{"id":8753,"date":"2026-06-10T16:14:10","date_gmt":"2026-06-10T14:14:10","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/ukrainischer-terror-wer-sich-mit-hunden-ins-bett-legt\/"},"modified":"2026-06-10T16:14:10","modified_gmt":"2026-06-10T14:14:10","slug":"ukrainischer-terror-wer-sich-mit-hunden-ins-bett-legt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/ukrainischer-terror-wer-sich-mit-hunden-ins-bett-legt\/","title":{"rendered":"Ukrainischer Terror: Wer sich mit Hunden ins Bett legt"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Dagmar Henn<\/em><\/p>\n<p>In Russland wurde es gerade, mit zwei Autobomben und dem Angriff auf ein kulturelles Denkmal auf der Krim, wieder einmal in Erinnerung gerufen, dass dieser ukrainische Staat gerne zu terroristischen Handlungen greift. Ein Fakt, der sp\u00e4testens seit dem Terrorakt in der Moskauer Crocus City Hall jedem im Land bekannt ist. Aber alle Regierungen des Westens tun nach wie vor so, als w\u00e4re das kein Problem. Selbst wenn auch hier j\u00fcngst belegt wurde, dass es eine echte Gefahr ist.<\/p>\n<p>Die Rede ist von Constanta. Im dortigen Hafen wurden am 5. Juni vier ukrainische Seedrohnen entdeckt. Nicht die ersten, die weit vom Gebiet der Ukraine entfernt aufgefunden wurden \u2013 in der T\u00fcrkei sind mehrere Exemplare aufgeschlagen, und selbst vor der griechischen K\u00fcste wurde bereits eine aus dem Wasser gezogen, also au\u00dferhalb des Schwarzen Meeres.<\/p>\n<p>Was ebenfalls nicht wirklich verwundert, wenn man daran denkt, dass es Zwischenf\u00e4lle mit russischen Schiffen gab, die im Mittelmeer pl\u00f6tzliche Explosionen erlitten, oder dass erst vor kurzem an einem Schiff, das im russischen Hafen Ust-Luga einfuhr, eine Haftmine entdeckt wurde, die vermutlich in Belgien angebracht wurde.<\/p>\n<p>Sicher, es bleibt in vielen dieser F\u00e4lle unklar, wann wer hier was getan hat, aber die Indizien sprechen vielfach daf\u00fcr, dass das ukrainische Handlungen waren, auch in Westeuropa. Dass eine ukrainische Seedrohne nicht aus dem Schwarzen Meer bis an die griechische K\u00fcste gefahren ist, sondern von Ukrainern irgendwo in n\u00e4herer Umgebung auf den Weg geschickt wurde.<\/p>\n<p>Aber wom\u00f6glich nimmt man das in Westeuropa nicht so ernst, weil im Grunde jeder wei\u00df, dass die gr\u00f6\u00dfte terroristische Tat, die der Ukraine zugeschrieben wird, die Sprengung von Nord Stream, eben nicht ukrainisch war. Und weil vielleicht all die braven Transatlantiker der \u00dcberzeugung sind, Washington wolle ihnen (im engen, pers\u00f6nlichen Sinne, nicht im nationalen) nichts \u00dcbles.<\/p>\n<p>Constanta ist jedoch ein Grund, noch einmal ernsthaft nachzudenken. Denn obwohl das Kiewer Regime im westlichen Auftrag agiert und in bestimmten Bereichen, wie die Berichte \u00fcber die vielen CIA-Vertreter belegen, an reichlich kurzer Leine h\u00e4ngt, bedeutet das noch lange nicht, dass die Banderisten und die tief korrupte Clique um Selenskij nicht im eigenen Interesse agieren k\u00f6nnen und dass ebendiese eigenen Interessen dann mit jenen ihrer &#8222;Verb\u00fcndeten&#8220; kollidieren.<\/p>\n<p>Der Kern von Constanta ist das Kiewer Interesse, endlich nach M\u00f6glichkeit die gesamte NATO in diesen Krieg zu ziehen, da das das einzige Mittel ist, eine Niederlage zu vermeiden. Die Theorie, die inzwischen in Rum\u00e4nien kursiert, klingt sehr schl\u00fcssig. Und sie sollte wirklich gerade den Freunden Kiews Sorgen machen.<\/p>\n<p>Vier ukrainische Seedrohnen wurden beim rum\u00e4nischen Hafen Constanta entdeckt, am 5. Juni. Kurz nach der Entdeckung wurden sie aus der Ukraine gez\u00fcndet. Eine davon hatte sich in einer \u00d6lbarriere in der N\u00e4he eines \u00d6llagers verfangen; das war der Grund, warum durch Videoaufnahmen eindeutig zu belegen war, dass es sich um ukrainische Drohnen handelte.