{"id":9527,"date":"2026-06-13T22:09:11","date_gmt":"2026-06-13T20:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/das-bild-vom-schrecklichen-russland-ein-politisches-instrument-des-westens\/"},"modified":"2026-06-13T22:09:11","modified_gmt":"2026-06-13T20:09:11","slug":"das-bild-vom-schrecklichen-russland-ein-politisches-instrument-des-westens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/das-bild-vom-schrecklichen-russland-ein-politisches-instrument-des-westens\/","title":{"rendered":"Das Bild vom &#8222;schrecklichen Russland&#8220; \u2013 ein politisches Instrument des Westens"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Olga Andrejewa<\/em><\/p>\n<p>Mein Freund, der viele Jahre lang damit besch\u00e4ftigt war, das Bild Russlands und der russischen Kultur im Westen voranzubringen, beklagte sich einmal: &#8222;Egal, was wir tun, wir, die Russen, werden immer mit B\u00e4ren, Balalaikas, Wodka und Matrjoschkas assoziiert werden.&#8220; Seitdem sind drei\u00dfig Jahre vergangen, doch an diesen erstaunlichen Klischees hat sich nichts ge\u00e4ndert. Nun ja, vielleicht sind nur noch mehr Schreckgespenster hinzugekommen.<\/p>\n<p>Es f\u00e4llt mir ehrlich gesagt schwer, dies als mangelndes Interesse an der gewaltigen nationalen Geschichte, Kultur und Kunst Russlands zu bezeichnen. Vielmehr erinnert es an den entschiedenen Unwillen gewisser Kreise, diesen ganzen russischen Reichtum in den kulturellen Kreislauf des Westens gelangen zu lassen. Das Bild von Russland muss f\u00fcr den Durchschnittsb\u00fcrger im Westen streng dem politischen Kurs entsprechen \u2013 ebenfalls dem des Westens. Und daf\u00fcr, dass das Bild nicht von den vorgeschriebenen Leitlinien abweicht, sorgen, wie man so sch\u00f6n sagt, eigens daf\u00fcr geschulte Leute.<\/p>\n<p>Nach Ansicht der Forscherin Natalia Tanschina reichen die westlichen Bestrebungen, das Bild eines &#8222;schrecklichen Russlands&#8220; zu schaffen, etwa f\u00fcnfhundert Jahre zur\u00fcck. Als ersten antirussischen &#8222;Fabeldichter&#8220; kann man Sigismund von Herberstein bezeichnen, einen deutschen Diplomaten, der Russland zweimal besuchte \u2013 in den Jahren 1517 und 1526. Damals hatte sich Moskau gerade vom Joch befreit, mehrere Kriege gewonnen und sein Territorium erweitert. Herbersteins Reise nach Russland hatte eindeutig den Charakter einer Erkundungsmission. Zudem sollte er Moskau mit Litauen vers\u00f6hnen und zu einer milit\u00e4rischen Konfrontation mit der T\u00fcrkei \u00fcberreden. Moskau lehnte beides ab. Herbersteins &#8222;Aufzeichnungen \u00fcber Moskowien&#8220; sollten teilweise seinen Misserfolg rechtfertigen: Nicht er habe die Sache vermasselt, sondern es sei sinnlos, mit den Russen zu verhandeln. Barbaren, was solle man von ihnen schon erwarten.<\/p>\n<p>Der Erfolg der &#8222;Aufzeichnungen \u00fcber Moskowien&#8220; war durchschlagend. Sie wurden zu einer Art Leitfaden f\u00fcr Diplomaten, die mit Russland zu tun hatten, und zugleich zu einer sehr beliebten Unterhaltungslekt\u00fcre. Daraus erfuhr der Europ\u00e4er beispielsweise, dass es in Russland kein einziges unschuldiges M\u00e4dchen \u00fcber sieben Jahre gebe. Dass es am Fluss Ob eine Region namens Lukomorje gebe, deren Bewohner im Winter in einen Schlaf fallen:<\/p>\n<p><em>&#8222;Am 27. November sterben sie, und am 24. April des folgenden Jahres erwachen sie wieder zum Leben, gleich schlafenden Fr\u00f6schen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Dass es in Russland kein anderes Wild gebe als Hasen und in den W\u00e4ldern nichts Essbares wachse au\u00dfer N\u00fcssen. Dass die Russen unglaublich verlogen und feige im Kampf seien, keine Opferbereitschaft bes\u00e4\u00dfen und \u00fcberhaupt keinen Sinn f\u00fcr Edelmut h\u00e4tten. Doch der Kerngedanke des Deutschen war, dass die Russen genetisch bedingt Sklaven seien und nur von Tyrannen regiert werden k\u00f6nnten: <em>&#8222;Dieses Volk neigt eher zur Sklaverei als zur Freiheit.