{"id":9548,"date":"2026-06-14T08:08:16","date_gmt":"2026-06-14T06:08:16","guid":{"rendered":"https:\/\/meiser-tv.de\/politik\/die-revolution-der-flamingos-albanien-lehnt-sich-gegen-kushners-projekt-auf\/"},"modified":"2026-06-14T08:08:16","modified_gmt":"2026-06-14T06:08:16","slug":"die-revolution-der-flamingos-albanien-lehnt-sich-gegen-kushners-projekt-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/meiser-tv.de\/en\/politik\/die-revolution-der-flamingos-albanien-lehnt-sich-gegen-kushners-projekt-auf\/","title":{"rendered":"Die &#8222;Revolution der Flamingos&#8220;: Albanien lehnt sich gegen Kushners Projekt auf"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><em>Von Arbjona \u00c7ibuku<\/em><\/p>\n<p>Die Stra\u00dfen verschiedener albanischer St\u00e4dte f\u00fcllen sich seit Wochen mit Tausenden Demonstranten, die protestieren und ihre Ablehnung gegen ein Luxusresort bekunden, das mit Jared Kushner, Donald Trumps Schwiegersohn, in Verbindung steht.<\/p>\n<p>Die Proteste, die sich auch auf L\u00e4nder wie Griechenland \u2013 wo es eine gro\u00dfe albanische Gemeinschaft gibt \u2013, Deutschland oder Gro\u00dfbritannien ausgeweitet haben, haben sich im Laufe der Tage zu einer breiteren Bewegung entwickelt, die das politische und wirtschaftliche Modell des Landes in Frage stellt.<\/p>\n<p>Was als lokaler Konflikt um die Baupl\u00e4ne f\u00fcr das Luxusresort im Naturschutzgebiet Zv\u00ebrnec in der Stadt Vlor\u00eb begann, hat sich rasch zu einer Protestwelle entwickelt, die das ganze Land bewegt. Unter Slogans wie &#8222;Albanien ist nicht zu verkaufen&#8220;, &#8222;Rama, tritt zur\u00fcck&#8220; oder &#8222;Zv\u00ebrnec geh\u00f6rt uns&#8220; versammeln sich t\u00e4glich um 18:00 Uhr Tausende Menschen auf den Pl\u00e4tzen des Landes, um ihrer Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen und die Einstellung des Bauprojekts zu fordern.<\/p>\n<p>Der Wendepunkt kam nach der Ver\u00f6ffentlichung eines Videos vor einigen Tagen, in dem ein Demonstrant von einem Wachmann einer privaten Sicherheitsfirma in dem Gebiet, in dem das Resort gebaut werden soll, brutal angegriffen wurde. Die Bilder verbreiteten sich schnell in sozialen Netzwerken und l\u00f6sten starke \u00f6ffentliche Emp\u00f6rung aus, was die Bev\u00f6lkerung dazu veranlasste, auf die Stra\u00dfe zu gehen.<\/p>\n<p>Das Auftauchen des Videos markiert ein &#8222;Vorher-Nachher&#8220; in der Unzufriedenheit, da Menschen, die bis dahin nicht mobilisiert waren, nun ebenfalls aktiv wurden. Innerhalb weniger Tage haben sich die Demonstrationen \u00fcber Tirana, die Hauptstadt des Landes, hinaus auf andere St\u00e4dte und albanische Gemeinschaften im Ausland ausgeweitet.<\/p>\n<p>Unterdessen haben die Vorarbeiten f\u00fcr den Bau des 1,6 Milliarden Dollar teuren Tourismuskomplexes bereits begonnen \u2013 in einem Gebiet, das seit langem als eines der empfindlichsten \u00d6kosysteme des Mittelmeerraums gilt.<\/p>\n<p>Parallel dazu ist der Bau eines weiteren Gro\u00dfprojekts \u2013 ebenfalls mit Jared Kushner verbunden \u2013 auf der Insel Sazan im S\u00fcden Albaniens und in der N\u00e4he von Zv\u00ebrnec geplant. Es handelt sich um einen abgelegenen ehemaligen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt, der als ultra-luxuri\u00f6ses Reiseziel beworben wird. Dieser Bebauungsplan hat \u00e4hnliche Bedenken hinsichtlich der Privatisierung des \u00f6ffentlichen Raums und der Auswirkungen auf ein \u00f6kologisch und historisch hochsensibles Gebiet hervorgerufen.