<\/p>\n<p>Die in Rum\u00e4nien umlaufende Theorie besagt nun, dass ebendieses \u00d6llager und vor allem ein daneben befindliches Lager an Ammoniumnitrat das eigentliche Ziel des Angriffs waren und dass nur die Tatsache, dass eine \u00d6lbarriere eine der Drohnen festhielt, es verhindert hat, dass beides, das \u00d6llager wie das Ammoniumnitrat, durch die Explosion der 500 Kilogramm Sprengstoff, die jede dieser Drohnen enthielt, selbst explodiert w\u00e4re. Was eine Katastrophe ausgel\u00f6st h\u00e4tte, wie sie 2020 im Hafen von Beirut stattgefunden hat. Und da hinterher nichts mehr auf ukrainische Drohen hingewiesen h\u00e4tte, h\u00e4tte man das als einen russischen Angriff auf ein NATO-Land verkaufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ja, h\u00e4tte das funktioniert, dann h\u00e4tte Selenskij das bekommen, wonach er sich sehnt. Es gibt eine Reihe von Indizien, die die Hypothese st\u00fctzen. Etwa, dass Kiew erst in dem Moment Bukarest \u00fcber die Drohnen informiert hat, als das gefangene Exemplar bereits entdeckt worden war. Vier Stunden nach dem Zeitpunkt, zu dem die Ukraine angeblich wegen einer St\u00f6rma\u00dfnahme Russlands die Kontrolle \u00fcber die Drohnen verloren hatte. Was nat\u00fcrlich schlecht damit zusammenpasst, dass sie letztlich eben nicht von rum\u00e4nischer Seite gez\u00fcndet wurden \u2013 das w\u00e4re schlie\u00dflich unter Umst\u00e4nden nicht n\u00f6tig gewesen, man h\u00e4tte sie bergen k\u00f6nnen \u2013 sondern aus der Ukraine, wodurch praktischerweise die Informationen \u00fcber das einprogrammierte Ziel vernichtet wurden.<\/p>\n<p>Seit Jahren geben sich die Politiker wie die Medien des Westens alle M\u00fche, die terroristischen Neigungen der Ukrainer zu verdr\u00e4ngen. Das wiederholt sich nach jedem einzelnen Vorfall, beginnend mit dem Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa, das irgendwie nicht einmal stattgefunden hat, oder wenn, dann nur als bedauerlicher, unerkl\u00e4rlicher Unfall.<\/p>\n<p>Dabei gibt es, wenn man die Berufung auf die Traditionen ukrainischer Nationalisten ernstnimmt, durchaus Grund zur Sorge. So waren die beiden Fraktionen der OUN, die von Bandera und die von Melnik geleitete, noch in den Fl\u00fcchtlingslagern in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg damit besch\u00e4ftigt, sich an die Kehle zu gehen; es gibt einen alten Zeitungsbericht eines New Yorker Journalisten aus den 1970ern, der von mehr als hundert Morden schrieb, die erst von den US-Besatzungsbeh\u00f6rden und dann von der frisch installierten Bundesregierung gedeckt wurden. Das ging hin bis zu einer Folterkammer in einem dieser DP-Lager.<\/p>\n<p>Es gibt ebenfalls Berichte \u00fcber das Vorgehen jener ukrainischen Nationalisten, die in der Sowjetunion Terror verbreiteten. Die Hemmungslosigkeit, mit der alle, die ihnen widerstanden, massakriert wurden, war vermutlich einer der Gr\u00fcnde, warum sie nach dem Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen von den britischen und US-amerikanischen Diensten, die sie zwischenzeitlich gef\u00fchrt hatten, fallengelassen wurden und wieder im Scho\u00df der deutschen Beh\u00f6rden landeten \u2013 ohne praktische Wirkungen war eine Truppe, die eher an den IS erinnert, doch zu unappetitlich.