Die T\u00e4ter filmten Teile der Tat. Der Hauptbeschuldigte wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, die beiden anderen zu 19 und 20 Jahren. Der Fall l\u00f6ste eine landesweite Debatte \u00fcber die Risiken unkontrollierter Aufnahme junger m\u00e4nnlicher Asylsuchender aus.<\/p>\n<p>Im Jahr 2023 wurde die damals zw\u00f6lfj\u00e4hrige &#8222;Anna&#8220; in Wien-Favoriten \u00fcber mehrere Monate hinweg sexuell missbraucht \u2013 mutma\u00dflich durch eine Gruppe von bis zu 17 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Umfeld des Antonsparks, \u00fcberwiegend mit syrischem oder anderem Migrationshintergrund. In mehreren Verfahren vor dem Wiener Landesgericht (2024\/2025) endeten die Prozesse f\u00fcr die meisten Angeklagten mit Freispr\u00fcchen oder Verurteilungen wegen &#8222;Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung&#8220; \u2013 nicht wegen schwerer Vergewaltigung. Grund: Die Alterskenntnis der T\u00e4ter und der Nachweis von Zwang lie\u00dfen sich nicht in allen F\u00e4llen zweifelsfrei belegen. Einige der Freigesprochenen wurden sp\u00e4ter wegen anderer Delikte (etwa Raub) erneut festgenommen. Ein zweites mutma\u00dfliches Opfer meldete sich nach den Urteilen.<\/p>\n<p>Im Mai 2025 ereignete sich ein weiterer Fall in Wien-Meidling: Eine 16-J\u00e4hrige aus der Steiermark wurde in einer Wohnung von zwei M\u00e4nnern vergewaltigt. Ein 19-j\u00e4hriger Syrer sitzt in Untersuchungshaft in Graz; die Polizei sucht nach dem zweiten T\u00e4ter.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter\">\n<div class=\"TwitterEmbed\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet lazyload\" data-twitter=\"twitter-tweet\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Roger K\u00f6ppel <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/twitter.com\/KoeppelRoger?ref_src=twsrc%5Etfw\">@KoeppelRoger<\/a> held an open discussion with students in Switzerland. A progressive young lady claimed that violence against women in Europe has nothing to do with migration, arguing that in most cases the perpetrators are WHITE MEN.<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/twitter.com\/GadSaad?ref_src=twsrc%5Etfw\">@GadSaad<\/a> <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/twitter.com\/elonmusk?ref_src=twsrc%5Etfw\">@elonmusk<\/a> <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/t.co\/seFnDi3nSU\">pic.twitter.com\/seFnDi3nSU<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Russian Market (@runews) <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/twitter.com\/runews\/status\/2057936849188819152?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 22, 2026<\/a><\/p><\/blockquote><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>In beiden L\u00e4ndern korreliert die \u00dcberrepr\u00e4sentation mit der Zusammensetzung der Asylmigration seit dem Jahr 2015, \u00fcberwiegend junge M\u00e4nner aus Regionen mit teils patriarchalisch gepr\u00e4gten Geschlechterbildern und geringerem Respekt vor sexueller Autonomie. Demografische Faktoren wie Alters- und Geschlechtsstruktur, Integrationsdefizite und in manchen F\u00e4llen die Entstehung abgeschotteter Milieus spielen dabei eine Rolle. Studien aus Schweden, die unter anderem einen hohen Anteil von Verurteilten mit Migrationshintergrund bei Vergewaltigungsdelikten ausweisen und auch sozio\u00f6konomische Variablen ber\u00fccksichtigen, deuten auf \u00e4hnliche Mechanismen hin.<\/p>\n<p>Deutschland verf\u00fcgt durch parlamentarische Anfragen \u00fcber relativ transparente Daten zu Gruppenvergewaltigungen. \u00d6sterreich st\u00fctzt sich st\u00e4rker auf Einzelf\u00e4lle und Gesamtstatistiken. Die methodischen Einschr\u00e4nkungen sind in beiden L\u00e4ndern vergleichbar: fehlende vollst\u00e4ndige Alters- und Geschlechtsstandardisierung, Einbeziehung von Touristen und EU-B\u00fcrgern in die &#8222;Ausl\u00e4nder&#8220;-Kategorie sowie die Tatsache, dass die meisten Sexualdelikte insgesamt weiterhin von Inl\u00e4ndern begangen werden.<\/p>\n<p>Der Aachener Prozess und die Wiener F\u00e4lle Leonie und Anna erz\u00e4hlen dieselbe Geschichte: Eine kleine Zahl von Herkunftsl\u00e4ndern \u2013 vor allem Syrien und Afghanistan \u2013 dominiert die Statistik bei besonders schweren Formen sexueller Gewalt durch Gruppen oder gegen Minderj\u00e4hrige. Die Zahlen sind seit Jahren stabil und besorgniserregend. Sie erfordern eine n\u00fcchterne Analyse jenseits von Pauschalverurteilungen ganzer Gruppen und jenseits von Verharmlosung.<\/p>\n<p>Sowohl Deutschland als auch \u00d6sterreich haben in den vergangenen Jahren Ma\u00dfnahmen zur Versch\u00e4rfung des Asyl- und Ausl\u00e4nderrechts ergriffen. Ob diese ausreichen, um das Risiko f\u00fcr weitere Opfer zu minimieren, wird sich an der k\u00fcnftigen Entwicklung der Kriminalstatistik zeigen. Die Opfer \u2013 darunter Kinder und Jugendliche \u2013 verdienen eine Politik, die Pr\u00e4vention, konsequente Strafverfolgung und Abschiebung straff\u00e4lliger Personen ernst nimmt.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema \u2013<\/strong>\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/freedert.online\/oesterreich\/239242-auswirkungen-ramadan-auf-schulen-fpoe\/\">Auswirkungen des Ramadan auf Schulen: FP\u00d6 kritisiert Migrationspolitik<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v78379a\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6sterreich verzeichnete im Jahr 2025 einen Anteil von 47,7 Prozent ausl\u00e4ndischer Tatverd\u00e4chtiger und damit den h\u00f6chsten Wert der vergangenen sieben Jahre. 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