<\/p>\n<p>Die Bewegung wurde &#8222;Revolution der Flamingos&#8220; getauft, bezugnehmend auf die V\u00f6gel, die in der Lagune von Narta in Zv\u00ebrnec leben. B\u00fcrger, die in Rosa gekleidet sind und den Flamingo als Symbol nutzen, sind zum Wahrzeichen der Bewegung geworden und haben diesen Vogel zu einem Emblem des Widerstands gegen eine Bebauung in Schutzgebieten und gegen die Konzentration politischer und wirtschaftlicher Macht gemacht.<\/p>\n<p><em>&#8222;Der Flamingo ist eine von \u00fcber 200 Arten, deren Heimat die Lagune von Narta ist. Er ist heimisch und souver\u00e4n. Er ist der rechtm\u00e4\u00dfige, angestammte Besitzer von Narta. Das Projekt von Kushner, das als unvermeidliche Entwicklung verkauft wird, wird sein Zuhause zerst\u00f6ren. Korruption und Habgier werden ihn enteignen, vertreiben und zur Abwanderung zwingen. In diesem Sinne spiegelt das Schicksal des Flamingos das vieler Albaner wider&#8220;<\/em>, erkl\u00e4rt Patris Pustina, Aktivistin einer der feministischen Gruppen bei den Protesten, gegen\u00fcber El Salto.<\/p>\n<h4>Eine Unzufriedenheit, die \u00fcber Tourismusprojekte hinausgeht<\/h4>\n<p>Die Forderungen der Demonstranten gehen weit \u00fcber die Zukunft des Zv\u00ebrnec- oder Sazan-Projekts hinaus. Die Bev\u00f6lkerung fordert die Abschaffung des Gesetzes \u00fcber strategische Investitionen, \u00c4nderungen am Gesetz \u00fcber Schutzgebiete und am sogenannten &#8222;Bergpaket&#8220; mit der Begr\u00fcndung, dass diese Reformen die \u00dcbertragung von staatlichem Land und nat\u00fcrlichen Ressourcen in private H\u00e4nde erleichtert haben, w\u00e4hrend die lokalen Gemeinschaften von den Entscheidungsprozessen ausgeschlossen wurden.<\/p>\n<p>Joni Vorpsi, Mitglied der Organisation &#8222;Schutz und Erhaltung der nat\u00fcrlichen Umwelt&#8220; (PPNEA) in Albanien, bewertet die Bauarbeiten in Zv\u00ebrnec als &#8222;Massaker&#8220; an der Natur. Das Gebiet Vjosa-Narta, betont er, ist eines der wichtigsten Schutzgebiete in Bezug auf die Artenvielfalt.<\/p>\n<p><em>&#8222;Wir sind gegen eine solche Investition, weil sie zerst\u00f6rerisch ist. Seit \u00fcber einem Monat fahren die Maschinen ohne Umweltgenehmigungen dort hin und sch\u00e4digen den nat\u00fcrlichen Lebensraum. Welchen Wert hat ein Schutzgebiet, wenn es von den Beh\u00f6rden nicht gesch\u00fctzt wird?&#8220;<\/em>, sagt Vorpsi gegen\u00fcber El Salto.<\/p>\n<p>Der Aktivist weist darauf hin, dass die Arbeiten vor Ort bereits begonnen haben und die Organisation PPNEA dies \u00f6ffentlich angeprangert hat. <em>&#8222;Die Aufsichtsbeh\u00f6rde f\u00fcr den Schutz des Territoriums teilte uns mit, dass das Projekt Genehmigungen hat, aber auf dem Schild vor Ort sind weder die Baugenehmigung noch die Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung aufgef\u00fchrt&#8220;<\/em>, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung, die derzeit auf den albanischen Stra\u00dfen demonstriert, geht es bei den Protesten nicht mehr nur um die Verteidigung einer Lagune oder der Flamingos. Die Tourismusprojekte von Kushner haben eine breitere Debatte dar\u00fcber ausgel\u00f6st, wie sich das Land entwickelt, wem die gro\u00dfen Investitionen zugutekommen und wer das Recht hat, \u00fcber die Zukunft des Territoriums zu entscheiden. Ervin Goci, Aktivist und Lehrer, argumentiert, dass der Fall Zv\u00ebrnec zu einem Symbol f\u00fcr eine tiefere Unzufriedenheit mit der Machtaus\u00fcbung im Land geworden ist.<\/p>\n<p>Mirela Ruko, Aktivistin der neuen linken Partei L\u00ebvizja Bashk\u00eb, berichtet, dass sie vor Ort war, als es zur Gewalt durch die privaten Sicherheitskr\u00e4fte kam. <em>&#8222;Der Protest war friedlich, aber die Situation eskalierte, als unbekannte, schwarz gekleidete Personen Gewalt gegen die Demonstranten aus\u00fcbten, w\u00e4hrend die Polizei nicht eingriff, um die B\u00fcrger zu sch\u00fctzen. Es gab k\u00f6rperliche Auseinandersetzungen, Einsatz von Pfefferspray und Versuche, diejenigen einzusch\u00fcchtern, die sich dem Projekt widersetzen&#8220;<\/em>, erkl\u00e4rt Ruko.