{"id":8828,"date":"2026-06-10T19:19:21","date_gmt":"2026-06-10T17:19:21","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/kleinliche-rache-londons-drohnen-zerstoeren-krimkrieg-panorama-in-sewastopol\/"},"modified":"2026-06-10T19:19:21","modified_gmt":"2026-06-10T17:19:21","slug":"kleinliche-rache-londons-drohnen-zerstoeren-krimkrieg-panorama-in-sewastopol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/kleinliche-rache-londons-drohnen-zerstoeren-krimkrieg-panorama-in-sewastopol\/","title":{"rendered":"Kleinliche Rache Londons? Drohnen zerst\u00f6ren Krimkrieg-Panorama in Sewastopol"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Anton Gentzen<\/em><\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Mittwochmorgen haben &#8222;ukrainische&#8220; Drohnen eine der wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten der Krim\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/russland\/282736-sewastopol-historisches-rundgemaelde-bei-ukrainischem\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">angegriffen und zerst\u00f6rt<\/a>: das Panorama &#8222;Verteidigung Sewastopols 1854-1855&#8220;, das der gro\u00dfe Schlachtenmaler Franz Roubaud (franz\u00f6sische Eltern, russische Seele) Anfang des 20. Jahrhunderts schuf. Architekt des nun besch\u00e4digten Geb\u00e4udes f\u00fcr das Rundgem\u00e4lde war ein Deutschbalte: Friedrich Oscar Enberg. Auch eine interessante Lebensgeschichte: Er diente als Ingenieur beim Milit\u00e4r dem Zaren und den Sowjets und starb im Jahr 1937 nat\u00fcrlichen Todes in Jalta.<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit war es ein gezielter Angriff \u2013 das Panorama ist von einem gro\u00dfen Park umgeben, milit\u00e4rische Objekte gibt es da schlicht nicht. Das Geb\u00e4ude brannte aus, das Kunstwerk, das am 25. Juni 1942 nach einem deutschen Artilleriebeschuss schon einmal von Flammen bedroht war, damals aber von Soldaten und Seeleuten unter Einsatz ihres Lebens gr\u00f6\u00dftenteils gerettet werden konnte, ist f\u00fcr immer verloren. Die russische Milit\u00e4rhistorische Gesellschaft verspricht, es zu rekonstruieren, doch wie bei dem ber\u00fchmten Bernsteinzimmer wird das neue Panorama eben ein neues sein, eine Nachahmung. Der Verlust des Originals, dazu noch eines mit dieser Geschichte, ist unwiederbringlich und eine Trag\u00f6die.<\/p>\n<p>&#8222;Ukrainisch&#8220; ist im ersten Satz bewusst in Anf\u00fchrungszeichen gesetzt: Alle Spatzen der Welt pfeifen es l\u00e4ngst von allen D\u00e4chern, dass die &#8222;ukrainischen&#8220; Drohnen in Europa hergestellt werden \u2013 in D\u00e4nemark, Polen, Deutschland und Gro\u00dfbritannien. Und auch bei der Aufkl\u00e4rung, Zielauswahl und Flugroutenprogrammierung spielt NATO-Personal eine erhebliche, vielleicht gar die entscheidende Rolle. All das sind &#8222;offene Geheimnisse&#8220;. Der Angriff ausgerechnet auf die Erinnerung an den Krimkrieg, der nicht nur unter Russlands Historikern als der &#8222;Nullte Weltkrieg&#8220; gilt, bietet Gelegenheit, daran zu erinnern.<\/p>\n<p>Es ist Fakt, dass die Maidan-Ukraine auch aus eigenem Antrieb die Einwohner des Donbass und der Krim terrorisiert. Wie ein eifers\u00fcchtiger Ehemann, der auch zw\u00f6lf Jahre nach der Scheidung, seiner Ex nachstellt, ihr das Auto zertr\u00fcmmert und die Wohnung anz\u00fcndet, kann sich das Kiewer Regime (und seien wir ehrlich, auch beachtliche Teile des ukrainischen Volkes) nicht damit abfinden, dass die Menschen auf der Halbinsel sich dem ihnen feindlich gesinnten Nazi-Staat nicht unterwerfen wollten und ihren eigenen Weg gingen.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n                                                <script async src=\"https:\/\/telegram.org\/js\/telegram-widget.js?23\" data-telegram-post=\"absatzmedia\/163039\" data-width=\"100%\"><\/script>\n                    <\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Der Stalker-Ehemann geh\u00f6rt in den Knast oder in die Psychiatrie, in beides sogar, nacheinander. Was machen wir aber mit der Ukraine? Wie und wodurch kann ein Volk zur Besinnung gebracht werden, das ehrlich-infantil davon \u00fcberzeugt ist, dass ihm alle etwas schulden und niemand au\u00dfer ihm Rechte hat? Das die zwei grundlegendsten Axiome jeder Ethik und Moral nicht kennt: &#8222;Tue keinem das an, was du nicht willst, dass andere es dir antun&#8220;, und &#8222;Gestehe anderen das zu, was du f\u00fcr dich selbst in Anspruch nimmst&#8220;. Wenn die Ukraine sich von Russland trennen darf, warum um alles in der Welt d\u00fcrfen sich der Donbass und die Krim nicht von der Ukraine trennen?