{"id":8605,"date":"2026-06-09T22:23:25","date_gmt":"2026-06-09T20:23:25","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/selenskijs-estnisches-stelldichein\/"},"modified":"2026-06-09T22:23:25","modified_gmt":"2026-06-09T20:23:25","slug":"selenskijs-estnisches-stelldichein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/selenskijs-estnisches-stelldichein\/","title":{"rendered":"Selenskijs estnisches Stelldichein"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Dagmar Henn<\/em><\/p>\n<p>Irgendwie erinnert das an den Spitznamen, den sich Friedrich Merz eingehandelt hat, den Fotzenfritz. Bei dem man immer erl\u00e4utern muss, dass eine Fotzn im Bayerischen ein auch als Watschn oder Schelln bekannter Schlag ins Gesicht ist.<\/p>\n<p>Da <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukrainischer-praesident-selenskyj-beraet-mit-nordischen-und-baltischen-regierungschefs-ueber-schutz--100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">sitzen<\/a> also die drei baltischen Zwerge mit dem ebenfalls nicht gro\u00df gewachsenen Wladimir Selenskij (der angeblich j\u00fcngst beim Foto vor Downing Street\u00a010 seine Gr\u00f6\u00dfermachschuhe nicht tragen durfte) und beraten, wie man &#8222;die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Ukraine st\u00e4rken, den Druck auf Russland erh\u00f6hen und Europa sicherer machen k\u00f6nne&#8220;.<\/p>\n<p>Ein Fotzngesicht oder ein Watschnbaum ist ein Mensch, der instinktiv Aggressionen ausl\u00f6st. Ohne, dass er dazu viel tun muss. Durch das reine Sein.<\/p>\n<p>Die hervorstechendste Eigenschaft fast s\u00e4mtlicher Inkarnationen baltischer Staaten in der EU ist die v\u00f6llig surreale \u00dcberheblichkeit. Nicht nur in Gestalt von Kaja Kallas, die vor ihrer Karriere als Teil der EU-Abschreckung als estnische Premierministerin bestenfalls einer B\u00fcrgermeisterin einer hochverschuldeten, subventionsabh\u00e4ngigen Gro\u00dfstadt entsprach und jetzt mitten in der F\u00fchrung der EU ein wandelndes geistiges Vakuum bildet, weil sie es aus ihrer fr\u00fcheren Funktion gewohnt ist, eher zeremoniell anwesend zu sein, weil die Entscheidungen ohnehin von den Geldgebern gef\u00e4llt wurden. Gelegentlich entweichen diesem Vakuum Worte, die aber genauso geistleer sind wie ihr Ursprung, daf\u00fcr aber gerne die Gefahren f\u00fcr die gew\u00f6hnlichen B\u00fcrger der europ\u00e4ischen Zwangsgemeinschaft heraufsetzen.<\/p>\n<p>Wie gerade eben erst mit dem Vorhaben, russische Schiffe im Mittelmeer zu \u00fcberfallen. Ein Plan, der ihrem Amtsnachfolger Kristen Michal, der sich nun mit Selenskij getroffen hat, sicher gef\u00e4llt. Schlie\u00dflich sind da die Franzosen, die Italiener und die Griechen beteiligt, L\u00e4nder mit echten Flotten (und jahrtausendealten Seefahrtstraditionen) und nicht mit drei Mann und einem Hund in einem Boot, wie die Esten.<\/p>\n<p>Wenn man daran denkt, dass Russland davon \u00fcberzeugt ist, die Drohnen, die St.\u00a0Petersburg und das Gebiet Leningrad angreifen, seien mitnichten in der Ukraine, sondern vielmehr auf dem Gebiet der baltischen Zwerge gestartet, ob nun von einem Lkw oder einem Schiff, dann sieht man, dass Selenskijs Kumpane da ziemlich viel Schaden f\u00fcr ihr Geld erzeugen. Eigentlich ist kaum mehr nachzuvollziehen, dass sich Russland das nach wie vor ungestraft bieten l\u00e4sst. Aber vielleicht leidet dann irgendwann ein estnisches Schiff unter pl\u00f6tzlicher, unerkl\u00e4rlicher Materialerm\u00fcdung oder so.<\/p>\n<p>Das w\u00e4re noch der g\u00fcnstige Ausgang. Weil das dann den Rest Westeuropas nicht einbeziehen w\u00fcrde und die Schelln da landete, wo sie hingeh\u00f6rt. Die Absicht der Giftzwerge samt Selenskij ist jedoch, m\u00f6glichst die gro\u00dfen europ\u00e4ischen L\u00e4nder, ja die ganze NATO mit ins Spiel zu ziehen; wie ein Rotzl\u00f6ffel, der selbst kaum bis zur Tischkante reicht, aber st\u00e4ndig mit seinem gro\u00dfen Bruder droht.<\/p>\n<p>Immerhin, rund um den Kurzen von Kiew haben sich auch noch ein paar andere L\u00e4nder versammelt, die ganze nordeurop\u00e4ische Erlesenheit, Schweden, Finnland, Norwegen, Island, D\u00e4nemark\u00a0&#8230; alle Versammelten miteinander stehen f\u00fcr 36\u00a0Millionen Einwohner, also gerade mal soviel wie Polen.