<\/p>\n<p>Laut der Aktivistin stellt sich ihre Partei gegen das Projekt, da es die Artenvielfalt eines Schutzgebiets bedroht, den lokalen Einwohnern schadet und ein Modell repr\u00e4sentiert, bei dem die Interessen der gro\u00dfen Wirtschaftsm\u00e4chte Vorrang vor dem \u00f6ffentlichen Interesse haben.<\/p>\n<h4>Was sieht das Projekt vor und was steht auf dem Spiel?<\/h4>\n<p>Im Mittelpunkt der Debatte steht ein gigantisches Tourismusprojekt, das zwischen Zv\u00ebrnec und Pish\u00eb-Poro in der N\u00e4he der Lagune von Narta geplant ist, einem der wichtigsten und empfindlichsten \u00d6kosysteme des Landes.<\/p>\n<p>Laut \u00f6ffentlichen Dokumenten w\u00fcrde das Projekt rund 437 Hektar umfassen, davon etwa 251 Hektar f\u00fcr Bauvorhaben auf einer K\u00fcstenl\u00e4nge von etwa 15 Kilometern. Obwohl die endg\u00fcltige Genehmigung noch nicht ver\u00f6ffentlicht wurde, lassen Studien auf einen Komplex mit Villen, Hotels, Apartments, Freizeitbereichen und einem Yachthafen schlie\u00dfen. Geplant sind Geb\u00e4ude mit ein bis acht Stockwerken, mehr als 1.000 Villen, \u00fcber 10.000 Hotelzimmer und Tausende von Apartments.<\/p>\n<p>Der Standort ist der zentrale Punkt der Kontroverse. Die Lagune von Narta ist Teil eines Vogelzugkorridors und beherbergt Flamingos, Pelikane und Dutzende gesch\u00fctzter Arten. F\u00fcr Aktivisten, Wissenschaftler und lokale Gemeinschaften w\u00fcrde eine Entwicklung dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung eine irreversible Ver\u00e4nderung der Landschaft bedeuten.<\/p>\n<p>Die Kritiker argumentieren, dass das Problem nicht nur \u00f6kologisch ist, sondern auch das zugrundeliegende Modell betrifft: eine Entwicklung, die auf Luxustourismus und private Investitionen ausgerichtet ist, zum Nachteil des \u00f6ffentlichen Zugangs, des Naturerbes und des Gemeinwohls.<\/p>\n<h4>Schattenseiten des Projekts: mangelnde Transparenz und offene Fragen<\/h4>\n<p>\u00dcber die Umweltdebatte hinaus ist das Projekt von einem gravierenden Mangel an Transparenz gepr\u00e4gt. Obwohl es als eine der gr\u00f6\u00dften Tourismusinvestitionen in der Geschichte Albaniens pr\u00e4sentiert wird, wurden viele Dokumente nicht \u00f6ffentlich gemacht. Hinter dem Namen Jared Kushner treten albanische Unternehmer in Erscheinung, die der Macht nahestehen und laut einigen Untersuchungen eine problematische Vorgeschichte haben.<\/p>\n<p>Der Journalist Vladimir Karaj, der den Fall seit mehr als zwei Jahren untersucht, weist auf die Undurchsichtigkeit der Eigent\u00fcmerstruktur hin. <em>&#8222;In der Unternehmensstruktur gibt es mindestens f\u00fcnf anonyme albanische Anteilseigner, da die Anteile so verteilt sind, dass keine \u00f6ffentliche Ausweisung erforderlich ist&#8220;<\/em>, erkl\u00e4rt er.<\/p>\n<p>Den Untersuchungen zufolge soll der Bautr\u00e4ger \u00fcber ein Netzwerk von in den Niederlanden registrierten Gesellschaften kontrolliert werden und die Endbeg\u00fcnstigten wurden nicht bekannt gegeben. Auch die Kastrati-Gruppe, einer der gr\u00f6\u00dften Konzerne des Landes, taucht auf, wobei ihre genaue Rolle nach wie vor unklar ist.<\/p>\n<p>Ein weiteres Problem ist die Geschichte der Grundst\u00fccke, mit Rechtsstreitigkeiten, die sich \u00fcber mehr als ein Jahrzehnt hinziehen, und F\u00e4llen, in denen der Oberste Gerichtshof gef\u00e4lschte Dokumente entdeckt hat.