{"id":7802,"date":"2026-06-05T23:07:32","date_gmt":"2026-06-05T21:07:32","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/wladimir-putin-auf-wirtschaftsforum-treffen-mit-selenskij-hat-keinen-sinn\/"},"modified":"2026-06-05T23:07:32","modified_gmt":"2026-06-05T21:07:32","slug":"wladimir-putin-auf-wirtschaftsforum-treffen-mit-selenskij-hat-keinen-sinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/wladimir-putin-auf-wirtschaftsforum-treffen-mit-selenskij-hat-keinen-sinn\/","title":{"rendered":"Wladimir Putin auf Wirtschaftsforum: &#8222;Treffen mit Selenskij hat keinen Sinn&#8220;"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Die Plenarsitzung des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums am Freitag brachte mehrere aufsehenerregende Momente. Als Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u00fcber die Lage in der Ukraine sprach, berichtete er Dinge, die normalerweise nicht an die \u00d6ffentlichkeit gelangen. Au\u00dferdem erl\u00e4uterte er, wie die russische Wirtschaft die aktuellen Schwierigkeiten \u00fcberwinden wird.<\/p>\n<p>Gleich zu Beginn wurde Russlands Pr\u00e4sident auf den offenen Brief von Wladimir Selenskij angesprochen. Putin best\u00e4tigte, dass sein Pressesprecher Dmitri Peskow ihm diesen Text am Vortag kurz gezeigt und er ihm &#8222;dieses Blatt&#8220; am Freitagmorgen wieder zugeschoben habe. Er habe es nur \u00fcberflogen, das sei aber ausreichend, um \u00f6ffentlich darauf zu reagieren.<\/p>\n<p>Selenskij habe, bemerkte der Pr\u00e4sident, sein Alter angesprochen. \u00dcber das Alter m\u00fcsse jeder nachdenken, erwiderte Putin darauf, aber:<\/p>\n<p><em>&#8222;Mir scheint, dass in meinem Alter auch viele andere Politiker, einige sogar \u00e4lter als ich, ihre Aufgaben wahrnehmen. Das Wichtigste ist die Arbeitsf\u00e4higkeit.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Was die Amtszeit angehe, die Selenskij ebenfalls thematisiert habe, sei die Antwort einfach:<\/p>\n<p><em>&#8222;Man muss zur Wahl antreten. Andernfalls wird das Festhalten am h\u00f6chsten Staatsamt als Usurpation bezeichnet.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Die ukrainische Seite habe selbst von baldigen Wahlen in ihrem Land gesprochen, erinnerte der Pr\u00e4sident, und sei dann verstummt.<\/p>\n<p>Putin widersprach auch Selenskijs These, dass man in Europa nach Garanten suchen m\u00fcsse, da Donald Trump diese Rolle verweigert werde: In Kiew sei man bereit, Waffen von den Vereinigten Staaten zu erhalten. M\u00f6glicherweise liege es daran, wie der amerikanische Pr\u00e4sident Selenskij &#8222;erzogen&#8220; habe, sogar im Hinblick auf die Kleiderordnung. Putin:<\/p>\n<p><em>&#8222;St\u00e4ndig &#8218;Rambo: First Blood&#8216; zu inszenieren, mag nat\u00fcrlich manchmal angebracht sein, aber nicht \u00fcberall.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Die ukrainische Seite habe eine \u00f6ffentliche Diskussion angesto\u00dfen, erkl\u00e4rte der Pr\u00e4sident. Dies gebe ihm das Recht, offen zu sprechen. Vor drei Wochen habe ihn ein russischer Gesch\u00e4ftsmann angerufen \u2013 ein langj\u00e4hriger Bekannter. Er sei nach Kiew eingeladen worden. Der Kreml, so pr\u00e4zisierte der Staatschef, habe ihn nicht dorthin geschickt. Dieser reiste dorthin, traf sich mit dem Chef des Kiewer Regimes und kehrte mit Neuigkeiten nach Moskau zur\u00fcck:<\/p>\n<p><em>&#8222;Abgesehen von allem Unwesentlichen ist das Wichtigste: Selenskij hat um ein Treffen gebeten.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Russland habe Verhandlungen nie abgelehnt, erinnerte der Pr\u00e4sident, aber niemand wolle erneut Abkommen wie jene von Minsk.<\/p>\n<p>Putin bezeichnete es als irritierend, dass das Gespr\u00e4ch mit dem Gesch\u00e4ftsmann am 21. Mai stattgefunden habe. Am 22. Mai haben ukrainische Truppen das Studentenwohnheim in Starobelsk angegriffen, wobei Kinder und Jugendliche ums Leben kamen. Putin:<\/p>\n<p><em>&#8222;Sie bitten um ein Treffen und morden.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Es mache daher derzeit keinen Sinn, sich mit Selenskij zu treffen. Wenden m\u00fcsse man sich nicht an Kiew, sondern an das russische Milit\u00e4r an der Frontlinie:<\/p>\n<p>&#8222;Das ganze Land blickt auf euch, ist stolz auf euch und setzt seine Hoffnungen in euch. Macht weiter so, Br\u00fcder!&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident unter dem Beifall des Saals.