{"id":6470,"date":"2026-05-31T09:47:05","date_gmt":"2026-05-31T07:47:05","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/unertraegliche-szenen-bei-markus-lanz-ard-frau-und-moderator-verhoehnen-die-opfer-von-starobelsk\/"},"modified":"2026-05-31T09:47:05","modified_gmt":"2026-05-31T07:47:05","slug":"unertraegliche-szenen-bei-markus-lanz-ard-frau-und-moderator-verhoehnen-die-opfer-von-starobelsk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/unertraegliche-szenen-bei-markus-lanz-ard-frau-und-moderator-verhoehnen-die-opfer-von-starobelsk\/","title":{"rendered":"Unertr\u00e4gliche Szenen bei &#8222;Markus Lanz&#8220;: ARD-Frau und Moderator verh\u00f6hnen die Opfer von Starobelsk"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Wladislaw Sankin<\/em><\/p>\n<p>Es ist der letzte Tag vor dem Wochenende, morgen geht es nach Hause, danach wieder zur\u00fcck, noch eine Woche mit Klausuren und dann Ferien! Im Kopf werden Pl\u00e4ne geschmiedet, was man so in den Ferien machen k\u00f6nnte. Einen Sommerjob als Betreuerin in einem Sommercamp annehmen? Freunde und Verwandte in anderen Orten besuchen? Vielleicht eine Fernreise? Mit diesen Gedanken k\u00f6nnten sich die gerade erst 18 gewordenen Studentinnen der Starobelsker Berufsakademie am Donnerstag, dem 21. Mai, in dem Studentenwohnheim ins Bett gelegt haben. Ein Sommer steht vor der T\u00fcr und dann \u2013 noch ein ganzes Leben, ein Erwachsenenleben.<\/p>\n<p>Das Starobelsker Berufscollege ist eine Filiale von zwei Lugansker Universit\u00e4ten \u2013 der Landwirtschaftlichen und der P\u00e4dagogischen. Das St\u00e4dtchen Starobelsk selbst hat nur 16.000 Einwohner. Viele, die hier studieren, kommen aus den umliegenden D\u00f6rfern und St\u00e4dten und \u00fcbernachten w\u00e4hrend der Werktage im Wohnheim. Am Wochenende geht es mit dem Bus f\u00fcr zwei Tage nach Hause. Dort warten schon die Eltern \u2013 Hilfe im Garten, Treffen mit Freunden, Lernen oder einfach Nichtstun. So oder \u00e4hnlich sahen die Pl\u00e4ne f\u00fcr die 21 Studenten der Lehranstalt aus, deren Leben in jener Nacht zum Freitag abrupt endete.<\/p>\n<p>Denn die ukrainische Milit\u00e4rf\u00fchrung hatte da andere Pl\u00e4ne. Sie fand einen Vorwand, der besagte, dass in der Schule eine russische Elite-Drohneneinheit namens &#8222;Rubikon&#8220; beheimatet sei. Dann berechneten ukrainische Milit\u00e4rs das Ziel mithilfe der vom Westen aufbereiteten Daten, stellten gr\u00f6\u00dfere Kamikazedrohnen aus westlichen Bauteilen zusammen und beluden sie mit viel Sprengstoff. Da der Flug bis nach Srarobelsk nur kurz war, konnten sie mit besonders viel t\u00f6dlicher Fracht beladen werden.<\/p>\n<p>Ein ziviles und ungesch\u00fctztes Objekt in diesem Hinterland-St\u00e4dtchen war ein ideales Ziel. Die Bev\u00f6lkerung war arglos und nicht mit Luftabwehr gesch\u00fctzt. An Bombenalarme ist man hier nicht gewohnt. Das kostete am Ende zus\u00e4tzliche Leben, denn es gab f\u00fcr die Einwohner offenbar keine eingespielten Bombenschutz-Protokolle, wie dies in frontnahen St\u00e4dten der Fall ist.<\/p>\n<p>War das f\u00fcr das Regime in Kiew von Vorteil? Ganz sicher, denn das Hauptziel des Angriffs war vor allem die Verbreitung von Terror \u2013 damit die Bev\u00f6lkerung \u00fcberall in Russland Angst bekommt. Ein weiterer Nebeneffekt: Russland wird sich zu h\u00e4rteren Schl\u00e4gen gen\u00f6tigt sehen und westliche L\u00e4nder werden so schneller in Kampfhandlungen hineingezogen. Ein ausgeweiteter, l\u00e4ngerer Krieg ist f\u00fcr Kiew die beste Versicherung, dass sein Regime weiter besteht: keine Wahlen, daf\u00fcr nicht enden wollende Geldfl\u00fcsse.