<\/p>\n<p>F\u00fcr Karaj hat das zentrale Problem mit der Entscheidungsfindung zu tun. <em>&#8222;Die Genehmigungen wurden vor \u00fcber einem Jahr erteilt, aber die Dokumente wurden nicht ver\u00f6ffentlicht. Niemand wei\u00df genau, was gebaut werden soll, wie viel investiert wird und wer davon profitieren wird&#8220;<\/em>, erkl\u00e4rt er.<\/p>\n<p>Dieses Fehlen von Transparenz hat den Protest zu etwas Gr\u00f6\u00dferem werden lassen: einer Infragestellung des Systems der &#8222;strategischen Investitionen&#8220; in Albanien.<\/p>\n<h4>Eine Regierung, die das Projekt verteidigt<\/h4>\n<p>Die Regierung ihrerseits verteidigt den Bau des Resorts und pr\u00e4sentiert ihn als Teil der Transformation des Landes zu einem exklusiven Reiseziel am Mittelmeer.<\/p>\n<p>Ministerpr\u00e4sident Edi Rama h\u00e4lt daran fest, dass das Projekt nicht gestoppt wird, und betrachtet es als entscheidend, um Albanien unter die &#8222;Tourismus-Champions&#8220; zu bringen. Zwar hat er sich f\u00fcr einen Dialog mit den Kritikern des Projekts offen gezeigt, doch hat er seine Haltung nicht ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Regierungschefs wird das Projekt auf Privatgrundst\u00fccken realisiert und habe keine Auswirkungen auf Schutzgebiete \u2013 was von Aktivisten und Umweltexperten zur\u00fcckgewiesen wird.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen hat Rama seine Social-Media-Kan\u00e4le genutzt, um die Initiative zu verteidigen. Daf\u00fcr verglich er sie mit internationalen Resorts und zeigte Bilder von Umweltverschmutzung in dem Gebiet als Argument f\u00fcr dessen Umgestaltung.<\/p>\n<p>Die Regierung hat zudem m\u00f6gliche externe Einfl\u00fcsse hinter den Protesten angedeutet \u2013 eine Darstellung, die von den Organisatoren zur\u00fcckgewiesen wird, die dieses Argument als Versuch der Delegitimierung betrachten. Parallel dazu haben regierungsnahe Medien Informationen \u00fcber angebliche Zahlungen aus dem Ausland verbreitet und verwendeten dabei sogar mit k\u00fcnstlicher Intelligenz erzeugte Bilder.<\/p>\n<p>All dies geschieht zeitgleich mit der Einleitung einer Untersuchung durch die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft zu den Gesetzesreformen von 2024 im Zusammenhang mit Schutzgebieten.<\/p>\n<p>Die Demonstranten haben jedoch nicht vor, das Handtuch zu werfen: Sie lehnen einen Dialog mit dem Ministerpr\u00e4sidenten ab, zweifeln an dessen Ergebnissen und versichern, dass sie die Proteste fortsetzen werden \u2013 mit Forderungen, die sie als nicht verhandelbar betrachten.<\/p>\n<p><em>Aus dem <\/em><a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.elsaltodiario.com\/albania\/revolucion-flamencos-albania-se-rebela-proyecto-kushner\"><em>Spanischen<\/em><\/a><em> \u00fcbersetzt von Olga Esp\u00edn<\/em><\/p>\n<p><strong>Arbjona \u00c7ibuku<\/strong> ist eine Investigativjournalistin aus Albanien.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/de-rtnews.com\/schweiz\/283029-pressefreiheit-siegt-palantir-wollte-schweizer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressefreiheit siegt: Palantir wollte Schweizer Journalismus mundtot machen \u2013 und scheiterte<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v7909y4\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Arbjona \u00c7ibuku Die Stra\u00dfen verschiedener albanischer St\u00e4dte f\u00fcllen sich seit Wochen mit Tausenden Demonstranten, die protestieren und ihre Ablehnung gegen ein Luxusresort bekunden, das mit Jared Kushner, Donald Trumps Schwiegersohn, in Verbindung steht. 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