<\/p>\n<p>Die Kampfhandlungen, zeigte er sich zuversichtlich,\u00a0werden damit enden, dass Russland die Ziele erreicht, die es sich gesetzt hat.\u00a0<\/p>\n<p>Auf die Frage der Moderatorin, ob Moskau den US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump als &#8222;Chance auf Frieden&#8220; sehe, antwortete Putin:<\/p>\n<p><em>&#8222;H\u00e4tte man Trump nicht um die Wahlen betrogen und h\u00e4tte er 2020 die Macht behalten, w\u00e4re der Konflikt in der Ukraine vielleicht gar nicht erst ausgebrochen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Die Angriffe der ukrainischen Seite richteten einigen Schaden an, r\u00e4umte der russische Pr\u00e4sident ein, doch gro\u00dfe Investoren setzten auf eine langfristige Perspektive. Die grundlegenden Rahmenbedingungen der russischen Wirtschaft blieben bestehen:<\/p>\n<p><em>&#8222;Es gibt weder heute noch in naher Zukunft irgendwelche Gefahren f\u00fcr die russische Wirtschaft.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Auch von den antirussischen Sanktionen zeigte sich Wladimir Putin unbeeindruckt. Auf die Frage nach ihren Auswirkungen antwortete das Staatsoberhaupt, dass sie diejenigen st\u00e4rker treffen, die sie verh\u00e4ngen:<\/p>\n<p><em>&#8222;Sie haben 300 Milliarden eingefroren, w\u00e4hrend wir mittlerweile bereits \u00fcber 500 Milliarden haben, wenn man den Dollarwert zugrunde legt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Der Schaden f\u00fcr Europa durch Sanktionen belaufe sich seinen Angaben zufolge inzwischen auf 1,5 bis 2,5 Billionen Euro.\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcber die Frage, ob die Beziehungen zwischen Moskau und Peking &#8222;kolonialen&#8220; Charakter h\u00e4tten, lachte Putin:<\/p>\n<p><em>&#8222;Es ist l\u00e4cherlich, \u00fcber dieses Thema zu sprechen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Zwischen beiden L\u00e4ndern herrsche v\u00f6llige Gleichberechtigung, betonte er, der Anteil russischer Hightech-Exporte nach China wachse stetig.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Vorsitzende der Volksrepublik China, Han Zheng, der ebenfalls am Panel teilnahm, f\u00fcgte seinerseits hinzu: Die Zusammenarbeit entwickele sich bereits seit drei\u00dfig Jahren, sie sei f\u00fcr beide Seiten vorteilhaft und unterliege keinen \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232d0648fbef6346616405.jpg 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232d0648fbef6346616405.jpg 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232d0648fbef6346616405.jpg 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232d0648fbef6346616405.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">5. Juni 2026. Der Energieminister des K\u00f6nigreichs Saudi-Arabien, Prinz Abdulaziz bin Salman Al Saud, bei der Plenarsitzung des XXIX. Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Sergei Bobyljow \/ RIA Nowosti<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Anschlie\u00dfend folgte der wohl lebhafteste Moment der Sitzung. Putin \u00fcbernahm unerwartet selbst die Rolle des Moderators und bot den G\u00e4sten im Saal an, das Wort zu ergreifen. Der saudische Energieminister, Prinz Abdel Aziz bin Salman Al Saud, dankte Russland f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, an der Veranstaltung teilzunehmen, und erkl\u00e4rte:<\/p>\n<p><em>&#8222;Heute erleben wir zahlreiche Krisen, doch gemeinsam \u00fcberwinden wir all diese St\u00fcrme. Wir werden zusammenbleiben, bis der Tod uns trennt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Das Mikrofon wanderte weiter zum Vorsitzenden der US-Kommission f\u00fcr bildende K\u00fcnste, Rodney Cook. &#8222;Sie haben mich nicht \u00fcberrascht&#8220;, reagierte der Amerikaner und sagte, er wolle Gr\u00fc\u00dfe von &#8222;Ihrem guten Freund \u2013 Pr\u00e4sident Trump&#8220; \u00fcbermitteln. Putin erwiderte die Gru\u00dfbotschaft.\u00a0<\/p>\n<p>Zu Wort kam auch die ehemalige \u00f6sterreichische Au\u00dfenministerin Karin Kneissl. Sie bedankte sich auf Russisch f\u00fcr die Gelegenheit und richtete eine Frage an den russischen Pr\u00e4sidenten: Sowohl Moskau als auch Kiew h\u00e4tten bei Drohnen enorme Erfahrungen gesammelt. Drohnen seien heute in der Lage, riesige Entfernungen zur\u00fcckzulegen, doch gebe es f\u00fcr diese Waffengattung keinen &#8222;Ehrenkodex&#8220; wie im Ersten Weltkrieg. Was h\u00e4lt der russische Pr\u00e4sident davon \u2013 und wie l\u00e4sst sich der Einsatz von Drohnen einschr\u00e4nken?