<\/p>\n<p>Die genannten Motive f\u00fcr den Angriff sind nur Vermutungen, aber sie sind nicht grundlos. Denn was k\u00f6nnte da f\u00fcr die Kiewer Machthaber schon schiefgehen? Nichts, wenn man auf westliche Medien schaut, die ihnen f\u00fcr jede nur erdenkliche Niedertracht bereitwillig den R\u00fccken st\u00e4rken. Nehmen wir die bestdotierten \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Welt als Beispiel \u2013 das Duo <em>ARD\/ZDF<\/em>. Da haben wir den Moderator Markus Lanz und die ihm zuspielenden <em>ARD<\/em>-Korrespondenten als Traumpaar, das es geschafft hat, in nur zwei Minuten das ungeheuerliche Kriegsverbrechen als Nebens\u00e4chlichkeit und russisches Fake abzufertigen.<\/p>\n<p>Schon allein der Titel der <em>ZDF<\/em>&#8211;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rl_fTCW_BnU&amp;lc=Ugw-kTfO0S514VCxy9Z4AaABAg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sendung<\/a>\u00a0&#8222;Angriffe auf die Ukraine: Droht Putin damit auch uns?&#8220; zeigte, dass das Ziel Kiews gelungen ist, den Konflikt mithilfe der Provokation in Starobelsk auf eine neue Eskalationsstufe zu hieven. Es stellte sich lediglich die Frage: Wie w\u00fcrde Lanz, der ja an den &#8222;richtigen Stellen&#8220; sehr emotional und zu Tr\u00e4nen ger\u00fchrt sein kann, mit dem ukrainischen Massaker an den jungen Leuten in Starobelsk als professioneller Medienschaffender verfahren? Wie w\u00fcrde er \u00fcber die jungen, unschuldigen Leben sprechen, die die sonst so tapferen, bewundernswerten Ukrainer, die wir aus seinen <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/27tWDMUU4IpUf7JEcku3fR\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Podcasts<\/a> nur als edle Krieger und Verteidiger ihres Landes kennen, zu Betonschutt zermalmt haben?<\/p>\n<p>Oder waren die Opfer doch nicht so unschuldig \u2026? Lassen wir hier noch einmal Revue passieren, was das <em>ZDF<\/em> dar\u00fcber zu berichten hatte.<\/p>\n<p>Die Sendung lief am sp\u00e4teren Abend des 26. Mai. Nach einem sechsmin\u00fctigen Intro mit vielen Bildern aus Kiew und einer erneuten Erz\u00e4hlung der aus Kiew zugeschalteten <em>ARD<\/em>-Korrespondentin Susanne Petersohn \u00fcber Sch\u00e4den in ihrem B\u00fcro, musste Lanz das Thema nun doch angehen. Er dr\u00fcckte sich zusammen, beugte sich \u00fcber den Merkzettel in der Hand und las davon ab:<\/p>\n<p><em>&#8222;Die Russen sagen, Frau Petersohn, das war ein Vergeltungsschlag f\u00fcr einen ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule in Luhansk, \u00fcber zwanzig Tote, das sind Bilder davon.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Da hat der Mimikprofi Lanz nichts dem Zufall \u00fcberlassen. Er zeigte mit dem Finger auf den Zettel, so als ob er Angst h\u00e4tte, den Faden bei dem komplizierten Sachverhalt zu verlieren, etwas zu verwechseln \u2013 was sagen da die Russen, da kann man ja nicht sicher sein im Nebel des Krieges. Da gibt es Tote? Wie viele? Na ja, so genau wissen wir nicht \u2013 sagen wir mal, es waren \u00fcber zwanzig. Wer ist tot, wie alt, welches Geschlechts? Das sind Details, wozu? Das m\u00fcssten eigentlich Sch\u00fcler gewesen sein, wenn es um eine Berufsschule geht \u2013 aber na ja, das ist doch nicht ganz so sicher \u2013 wer wei\u00df denn, wer so in der Schule da sein k\u00f6nnte (dazu sp\u00e4ter).