<\/p>\n<p>Kann man heutigen Ukrainern, die sich in der Nachfolge ebendieser Personen und Organisationen sehen, zutrauen, mal eben die halbe Stadt Constanta in die Luft zu jagen, um dadurch eine Ausweitung ihres Krieges zu erreichen? Jeder, der die Bilder aus Odessa von 2014 im Kopf hat, d\u00fcrfte das ohne Z\u00f6gern bejahen. Aber genau diese Informationen, genau diese Ereignisse werden im Westen kontinuierlich geleugnet. Schlie\u00dflich t\u00e4ndelt man allzu gern mit der Idee eines Kriegs gegen Russland.<\/p>\n<p>Was aber noch nicht hei\u00dft, ihn dann zu wollen, wenn es Kiew gef\u00e4llt. Denn die Dynamik, die sich, h\u00e4tte Constanta das vermutlich gew\u00fcnschte Ergebnis gebracht, entfaltet h\u00e4tte, w\u00e4re sehr schnell gewesen und kaum konventionell geblieben. Und wenn Constanta das war, was manche in Rum\u00e4nien darin vermuten, welche anderen Varianten w\u00e4ren noch denkbar? Eine schmutzige Bombe mitten in einer westeurop\u00e4ischen Stadt?<\/p>\n<p>So erfreut die deutschen Medien immer ukrainische Terrortaten in Russland verzeichnen, wenn sie sie nicht v\u00f6llig ignorieren, so kurzsichtig ist diese Haltung. Denn dieses Schwert schneidet in zwei Richtungen, und so, wie in Russland der SBU Hinz und Kunz f\u00fcr Anschl\u00e4ge anwirbt, kann das auch im Westen geschehen \u2013 sobald diese Truppen in Kiew den Eindruck erhalten, verraten worden zu sein. Oder keinen anderen Ausweg mehr zu haben als eine Aktion unter falscher Flagge.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, die Propaganda, in der sich die Medien in den westlichen Staaten ergehen, liefert geradezu die erforderliche Tarnung f\u00fcr eine derartige Handlung. Schlie\u00dflich hei\u00dft es st\u00e4ndig, es w\u00fcrden russische Drohnen gesichtet, oder es w\u00e4ren russische Saboteure unterwegs. Die Propagandisten wollen nur das Thema vom bedrohlichen Russland warmhalten, im Interesse der R\u00fcstungsindustrie und der NATO, aber kaum, um damit jedem ukrainischen Irrsinn freie Hand zu geben. Doch ohne es zu wollen, schaffen sie dadurch den Raum, in dem Strukturen wie der SBU frei agieren k\u00f6nnen. Denn der gesamte Fokus auch der Sicherheitsbeh\u00f6rden liegt auf der angeblichen russischen Bedrohung\u00a0\u2013 und ist absolut blind f\u00fcr die ukrainische. Im Gegenteil, mit dem SBU wird, trotz dessen Involvierung in eindeutige Terrorakte, engstens zusammengearbeitet.<\/p>\n<p>Constanta ist eine deutliche Warnung, wie hoch der Preis letztlich sein k\u00f6nnte, den man f\u00fcr die Zusammenarbeit mit derart unberechenbaren &#8222;Partnern&#8220; bezahlt. Sobald es f\u00fcr Kiew wirklich eng wird, d\u00fcrfte die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr extreme Provokationen in die H\u00f6he schie\u00dfen. Eingeschlossen die Nutzung der in Tschernobyl reichlich vorhandenen nuklearen Abf\u00e4lle f\u00fcr eine schmutzige Bombe.<\/p>\n<p>Auch die deutschen Beh\u00f6rden w\u00e4ren gut beraten, allm\u00e4hlich den Blick in diese Richtung zu lenken. Denn der Preis f\u00fcr Blindheit aus geopolitischem Interesse k\u00f6nnte in diesem Fall noch weit h\u00f6her liegen, als es der f\u00fcr die Buhlschaft mit syrischen Dschihadisten ist. Wer sich mit Hunden ins Bett legt, steht mit Fl\u00f6hen auf.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> \u2014\u00a0<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/europa\/280954-rt-ueberblick-toedlichsten-angriffe-kiews\/\">RT-\u00dcberblick der t\u00f6dlichsten Angriffe Kiews auf russische Zivilisten im Jahr 2026 <\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v786u3c\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Dagmar Henn In Russland wurde es gerade, mit zwei Autobomben und dem Angriff auf ein kulturelles Denkmal auf der Krim, wieder einmal in Erinnerung gerufen, dass dieser ukrainische Staat gerne zu terroristischen Handlungen greift. 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