<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232ad748fbef04911cd761.jpg 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232ad748fbef04911cd761.jpg 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232ad748fbef04911cd761.jpg 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232ad748fbef04911cd761.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img data-opt-id=791639987  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" data-sizes=\"auto\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232ad748fbef04911cd761.jpg\" alt=\"\"><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img data-opt-id=2125593103  fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a232ad748fbef04911cd761.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Karin Kneissl stellt Wladimir Putin ihre Frage (5. Mai 2026)<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Iwan Sekretarjow \/ RIA Nowosti<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Putin antwortete darauf kurz: Das seien die neuen Gegebenheiten, und die Reaktion darauf m\u00fcsse entsprechend ausfallen \u2013 n\u00e4mlich die St\u00e4rkung des Luftabwehrsystems, um das Staatsgebiet zu sch\u00fctzen. &#8222;Daran arbeiten wir&#8220;, versicherte das Staatsoberhaupt.<\/p>\n<p>Die darauffolgende Rede Putins war haupts\u00e4chlich wirtschaftlichen Themen gewidmet und der neuen Weltordnung, die im Entstehen begriffen ist: Das um westliche Finanzzentren herum aufgebaute System breche zusammen, die Welt durchlaufe den gr\u00f6\u00dften strukturellen Wandel der letzten Jahrzehnte. Dabei handele es sich nicht um einen Phasenwechsel im Konjunkturzyklus, sondern um einen &#8222;Paradigmenwechsel in der globalen Entwicklung&#8220;.<\/p>\n<p>Jahrzehntelang flossen Waren, Kapital und Informationen durch einen engen Kreis westlicher Infrastrukturknotenpunkte \u2013 selbst der Handel zwischen zwei eurasischen L\u00e4ndern st\u00fctzte sich auf Institutionen von Drittstaaten. Das System wurde als universell und neutral dargestellt, doch handelte es sich &#8222;um ein speziell geschaffenes System der Abh\u00e4ngigkeit oder der Ausbeutung von Ressourcen&#8220;. Dieses neige sich nun seinem Ende zu, und dabei spielen die\u00a0BRICS \u2013 Putin nannte konkrete Zahlen \u2013 eine herausragende Rolle. Der Warenhandel innerhalb der BRICS-Staaten hat bereits die Marke von einer Billion Dollar pro Jahr \u00fcberschritten, und ihr Anteil am weltweiten BIP nach Kaufkraftparit\u00e4t liegt bei etwa 40 Prozent.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident bezeichnete die Entwicklung der russischen Wirtschaft als &#8222;zur\u00fcckhaltend&#8220;, aber stabil. Das BIP sei im April um 1,3 Prozent gestiegen; die j\u00e4hrliche Inflationsrate werde Prognosen zufolge 5,2 Prozent nicht \u00fcberschreiten, die Arbeitslosenquote liege bei 2,2 Prozent, was einer der niedrigsten Werte unter den Industriel\u00e4ndern sei. Die Reall\u00f6hne seien in f\u00fcnf Jahren um 30 Prozent gestiegen und die Staatsverschuldung liege bei 16,4 Prozent des BIP, w\u00e4hrend sie in der Eurozone 81,7 erreicht habe.\u00a0<\/p>\n<p>Ein besonderer Schwerpunkt der Rede lag auf der technologischen Souver\u00e4nit\u00e4t. Putin bezeichnete k\u00fcnstliche Intelligenz, autonome Systeme und Plattforml\u00f6sungen als die drei Schl\u00fcsseltechnologien der Zukunft. Zum Schluss der Rede appellierte der Pr\u00e4sident an die Teilnehmer, ihre eigene Tr\u00e4gheit zu \u00fcberwinden und in allen Bereichen &#8222;so aktiv wie m\u00f6glich&#8220; zu werden und &#8222;mit dem gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Einsatz&#8220; zu handeln.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema <\/strong>\u2013 <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/international\/282276-lawrow-bidens-krieg-in-ukraine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lawrow: &#8222;Bidens Krieg&#8220; in der Ukraine ist zu &#8222;Trumps Krieg&#8220; geworden<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v78o4p2\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Plenarsitzung des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums am Freitag brachte mehrere aufsehenerregende Momente. 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