&#8220;<\/em> Das Stigma der Sklaverei findet Herberstein sogar im &#8222;Kalatsch&#8220;, einem russischen Geb\u00e4ck \u2013 es \u00e4hnle einem Joch!<\/p>\n<p>Das 16. Jahrhundert war eine Zeit, in der Europa versuchte, seine Probleme auf Kosten Russlands zu l\u00f6sen. Nach den schrecklichen Ereignissen der Reformation musste der p\u00e4pstliche Thron dringend gest\u00e4rkt werden, und der \u00dcbertritt Russlands zum Katholizismus war f\u00fcr Europa \u00e4u\u00dferst wichtig. Dar\u00fcber hinaus war Russland ein wichtiger Akteur im Kampf gegen die Osmanen. Moskaus Ablehnung empfand Europa als pers\u00f6nliche Beleidigung. Seitdem wurde das Bild des &#8222;schrecklichen Russlands&#8220; zu einem politischen Instrument im Konkurrenzkampf. Sobald Russland seinen europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten half und sich als &#8222;Befreier&#8220; profilierte, wie es nach den Siegen \u00fcber Napoleon und Hitler der Fall war, wurde sofort die mottenzerfressene Schreckensgeschichte von den &#8222;russischen Barbaren&#8220; aus den Archiven hervorgeholt.<\/p>\n<p>Dieses Bild \u00fcberstand erfolgreich den Wandel der Epochen und wurde zu einem der zentralen Merkmale europ\u00e4ischer Selbstidentifikation: Wir seien freie Menschen, denen der \u00f6stliche Tyrann drohe. Fast vier Jahrhunderte sp\u00e4ter schrieb Karl Marx, ganz im Sinne Herbersteins, \u00fcber Russland:<\/p>\n<p><em>&#8222;Moskowien wurde in der schrecklichen und abscheulichen Schule der mongolischen Knechtschaft erzogen und gro\u00dfgezogen &#8230; Selbst nach seiner Befreiung spielte Moskowien weiterhin seine traditionelle Rolle des Sklaven, der zum Herrn geworden war. In der Folge verband Peter der Gro\u00dfe die politische Kunst eines mongolischen Sklaven mit den stolzen Bestrebungen eines mongolischen Herrschers, dem Dschingis Khan die Verwirklichung seines Plans zur Eroberung der Welt anvertraut hatte.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Die Klassiker des Kommunismus sahen f\u00fcr Europa nur einen Ausweg: Revolution und die Zerschlagung Russlands. Nach der Revolution, so schrieb Friedrich Engels, werde Moskau <em>&#8222;weder Zeit noch Willen bleiben, sich mit solchen kindischen Unternehmungen wie der Eroberung Konstantinopels, Indiens und der Weltherrschaft zu besch\u00e4ftigen&#8220;<\/em>.<\/p>\n<p>Im letzten Jahrhundert wurden neben Diplomaten und Politikern auch professionelle westliche Geheimdienstmitarbeiter in diese Angelegenheit involviert. Diese ganze Armee von &#8222;Wohlt\u00e4tern&#8220; achtet sorgf\u00e4ltig darauf, dass kein einziger Fakt, der dem Ansehen Russlands zugutekommt, an die breite \u00d6ffentlichkeit gelangt. Diese Arbeit wird seit Langem und in allen Bereichen betrieben.<\/p>\n<p>Ein anderer Freund von mir, ein Franzose, der seit vielen Jahren in Moskau lebt, erz\u00e4hlte einmal mit traurigem Lachen, wie er sich in seiner Studienzeit Anfang der 90er Jahre entschlossen hatte, Russisch zu lernen. In Paris gab es nur wenige Gleichgesinnte. Nicht, weil sich niemand f\u00fcr Russland interessierte, sondern weil der Lernprozess selbst \u00e4u\u00dferst unangenehm war. S\u00e4mtliche Lehrtexte zeichneten sich durch eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige D\u00fcsternis aus: Die Mutter wurde verhaftet, der Vater kehrte aus dem Lager zur\u00fcck, die Nachbarn t\u00f6teten den Hund. Den armen jungen Franzosen erschien Russland als ein wildes Land, in dem K\u00e4lte, Hunger und Angst herrschten. Anfang der 2000er Jahre \u00fcberwand der furchtlose Franzose jedoch die von f\u00fcrsorglichen Lehrern eingefl\u00f6\u00dfte Angst und kam nach Moskau.<\/p>\n<p><em>&#8222;Und hier ist es so cool!&#8220;<\/em> Nach zwanzig Jahren inmitten der &#8222;russischen Barbaren&#8220; hat Jean den lokalen Slang hervorragend verinnerlicht.