<\/p>\n<p>So wie wir Lanz kennen, m\u00fcsste er gleich sagen: &#8222;Da sind fast noch Kinder gestorben, M\u00e4dchen, angehende Erzieherinnen, die wollten ihr Leben selbst kleinen Kindern widmen, das ist alles so traurig, das ist nur Wahnsinn, wozu die Menschen in diesem scheu\u00dflichen Krieg f\u00e4hig sind, das ist wirklich Wahnsinn, ich habe einen Klo\u00df am Hals, wenn ich dar\u00fcber spreche, das m\u00fcssen die Bestien sein, die das gemacht haben, die dieses grausame Verbrechen ver\u00fcbt haben \u2026 ah, ich kann nicht mehr, wenn ich daran denke \u2026 jetzt haben Sie, Frau Petersohn, das Wort.&#8220;<\/p>\n<p>So k\u00f6nnte der einf\u00fchlsame <em>ZDF<\/em>-Moderator reden, und so redet er auch, wenn es <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/27tWDMUU4IpUf7JEcku3fR\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">um Butscha geht<\/a> oder sonstige tats\u00e4chliche oder unterstellte Verbrechen der Russen, die er in der Tat schon voller Inbrunst als &#8222;Bestien&#8220; bezeichnet hat.<\/p>\n<p>Lanz hatte es der <em>ARD<\/em>-Korrespondentin leicht gemacht. Er sagte nicht, wer get\u00f6tet wurde, dass die Get\u00f6teten zwischen 18 und 20 Jahre alt waren und dass 18 von ihnen Sch\u00fclerinnen waren. Er hat das im Unklaren gelassen. Auch Portr\u00e4ts der Ermordeten oder die Trauer der Hinterbliebenen lie\u00df er nicht einspielen. Petersohns Aufgabe war nun, keine Stellung zum Tod der jungen Menschen zu nehmen, sondern nur noch mehr zu verwirren:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Ja, also, es wird gesagt, dass die Ukraine da eben diese Berufsschule angegriffen haben soll. Eine Best\u00e4tigung von ukrainischer Seite gibt es nicht.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Eine Best\u00e4tigung wovon? Erwartet jemand im Ernst, dass die Ukraine sagen w\u00fcrde: &#8222;Ja, wir haben ein Schulwohnheim nachts angegriffen, es starben Sch\u00fcler und das ist gut so?&#8220; In Wirklichkeit hat die Ukraine lediglich best\u00e4tigt, dass ihr Milit\u00e4r die Schule angegriffen hat, da in der Schule russisches Milit\u00e4r agiert haben soll. Petersohn ist aber sichtlich nerv\u00f6s und aufgeregt. Sie sagt, dass die Ukraine den Angriff best\u00e4tigt:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8222;Es wird stark abgestritten. Sie sagen, sie haben das Hauptquartier einer Elite-Drohneneinheit &#8222;Rubikon&#8220; der Russen angegriffen.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Gleichzeitig laufen Bilder auf einem gro\u00dfen Studiobildschirm. Wir sehen die zerst\u00f6rten Innenr\u00e4ume dessen, was der ARD-Journalistin zufolge das Hauptquartier (!) einer Elite-Drohneinheit gewesen sein sollte. Denn Frau Petersohn redet so \u00fcberzeugt! So wie der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter der Verteidigungsminister der Ukraine sein k\u00f6nnte (laut Erich Vad bei &#8222;Markus Lanz&#8220;), k\u00f6nnte sie nun nach diesem Auftritt selbst Pressesprecherin des ukrainischen Milit\u00e4rs werden.