\u00a0Alexander Stubb aus Finnland hat halb so viele Untertanen wie der bayerische Ministerpr\u00e4sident und ungef\u00e4hr so viele wie der B\u00fcrgermeister von St.\u00a0Petersburg.<\/p>\n<p>Treffen musste sich dieser Watschnwald in Tallinn wegen &#8222;mehrerer Vorf\u00e4lle mit russischen Drohnen&#8220;. Die erweisen sich zwar meist als Gespenster, weil r\u00e4tselhafterweise nie dokumentiert, oder als sorgf\u00e4ltig auf D\u00e4cher gelegte Dekorationen wie einst in Polen, oder sie sind eben gleich ukrainische, aber f\u00fcr die haben unsere Geistesriesen auch die passende Erkl\u00e4rung: alles Wladimir Putins Schuld. Klar, der Rotzl\u00f6ffel war es nie, und wenn doch, ruft er den gro\u00dfen Bruder.<\/p>\n<p>Also, die Ukraine will dann &#8222;kosteng\u00fcnstige Abfangdrohnen zur Verf\u00fcgung stellen, um einen Schutzschild gegen russische Drohnenangriffe aufzubauen&#8220;. Kosteng\u00fcnstig sind die sicher nur, weil sie mindestens zur H\u00e4lfte vom deutschen Steuerzahler geschenkt wurden. Wenn Selenskij auf dicke Hose macht, kann man sich sicher sein, dass er das Suppositorium geklaut hat. Und klar, es ist total sinnvoll, ein &#8222;Schutzschild gegen russische Drohnenangriffe aufzubauen&#8220;, wenn es eigentlich ukrainische sind, die gef\u00e4hrdend herumfliegen, und wenn Russland, sollte es wirklich mal die Faxen dicke haben, eher etwas massiver hinlangt als mit ein paar Drohnen. Am Watschnbaum k\u00f6nnen auch Haseln\u00fcsse h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Dummerweise ist die ganze Br\u00fcsseler Blase samt ihrer Fans in den EU-L\u00e4ndern so begierig darauf, endlich zum Superstaat zu kommen, selbst wenn dieser bankrott geboren wird, dass der einzig vern\u00fcnftige Schritt nicht stattfinden kann: die baltischen Giftzwerge in Quarant\u00e4ne zu stecken und so lange weder mit ihnen zu reden noch ihnen Geld zu schicken, bis sie wieder so weit zu Verstand gekommen sind, dass sie zumindest ahnen, wie gro\u00df und bedeutend sie wirklich sind. Zur Bearbeitung der darauf folgenden Depression k\u00f6nnte man ja noch ein paar Psychiater schicken.<\/p>\n<p>Was vielleicht auch Selenskij geholfen h\u00e4tte, dann m\u00fcsste er keine Gr\u00f6\u00dfermachschuhe tragen oder wom\u00f6glich sogar seine Taschen nicht mit immer mehr Geld vollstopfen. Aber daf\u00fcr ist es vermutlich zu sp\u00e4t. Er wird weiter von Fotosession zu Fotosession jetten und zwischendrin das in Geld umgewandelte Blut seiner Untertanen durch seine Nase jagen, und alle, die \u00e4hnlich korrupt und gierig sind wie er, werden ihn umarmen und herzen bis zu dem Tag, an dem sie ihn pl\u00f6tzlich nicht mehr kennen oder unter Krokodilstr\u00e4nen seinen Nekrolog vortragen.<\/p>\n<p>Man stelle sich einmal vor, sie h\u00e4tten nie den Erbfeind Russland erfunden und m\u00fcssten sich jetzt immer gesittet benehmen. Sie m\u00fcssten vielleicht sogar ab und zu mal belegen, dass sie etwas f\u00fcr die Bev\u00f6lkerungen ihrer L\u00e4nder \u00fcbrig haben und in derem Interesse handeln. Die gesamte Mann- und Frauschaft der europ\u00e4ischen Watschngesichter, in die sich Selenskij so hervorragend integriert, w\u00e4re hoffnungslos \u00fcberfordert. Russland, das gibt dem Tag Ordnung und Sinn, so wie Heroin dem Junkie.<\/p>\n<p>Und wenn man sich mit diesen Leuten nicht einen Planeten teilen m\u00fcsste, dann w\u00e4re das sogar unterhaltsam.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013 <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/281964-weiteres-rezept-eines-sieges-ueber-putin\/\">Weiteres Rezept eines &#8222;Sieges \u00fcber Putin&#8220; \u2013 Europ\u00e4ische Milchm\u00e4dchenrechnung Teil Unendlich <\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v78uiao\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Dagmar Henn Irgendwie erinnert das an den Spitznamen, den sich Friedrich Merz eingehandelt hat, den Fotzenfritz. 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