<\/p>\n<p><em>&#8222;Ich habe in meinem Leben noch nie so gelacht wie hier. Die Russen haben einen unglaublichen Sinn f\u00fcr Humor. Hier ist es wahnsinnig interessant. Brillante Menschen, kluge K\u00f6pfe. Einfach gro\u00dfartige Leute. Ich hatte noch nie in meinem Leben solche Freunde, wie ich sie in Moskau gefunden habe.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Genau diese Offenbarung f\u00fcrchtet die westliche Propaganda.<\/p>\n<p>Doch interessant ist Folgendes: Der russische Geist, der im Westen gezielt aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verdr\u00e4ngt wird, hat sich auf seltsame Weise destilliert und eine Art Sublimierung bis hin zu den h\u00f6chsten Schichten erfahren. Die russische Kultur, die den einfachen B\u00fcrgern vorenthalten wird, ist zum Privileg der Elite geworden, die ihre Inspiration aus der russischen Kunst sch\u00f6pft. Russland ist f\u00fcr westliche Intellektuelle l\u00e4ngst zu einem Symbol kultureller Exklusivit\u00e4t geworden. Es ist nicht f\u00fcr jedermann, sondern nur f\u00fcr diejenigen, denen ein hoher Status und ein entsprechendes Einkommen den Zugang erm\u00f6glichen. So wurde beispielsweise am 7. Dezember 2022, gerade inmitten des Sanktionswahnsinns, die Saison in der Mail\u00e4nder Scala mit der Premiere von Mussorgskis Oper &#8222;Boris Godunow&#8220; er\u00f6ffnet. Kritiker bezeichneten den Erfolg als ph\u00e4nomenal. Bei der Premiere war die gesamte europ\u00e4ische High Society anwesend, von Frau von der Leyen bis hin zur italienischen Ministerpr\u00e4sidentin Meloni. Die Ticketpreise lagen bei bis zu dreitausend Euro, und der Beifall dauerte fast 15 Minuten.<\/p>\n<p>Es ist interessant, dass Mussorgski gerade in dieser Oper das sich von Jahrhundert zu Jahrhundert wiederholende Beziehungsmuster zwischen Europa und Russland zum Ausdruck brachte. Der listige Jesuit Rangoni \u00fcberredet im Schloss von Sandomierz in Polen Marina Mniszech, den falschen Thronpr\u00e4tendenten Grischka Otrepjew zu verf\u00fchren und den russischen Thron zu besteigen, um die &#8222;h\u00e4retischen Moskowiter&#8220; zum katholischen Glauben zu bekehren. Die Oper endet mit dem dramatischen Klagegesang des Jurodivy, doch die Geschichte nimmt einen anderen Verlauf. Nur ein Jahr lang konnte der Falsche Demetrius auf dem russischen Thron regieren. Am 17. Mai 1606 wurde Otrepjew auf dem Roten Platz get\u00f6tet, und seine Asche wurde aus einer Kanone in Richtung Polen geschossen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich kann man eine solche Auff\u00fchrung nicht ohne Weiteres einfachen ausl\u00e4ndischen B\u00fcrgern zeigen. Der Elite hingegen schon. Schon allein deshalb, weil die Oper unglaublich sch\u00f6n ist. So sch\u00f6n wie ganz Russland. Nicht umsonst begab sich der Vorsitzende der US-Kommission f\u00fcr bildende K\u00fcnste, Rodney Cook, der als erster offizieller Vertreter der USA am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg (SPIEF) teilnahm, gleich am ersten Tag zu einem Konzert des orthodoxen Chors der Isaakskathedrale. Wie Zeugen berichteten, verharrte er buchst\u00e4blich eine Stunde lang in ehrf\u00fcrchtiger Stille. Und dann erkl\u00e4rte er, er sei hierhergekommen, um &#8222;Engel zu h\u00f6ren&#8220;.<\/p>\n<p>Er hat sie geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Sehr passend war in diesem Zusammenhang auch ein Scherz des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin auf dem SPIEF. <em>&#8222;Das sind ja wahre Wunder!&#8220;<\/em>, bemerkte die Moderatorin und Journalistin von India Today, Gita Mohan, anl\u00e4sslich eines schnell gekl\u00e4rten Missverst\u00e4ndnisses in der Plenarsitzung des SPIEF. <em>&#8222;Sie sind in Russland!&#8220;<\/em>, erwiderte Putin, und der Saal applaudierte einm\u00fctig.