<\/p>\n<p>In jenem Moment, als sie den Namen der russischen Eliteeinheit ausspricht, die in der Bildungseinrichtung beheimatet gewesen sein soll, sehen wir ein Klassenzimmer mit der Aufschrift an der Wand &#8222;I love English&#8220;. Als &#8222;sie angegriffen&#8220; sagt und dann &#8222;man kann das nicht \u00fcberpr\u00fcfen&#8220;, sehen wir einen riesigen Pl\u00fcschb\u00e4ren in einem zerst\u00f6rten Schlafzimmer mit Doppelbetten. Die Szene im ZDF-Studio wird immer skurriler. W\u00e4hrend die Bilder auf der Videowand konkret und eindeutig sind, versucht die Korrespondentin verzweifelt, den Vorfall im &#8222;Nebel des Krieges&#8220; zu verorten.<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8222;<em>Man kann das nicht \u00fcberpr\u00fcfen. Russland l\u00e4sst kaum Journalisten zu; in diesen Gebieten \u00fcberhaupt keine Journalisten. Und das macht&#8217;s eben sehr, sehr schwierig.&#8220;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v78ayuw\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Und das war wohl die Hauptl\u00fcge des Abends. Denn in der Realit\u00e4t passierte genau das Gegenteil: Russlands Beh\u00f6rden haben ausl\u00e4ndische Journalisten zu einer <a href=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v78ayuw\/?pub=4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressetour<\/a> eingeladen, nicht nur &#8222;genehme&#8220;, auch die vom antirussischen Mainstream wie die <em>CNN<\/em>. Der Sender <em>ARD<\/em> m\u00fcsste zumindest etwas von dem Angebot mitbekommen haben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sie redet, laufen weiter die Bilder der Zerst\u00f6rung. Man sieht Rettungskr\u00e4fte, die den Schutt und Steinbl\u00f6cke beiseitelegen, bis schlie\u00dflich eine Sequenz kommt, in der vier Retter einen leblosen K\u00f6rper in einem Tuch tragen. Was man davon sieht, sind nur zwei nackte F\u00fc\u00dfe. Ob das aus dem Schutt geborgene M\u00e4dchen tot oder nur schwer verwundet ist, ist unklar. Die zuvor gezeigte Suchaktion und das Bild der totalen Verw\u00fcstung weisen eher darauf hin, dass das gefundene Angriffsopfer nicht mehr am Leben war.<\/p>\n<p>In diesem Moment endet die Sequenz abrupt. Scheinbar haben die Bildredakteure verstanden, dass das, was sie auf die Wand projizieren, die &#8222;Expertin&#8220; als L\u00fcgnerin blo\u00dfstellt. Susanne Petersohn kann sich nun ungehindert in Rage reden. Statt die Zuschauer \u00fcber das Ausma\u00df der Trag\u00f6die zu informieren, kommt sie mit Kommentaren bez\u00fcglich der russischen Reaktion. Es sei trotzdem zynisch, das einen Vergeltungsschlag zu nennen, denn Russland greife die Ukraine seit Jahren an, greife Zivilisten an. &#8222;Und jetzt zu sagen: Wir machen das aus Vergeltung, um irgendwelche Schl\u00e4ge, Gro\u00dfangriffe zu rechtfertigen, ist hier in den Ohren der meisten reiner Zynismus.&#8220; Aufs Neue machte die <em>ARD<\/em>-Korrespondentin klar, dass die Meinung der ukrainischen Regierungsvertreter, mit denen sie st\u00e4ndig spricht, auch ihre eigene ist.<\/p>\n<p>Markus Lanz ist zufrieden, er fragt nicht nach, er ist froh, dass er das Thema bald abhaken kann. Der Zuschauer bekommt das M\u00e4rchen ins Haus geliefert, dass Russlands Beh\u00f6rden vor Ort \u2013 eigentlich wie immer! \u2013 etwas verbergen, das ist die Schlussfolgerung aus der Falschmeldung, dass sie Journalisten nicht zulie\u00dfen. Zum Schluss ihres Beitrags bezeichnet Petersohn den ukrainischen Angriff als vermeintlich. Es ist der Nebel des Krieges! Was will der verehrte Zuschauer? Falsch: der verh\u00f6hnte.