<\/p>\n<p>Ja, die Ukraine terrorisiert den Donbass und die Krim. Tagt\u00e4glich. Auch nach zw\u00f6lf Jahren l\u00e4sst sie die Menschen dort nicht in Ruhe leben, hat ihnen das Wasser abgedreht, beschie\u00dft sie mit Drohnen und Raketen, t\u00f6tet sie. Aber das Krimkrieg-Panorama? Ach kommt, ich habe sogar Zweifel, dass die Drohnenf\u00fchrer Kiews wissen, dass es dieses gibt \u2013 von der Kenntnis seiner Bedeutung f\u00fcr die russische Erinnerung ganz zu schweigen. Deren Metier ist mehr die Zerst\u00f6rung von Kirchen, Studentenwohnheimen und Lenin-Denkm\u00e4lern.<\/p>\n<p>Nein, da gibt es zwei andere Nationen am anderen Ende Europas, die sich Zeit ihrer Existenz unter den Leits\u00e4tzen &#8222;Leben und leben lassen&#8220; und &#8222;Friss oder werde gefressen&#8220; beide stets f\u00fcr den letzteren entschieden. Die sich eine Zeit lang so vollgefressen hatten, dass die Sonne \u00fcber ihren Imperien buchst\u00e4blich niemals unterging. Ja, die Rede ist von Frankreich und von Mikrobritannien (&#8222;Great&#8220; ist da schon lange nichts mehr, der K\u00f6nig kann sich nicht einmal Personal leisten, das ihm die Anz\u00fcge b\u00fcgelt).\u00a0<\/p>\n<p>Anders als in Kiew ist in Paris und London die Erinnerung an jenen Krimkrieg des 19. Jahrhunderts immer noch pr\u00e4sent. In Paris hei\u00dfen einer der zentralen Boulevards und eine der zentralen Metrostationen &#8222;Sebastopol&#8220;. Die Benennung erinnert an die Belagerung der russischen Stadt, die den Franzosen als eine der gr\u00f6\u00dften Schlachten ihrer Geschichte gilt, und die auf dem nun zerst\u00f6rten Panorama verewigt war.\u00a0<\/p>\n<p>Und die Briten? Nun, deren alles zerfressende Russophobie ist ein besonders irrationales Ph\u00e4nomen. Der Krimkrieg war der einzige in der bisherigen Geschichte der Briten und der Russen, in dem sie gegeneinander fochten \u2013 und die Briten waren die Angreifer. Die paar Scharm\u00fctzel zwischen 1807 und 1812 lassen wir au\u00dfen vor: Selbst die englischsprachige Wikipedia, die das zum &#8222;Anglorussischen Krieg&#8220; stilisiert, gesteht ein, dass Alexander I., seines Zeichens russischer Kaiser, entgegen der Bestimmungen im Frieden von Tilsit alles tat, um nicht gegen die Briten zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Sonst war man entweder verb\u00fcndet \u2013 in den Kriegen gegen Napoleon, im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg \u2013 oder lie\u00df einander &#8222;links liegen&#8220;. Russen haben den Briten nie etwas B\u00f6ses angetan \u2013 und dennoch hassen die Letzteren die Ersteren wie noch nie jemand jemanden gehasst hat. Wieso, warum, weshalb, wei\u00df niemand, und <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/international\/267549-jeffrey-sachs-kurz-gefasste-geschichte-der-russophobie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">selbst Jeffrey Sachs<\/a> konnte es nicht wirklich erkl\u00e4ren. Am Hass ist ohnehin immer nur der Hassende schuld, nicht der Gehasste. Anders ist es mit der Wut, aber mit Hass und Phobien ist der Gang zum Psychiater zwingend. Doch wo treiben wir auf die Schnelle so viele Psychiater auf?