<\/p>\n<p>Und genau so ist es. In Russland singen Engel, und Wunder sind noch immer m\u00f6glich. Und die Eroberer kehren auf die ruhmloseste Weise nach Hause zur\u00fcck. Der europ\u00e4ischen Elite ist das sehr wohl bewusst. F\u00fcr sie kommt es nun vor allem darauf an, dass die anderen nichts davon erfahren.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a href=\"https:\/\/vz.ru\/opinions\/2026\/6\/13\/1425543.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Russischen<\/a>. Der Artikel ist am 13. Juni 2026 zuerst auf der Homepage der Zeitung &#8222;Wsgljad&#8220; erschienen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Olga Andrejewa<\/em><\/strong><em> ist eine russische Journalistin.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema\u00a0<\/strong>\u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/international\/283066-biolabore-in-ukraine-spitze-eisbergs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Biolabore in der Ukraine \u2013 die Spitze des Eisbergs<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v791g56\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Olga Andrejewa Mein Freund, der viele Jahre lang damit besch\u00e4ftigt war, das Bild Russlands und der russischen Kultur im Westen voranzubringen, beklagte sich einmal: &#8222;Egal, was wir tun, wir, die Russen, werden immer mit B\u00e4ren, Balalaikas, Wodka und Matrjoschkas assoziiert werden.&#8220; Seitdem sind drei\u00dfig Jahre vergangen, doch an diesen erstaunlichen Klischees hat sich nichts [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4846,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_gspb_post_css":"","_uag_custom_page_level_css":"","fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-9527","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik"],"blocksy_meta":[],"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/i3.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=1920&resize=1920,1080&ssl=1",1920,1080,true],"thumbnail":["https:\/\/i3.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=150&resize=150,150&ssl=1",150,150,true],"medium":["https:\/\/i3.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=300&resize=300,300&ssl=1",300,300,true],"medium_large":["https:\/\/i3.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=768&resize=768,0&ssl=1",768,0,true],"large":["https:\/\/i3.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=1024&resize=1024,1024&ssl=1",1024,1024,true],"1536x1536":["https:\/\/i3.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=1536&resize=1536,1536&ssl=1",1536,1536,true],"2048x2048":["https:\/\/i3.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=2048&resize=2048,2048&ssl=1",2048,2048,true],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/i3.wp.com\/meiser-tv.de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/RSS-Hintergrund.jpg?w=18&resize=18,12&ssl=1",18,12,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"admin","author_link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/author\/admin\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Von Olga Andrejewa Mein Freund, der viele Jahre lang damit besch\u00e4ftigt war, das Bild Russlands und der russischen Kultur im Westen voranzubringen, beklagte sich einmal: &#8222;Egal, was wir tun, wir, die Russen, werden immer mit B\u00e4ren, Balalaikas, Wodka und Matrjoschkas assoziiert werden.&#8220; Seitdem sind drei\u00dfig Jahre vergangen, doch an diesen erstaunlichen Klischees hat sich nichts&hellip;","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9527","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9527"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9527\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4846"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9527"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9527"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9527"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}