{"id":6844,"date":"2026-06-01T19:14:31","date_gmt":"2026-06-01T17:14:31","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/widerstand-russische-langstreckenangriffe-treffen-verstaerkt-objekte-im-ukrainischen-hinterland\/"},"modified":"2026-06-01T19:14:31","modified_gmt":"2026-06-01T17:14:31","slug":"widerstand-russische-langstreckenangriffe-treffen-verstaerkt-objekte-im-ukrainischen-hinterland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/widerstand-russische-langstreckenangriffe-treffen-verstaerkt-objekte-im-ukrainischen-hinterland\/","title":{"rendered":"Widerstand: Russische Langstreckenangriffe treffen verst\u00e4rkt Objekte im ukrainischen Hinterland"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Angriffe der russischen Streitkr\u00e4fte mit &#8222;Langstrecken&#8220;-Pr\u00e4zisionswaffen \u2013 das hei\u00dft mit allem, was \u00fcber die Front und das unmittelbare Hinterland hinausgeht; also mit ballistischen Raketen und Marschflugk\u00f6rpern von kurzer (um die 500 Kilometer) bis mittlerer (bis zu 5.500 Kilometer) Reichweite sowie Kamikazedrohnen \u00fcberwiegend mittlerer Reichweite \u2013 seien in den\u00a0letzten 24 Stunden relativ ebenm\u00e4\u00dfig \u00fcber das gesamte verbleibende Staatsgebiet der ehemaligen Ukrainischen Sowjetrepublik verteilt gewesen. Jedoch lasse sich eine Besonderheit feststellen: Deutlich gr\u00f6\u00dferes Augenmerk habe nicht auf Zielen an und nahe der Frontlinie gelegen, sondern auf der Logistik, den r\u00fcckw\u00e4rtigen Knotenpunkten der Versorgungsnetze und \u00fcberhaupt Versorgungsobjekten aller Art. Zu diesem Schluss kommt Sergei Lebedew, Koordinator des Widerstands f\u00fcr die Stadt und das Gebiet Nikolajew. Dabei greift er auf Daten von Mitstreitern des Widerstands im ganzen Land gegen das Kiewer Putschisten-Regime zur\u00fcck, die als Partisanen in der Funktion vorgeschobener Beobachter der russischen Seite einerseits Ortsangaben zu milit\u00e4risch relevanten Objekten liefern und andererseits bei erfolgenden Angriffen so gut wie es geht Wirkungsaufkl\u00e4rung betreiben.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe title='Opferrolle: Kiew kann es kaum erwarten, ein \"nukleares Butscha\" zu inszenieren' allowtransparency=\"true\" height=\"150\" width=\"100%\" style=\"border: none; min-width: min(100%, 430px);height:150px;\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=kdsqv-1ad9f88-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=f6f6f6&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" loading=\"lazy\"><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Lebedew z\u00e4hlt sechs Angriffe auf Ziele in Odessa-Stadt und weitere drei auf das Odessaer Gebiet, und er\u00a0<a href=\"https:\/\/t.me\/L0HMATIY\/35749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">h\u00e4lt fest<\/a>:<\/p>\n<p><em>&#8222;Am intensivsten waren die Angriffe hier, wo eine ganze Serie die Hafen- und die Transportinfrastruktur der Region traf. \u00dcber Odessa f\u00fchrt weiterhin eine der wichtigsten Adern der Seelogistik in der Ukraine, darum fordert die Region schon \u00fcber mehrere Monate hinweg hohe Aufmerksamkeit.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Ebenfalls neun Angriffe z\u00e4hlt der Koordinator im Gebiet Sumy: Obwohl dieses n\u00f6rdliche Grenzgebiet aktuell ein Schauplatz von Gefechten ist, verl\u00e4uft die Frontlinie noch nicht in der N\u00e4he von oder durch gr\u00f6\u00dfere Ortschaften \u2013 doch nur einer der Angriffe galt einem Ziel auf dem Lande. F\u00fcnf galten Objekten in Sumy-Stadt, weitere drei Zielen in Schostka und Achtyrka \u2013 beides Zentren der gleichnamigen Landkreise innerhalb des Gebietes. Lebedew dazu:<\/p>\n<p><em>&#8222;Schostka und Sumy kommen regelm\u00e4\u00dfig in den Berichten der letzten Wochen vor. Das sagt uns, dass die erh\u00f6hte Aufmerksamkeit gegen\u00fcber Transportrouten, Lagerkapazit\u00e4ten und Objekten der Versorgungsinfrastruktur am n\u00f6rdlichen Gro\u00dfabschnitt der Front bestehen bleibt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Weitere acht Angriffe des russischen Milit\u00e4rs mit Langstrecken-Pr\u00e4zisionswaffen galten Zielen im \u00f6stlichen Gebiet Dnjepropetrowsk. \u00c4hnlich wie im Gebiet Sumy verl\u00e4uft hier die Frontlinie noch nicht in der N\u00e4he von oder durch gr\u00f6\u00dfere Ortschaften \u2013 doch genauso wie dort waren die Ziele gr\u00f6\u00dftenteils in St\u00e4dten zu finden, vor allem in Dnjepropetrowsk-Stadt, der Gebietshauptstadt. Der Widerstandsaktivist w\u00f6rtlich:<\/p>\n<p><em>&#8222;Nach vorhandenen Daten sind hier Stra\u00dfen- und Schienenknoten, Lager und weitere Objekte, die mit der Versorgung des Milit\u00e4rs zu tun haben, von Interesse.