\u00a0<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:414V.7ad\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a29572048fbef386c0ffa09.jpg 850w,\n                https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:414V.7ad\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a29572048fbef386c0ffa09.jpg 1960w,            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><source data-srcset=\" https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:414V.7ad\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/nhttps:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a29572048fbef386c0ffa09.jpg 460w,\n              https:\/\/mleexelnfod5.i.optimole.com\/cb:414V.7ad\/w:auto\/h:auto\/q:mauto\/f:best\/https:\/\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/6a29572048fbef386c0ffa09.jpg 980w,\n            \" srcset=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\"><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Fragment des Rundgem\u00e4ldes &#8222;Verteidigung Sewastopols 1854-1855&#8220;<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Staatliche Museen der Krim<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ RT<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Formal gingen Briten und Franzosen aus dem Krimkrieg als Sieger hervor. Russland musste einen Knebelvertrag unterzeichnen, seine Schwarzmeerflotte versenken und Bessarabien abtreten. Doch von alldem erholte es sich schneller, als die Westverb\u00fcndeten gehofft hatten \u2013 ihr eigentliches Ziel, die dauerhafte Niederringung des Konkurrenten, verfehlten sie. Das bedauern ihre Eliten offen und ausdr\u00fccklich bis heute, genauso wie sie es bedauern, Russland in den 1990ern nicht endg\u00fcltig vernichtet und verspeist zu haben. Die heroische Verteidigung Sewastopols \u2013 elf Monate lang hielten die Verteidiger gegen \u00fcberlegene franko-britische Truppen stand \u2013 hatte so an den Kr\u00e4ften der Aggressoren gezehrt, dass von einem weiteren Vormarsch nach Russland hinein keine Rede mehr sein konnte. Formal ein Sieg \u2013 faktisch endete der &#8222;Nullte Weltkrieg&#8220; mit einem Unentschieden.<\/p>\n<p>Und das werden die &#8222;edlen Herren&#8220; in ihren zerknitterten Anz\u00fcgen den Russen niemals verzeihen. Ein Raubtier verzeiht der Beute, die ihm nicht nur entweichen konnte, sondern ihm auch noch die Schneidez\u00e4hne ausgeschlagen hat, auch nicht.<\/p>\n<p>Ja, Paris und London, sind diejenigen, die das st\u00e4rkste Motiv hatten, das historische Rundgem\u00e4lde zu zerst\u00f6ren. Und \u2013 solch ein Zufall aber auch \u2013 sind sie es auch, die in der Ukraine die Strippen ziehen.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2023 sendete der <em>Deutschlandfunk<\/em> ein langes Feature mit der Behauptung, Russland h\u00e4tte sich zum Ziel gesetzt, die ukrainische Kultur zu vernichten, und w\u00fcrde planvoll und systematisch &#8222;ukrainisches Kulturgut&#8220; bombardieren. Ich wartete 45 Minuten lang geduldig, dass wenigstens etwas Konkretes kommt. Was, wo, wann wurde angegriffen und zerst\u00f6rt? Es kam nichts, kein einziges Beispiel. Und auch sp\u00e4tere Nachforschungen meinerseits haben nichts in dieser Richtung ergeben: Alle Museen, alle Galerien, alle gr\u00f6\u00dferen Bibliotheken (die sich inzwischen der meisten russischen B\u00fccher, meist durch Verbrennen, entledigt haben), ja selbst alle Bandera-Statuen sind an ihrem angestammten Platz, unbesch\u00e4digt. Wie so oft spiegelten und spiegeln die Meinungsmacher im Westen ihre eigenen Absichten und Vernichtungsphantasien, wenn sie faktenfrei \u00fcber den &#8222;brutalen russischen Angriffskrieg&#8220; fabulieren.<\/p>\n<p>Apropos &#8222;brutaler russischer Angriffskrieg&#8220;: Mit Brutalit\u00e4t in Kriegen m\u00fcssten gerade die Deutschen sich auskennen, aktiv wie passiv. Angeborene Experten m\u00fcssten sie sein. Ja, als Pazifist kann man meinen, dass jedem Krieg Brutalit\u00e4t innewohnt, aber wenn man dem Substantiv &#8222;Krieg&#8220; ein Adjektiv anh\u00e4ngt, will man doch hervorheben, dass dieser eine in besonderer Weise, \u00fcber das &#8222;\u00fcbliche Ma\u00df&#8220; hinaus, brutal ist.<\/p>\n<p>Nun, vor kurzem stellten westliche Politiker freudig fest, dass der Ukraine-Krieg in seinem f\u00fcnften Jahr ist und damit l\u00e4nger dauert, als der Zweite Weltkrieg f\u00fcr die Sowjetunion gedauert hat. Nackte Zahlen: Die UNO hat in den vier Jahren Ukraine-Krieg offiziell 15.850 get\u00f6tete Zivilisten gez\u00e4hlt, auf beiden Seiten, und mit der T\u00e4terschaft bei den Opfern auf der ukrainischen Seite ist auch nicht immer alles klar. Deutschlands Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion hat mehr als 15 Millionen Zivilisten das Leben gekostet \u2013 das Tausendfache.