<\/p>\n<p>Das Gesicht von Lanz bleibt die ganze Zeit regungslos. Doch er ist emp\u00f6rt, nur nicht \u00fcber das Milit\u00e4r des Selenskij-Regimes, das junge Menschen ins Schutt bombt, sondern \u00fcber Russlands angeblichen Zynismus. Jetzt muss er endlich Sigmar Gabriel das Wort geben und fragt ihn: &#8222;Wie kann es sein, dass Russland einen Vergeltungsschlag f\u00fcr einen Angriff auf ukrainisches Territorium durchf\u00fchrt?&#8220; Das m\u00fcssten wir uns &#8222;auf der Zunge zergehen lassen&#8220;. Petersohn nimmt die Steilvorlage blitzschnell auf und schiebt eine kurze Wortmeldung dazwischen: &#8222;Die Ukraine wollte verteidigen!&#8220; Lanz best\u00e4tigt: &#8222;Genau! Genau!&#8220; Als sie das sieht, grinst die Korrespondentin zufrieden. Sie hat etwas zu feiern: Gemeinsam mit Lanz hat sie es geschafft, ein Verbrechen in eine Heldentat umzuwandeln. Sie ist in dem Alter, dass die get\u00f6teten 18-J\u00e4hrigen ihre Kinder h\u00e4tten sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Petersohn und der <em>ZDF<\/em>-Profi lieferten perfekt inszenierte Szenen. Sie haben vom Horror-Angriff ihrer engsten Verb\u00fcndeten nicht nur abgelenkt. Sie haben noch mehr Verwirrung bei den Zuschauern gestiftet. Darauf deuten die Kommentare auf YouTube hin. Viele, die Kritik an der Sendung \u00e4u\u00dferten, besprachen nicht nur den Angriff, sondern den gro\u00dfen Kontext \u2013 zum Beispiel Ukraine-Hilfen in Milliardenh\u00f6he. Doch mit der Zeit tauchten auch die Kommentare auf, die den bei Lanz entstellten Teil der Geschichte erz\u00e4hlten. Da Russland aufgrund der Sprachbarriere, sowie mittels EU-Sanktionen und Internetsperren vom EU-Informationsraum nahezu abgeriegelt ist, ist diese Informiertheit erstaunlich.<\/p>\n<p>Doch die meisten Kommentare drehten sich nicht um Starobelsk. Nur wenige Zuschauer waren von der Tatsache betroffen, dass die Opfer des Angriffs unschuldige Sch\u00fclerinnen bzw. Studentinnen waren. Kommentare, die besagten, es sei eine russische Milit\u00e4reinheit dort stationiert gewesen, gab es auch. Ebenso wie hasserf\u00fcllte antirussische Kommentare, die wegen Volksverhetzung eigentlich gel\u00f6scht werden m\u00fcssten. Die Propaganda, egal, wie holzschnittartig sie gestaltet ist, verf\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Das bedeutet f\u00fcr die Zukunft, dass es Medien noch einfacher fallen wird, in der Kiewer Propaganda-Zentrale geschaffene Narrative, unabh\u00e4ngig davon, wie realit\u00e4tsfern sie sind, aufrechtzuerhalten. Wenn die unbequeme Wahrheit ins Auge sticht, wird sie trotzdem nicht anerkannt. Es wird einfach geleugnet, relativiert, zerredet. Das ZDF\/ARD-Krisenmanagement zum Verbrechen der deutschen engsten &#8222;Verb\u00fcndeten&#8220; war damit ein voller Erfolg f\u00fcr die Kriegstreiber.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/europa\/281422-paradigmenwechsel-und-signal-an-westen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Experten: Angriffe auf Kiew markieren Paradigmenwechsel<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v789ozm\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Wladislaw Sankin Es ist der letzte Tag vor dem Wochenende, morgen geht es nach Hause, danach wieder zur\u00fcck, noch eine Woche mit Klausuren und dann Ferien! 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