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Stra\u00dfen- und Schienenknoten sind auch im westlichen Gebiet Rowno vorzufinden \u2013 n\u00e4mlich in der gleichnamigen Gebietshauptstadt und in der Stadt Sarny. Diese Knoten haben einige Bedeutung f\u00fcr das Transportnetz der gesamten westlichen Ukraine, merkt der Koordinator an \u2013 auf sie entfielen vier von f\u00fcnf Angriffen auf Ziele im Gebiet Rowno.<\/p>\n<p>Im Gebiet Tschernigow entfielen drei von f\u00fcnf Angriffen auf Ziele in gr\u00f6\u00dferen Ortschaften und nur zwei auf solche auf dem Lande \u2013 doch wenn es um einen Landkreis mit der Gebietshauptstadt als Zentrum geht, ist auch hier nicht alles so scharf geteilt.<\/p>\n<p>Sergei Lebedew fasst zusammen:<\/p>\n<p><em>&#8222;Auf einer Landkarte betrachtet erschlie\u00dft sich eine recht konsequente Logik: Ziel von Angriffen wurden H\u00e4fen, Stra\u00dfen- und Schienenknoten und Objekte der Versorgungsinfrastruktur sowie Ziele in Grenzgebieten \u2013 und lediglich einzelne Material- und Truppenkonzentrationsgebiete.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Separat hervorzuheben sei, dass auch Ziele im Gebiet Rowno unter Beschuss genommen wurden \u2013 Ziele in den westlichen Gebieten der ehemaligen Ukrainischen SSR seien bis vor wenigen Wochen selten angegriffen worden (als weiteres Beispiel <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/europa\/280107-lenkflugkoerperangriff-auf-flugzeugwerk-bei-kiew-f-16-instandsetzung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diene etwa<\/a> das Gebiet Chmelnizki). Gleichzeitig bleiben H\u00e4fen in Odessa und Logistikknoten im Gebiet Dnjepropetrowsk weiterhin Ziele h\u00e4ufiger, regelm\u00e4\u00dfiger Angriffe. Der Widerstands-Koordinator <a href=\"https:\/\/t.me\/L0HMATIY\/35750\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">analysiert die Daten<\/a> und gibt eine m\u00f6gliche Antwort auf die Frage, warum, anders als von vielen erwartet, keine einzelne, aber eine deutlich gr\u00f6\u00dfere und intensivere Angriffswelle erfolgt ist:<\/p>\n<p><em>&#8222;Deutlich eher \u00e4hnelt dies doch einer langfristigen Kampagne zur nachhaltigen Einschr\u00e4nkung der Versorgungskapazit\u00e4ten \u2013 und nicht so sehr der Vorbereitung irgendeines einzelnen gr\u00f6\u00dferen Ereignisses. <\/em><\/p>\n<p><em>Als deutlich wahrscheinlicher stellt sich eine Fortsetzung von Serienangriffen gegen Logistik, Lager, Transportwege und Versorgungsobjekte in unterschiedlichen Landesregionen dar. Eine solche Herangehensweise belastet die verteidigende Seite konstant und zwingt sie, ihre Ressourcen \u00fcber das gesamte Landesgebiet zu verteilen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Mit besagten Ressourcen d\u00fcrfte Lebedew sicherlich die Luftabwehr gemeint haben \u2013 dem Kiewer Regime mangelt es bereits seit Monaten vor allem an Abfangraketen zu den gro\u00dfen Systemen Patriot aus US-Fertigung und SAMP-T aus europ\u00e4ischer Fertigung. Und eine Taktik wie die umrissene erlaubt es dem Kiewer Regime in der Tat nicht, ihre Luftabwehrkapazit\u00e4ten in einem Gebiet zu konzentrieren und sie somit wirksamer einzusetzen.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema &#8211;<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/246425-mangel-an-samp-t-abfangraketen-ukraine-bald-schutzlos-russlands-ballistischen-raketen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mangel an SAMP-T-Abfangraketen \u2013 Ukraine bald schutzlos vor Russlands ballistischen Raketen?<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\"><iframe title=\"Raketenmangel: Selenskij hofft auf Mitleid aus Frankreich\" allowtransparency=\"true\" height=\"150\" width=\"100%\" style=\"border: none; min-width: min(100%, 430px);height:150px;\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?i=q5mhr-1aca702-pb&amp;from=pb6admin&amp;share=1&amp;download=1&amp;rtl=0&amp;fonts=Arial&amp;skin=f6f6f6&amp;font-color=&amp;logo_link=episode_page&amp;btn-skin=7\" loading=\"lazy\"><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v78fveg\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angriffe der russischen Streitkr\u00e4fte mit &#8222;Langstrecken&#8220;-Pr\u00e4zisionswaffen \u2013 das hei\u00dft mit allem, was \u00fcber die Front und das unmittelbare Hinterland hinausgeht; 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