\u00a0<\/p>\n<p>Nein, Kiew sieht nicht ansatzweise so aus, wie Stalingrad nach einem einzigen Tag deutschen Bombardements im August 1942 oder Dresden nach dem 13. Februar 1945. In beiden St\u00e4dten starben an einem Tag mindestens dreimal so viele Zivilisten, wie in den gesamten vier Jahren Ukraine-Krieg.\u00a0Steht es da ausgerechnet einem Deutschen zu, das Adjektiv &#8222;brutal&#8220; Russland anzuh\u00e4ngen?<\/p>\n<p>Und Gaza habe ich nicht einmal erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur &#8222;ukrainischen Kultur&#8220;: Diese zerst\u00f6rt die Maidan-Ukraine selbst. Nun haben die in Kiew sogar das Denkmal f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften in dieser Stadt geborenen Schriftsteller, Michail Bulgakow, abgerissen. Niemand vor ihm und niemand nach ihm hat Kiew so liebeerf\u00fcllt besungen, wie er \u2013 einen Platz in seiner Geburtsstadt gestehen ihm die ukrainischen Nationalisten, die er verlacht hat, nicht zu.<\/p>\n<p>Am Tag des Abrisses kam ein junger Mann an den Platz, an dem das Denkmal stand, setzte sich in Bulgakows Pose und begann, aus dessen &#8222;Wei\u00dfer Garde oder Die Tage der Turbiny&#8220; vorzulesen. Museumsmitarbeiter (das Bulgakow-Museum gibt es vorerst noch, fragt sich nur, wie lange) st\u00fcrmten heraus und verjagten ihn: &#8222;Was denkt er sich, hier in der Moskauer Sprache zu lesen.&#8220; Und so jemand arbeitet in dem Museum. In welcher Sprache soll man denn Bulgakow bitte lesen, wenn nicht in der, in der er schrieb? Aber die Ukrainer sind ohnehin die erste und einzige Nation der Welt, die ihre eigenen Klassiker (Nikolai Gogol und die Prosa von Taras Schewtschenko) nicht im Original lesen d\u00fcrfen, inzwischen nicht mehr im Original lesen wollen und bald wohl auch im Original nicht mehr werden lesen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n                                                <script async src=\"https:\/\/telegram.org\/js\/telegram-widget.js?23\" data-telegram-post=\"olegtsarov\/43810\" data-width=\"100%\"><\/script>\n                    <\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>Und so dienen die ukrainischen Mankurten (im Werk von Tschingis Aitmatow Sklaven, denen durch Gehirnw\u00e4sche die Erinnerung an ihre Vorfahren und ihre Herkunft ausgel\u00f6scht wurde) ihren britischen, franz\u00f6sischen, deutschen und amerikanischen Herren. Nachdem sie die Kultur und die Erinnerung, die eben noch ihre eigene war, bei sich ausgel\u00f6scht haben, zerst\u00f6ren sie diese nun beim Nachbarn.<\/p>\n<p>Da der Krieg gegen Russland fest geplant ist, wird noch viel Kulturgut von Weltrang verloren gehen. Wer kann, sollte sich beeilen, es zum letzten Mal zu sehen.\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/meinung\/183128-versuch-ukraine-von-russland-zu-reissen-ist-ein-verbrechen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Der Versuch, die Ukraine von Russland zu rei\u00dfen \u2013 ein gro\u00dfes Verbrechen der Menschheitsgeschichte<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-all\">\n<div class=\"AllEmbed\">\n                                                <iframe title=\"Jeffrey Sachs' kurz gefasste Geschichte der Russophobie\" allowtransparency=\"true\" height=\"300\" width=\"100%\" style=\"border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;\" scrolling=\"no\" data-name=\"pb-iframe-player\" src=\"https:\/\/www.podbean.com\/player-v2\/?from=embed&amp;i=ab2k7-1a235a2-pb&amp;square=1&amp;share=1&amp;download=1&amp;fonts=Arial&amp;skin=f6f6f6&amp;font-color=&amp;rtl=0&amp;logo_link=&amp;btn-skin=7&amp;size=300\" loading=\"lazy\" allowfullscreen=\"\"><\/iframe>\n                    <\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Anton Gentzen Am fr\u00fchen Mittwochmorgen haben &#8222;ukrainische&#8220; Drohnen eine der wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten der Krim\u00a0angegriffen und zerst\u00f6rt: das Panorama &#8222;Verteidigung Sewastopols 1854-1855&#8220;, das der gro\u00dfe Schlachtenmaler Franz Roubaud (franz\u00f6sische Eltern, russische Seele) Anfang des 20. 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