Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter

Der Mann aus Kiew antwortete nicht direkt darauf. Vor ihm sagte Vučić neben seiner Antwort auf die ebenfalls von Martens gestellte Frage nach der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union (EU): „Was das Töten angeht, so hoffe ich, dass das Töten aufhört.“ In seinem am Sonntag in der FAZ online veröffentlichten Beitrag zur Pressekonferenz in Belgrad stellte Martens den Vorgang so dar:
„Auf die eigentlich an Selenskyj gerichtete Frage, was die Europäer tun könnten, um die Ukraine dabei zu unterstützen, mehr russische Soldaten zu töten, und ob eine Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik Teil seiner Gespräche in Serbien gewesen sei, antwortete Vučić: ‚Wir haben über keinerlei militärische Zusammenarbeit gesprochen heute und zum jetzigen Zeitpunkt.“
Er erklärte als Ausgangspunkt seiner Frage die „seit Monaten kursierenden und leicht divergierenden Aussagen ukrainischer und anderer Verteidigungsexperten …, wie viele russische Soldaten die Ukraine monatlich töten oder kampfunfähig machen müsste, bis die russische Armee in ernsthafte personelle Schwierigkeiten geriete und Putin vielleicht zu Friedensgesprächen gezwungen wäre“. Seine Frage ist und bleibt zum einen erschreckend, nicht nur, weil sie ein deutscher Journalist gestellt hat.
Das hat nichts mit Journalismus zu tun. Der frühere ARD-Journalist Hanns Joachim Friedrichs hatte 1995 in einem Interview mit dem Magazin Der Spiegel über seine Rolle als Moderator der ARD-Tagesthemen gesagt: „Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein.“ Dieser Satz wird gern als Anspruch an den Journalismus und die Journalisten zitiert.
Scheinheiliges Bedauern
Und doch werden ihm die wenigsten gerecht. Martens hat ein erschreckendes Beispiel für diese Unfähigkeit geliefert. Seine Frage an Selenskyj distanziert und ohne Betroffenheit sowie „cool“ zur Kenntnis zu nehmen und entsprechend darüber zu schreiben, fällt ehrlich gesagt schwer. Sie verstößt gegen alle Regeln des Journalismus, auch weil sie menschenverachtend ist. Und sie wird eher dem gerecht, was in Deutschland als „Volksverhetzung“ unter Strafe steht. Aber damit wird immer nur anderen gedroht, nicht solchen wie Martens.
Das kann auch daran liegen, dass er etwas offen gesagt hat, was andere in der etablierten Politik und den mit ihr verbundenen Medien denken. Sie würden das natürlich nie so sagen und jeglichen Verdacht in diese Richtung weit von sich weisen. So hat denn auch die Chefredaktion der FAZ in einer Pressemitteilung am Montag erklärt, die Frage von Martens sei „allerdings missverständlich formuliert, was wir bedauern“. Es sei „nicht die redaktionelle Linie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass möglichst viele russische Soldaten getötet werden sollten“. Zugleich wurden aber „Diffamierungen und Drohungen gegen unseren Korrespondenten“ beklagt. Das sei „inakzeptabel“ hieß es mit Verweis auf die Pressefreiheit. Zu dieser gehöre das „Recht, Fragen zu stellen, gerade auf einer Pressekonferenz“.
„Auf Bedrohungen unserer Mitarbeiter werden wir mit juristischen Mitteln reagieren“, erklärte die FAZ-Chefetage dann noch. Erwartungsgemäß kein Wort dazu, dass das, was Martens da von sich gab, in seiner Menschenverachtung und Kriegstreiberei eine juristische Überprüfung wert ist. Zwar war seine Frage den etablierten bundesdeutschen Medien keine weitere Meldung wert – mit der Ausnahme der Berliner Zeitung. Die veröffentlichte am Montag einen Kommentar von Thomas Fassbender dazu. Aber es scheint zahlreiche Proteste an die FAZ ob der menschenverachtenden und volksverhetzenden Aussage ihres Korrespondenten gegeben zu haben. Sodass die Chefetage des Blattes reagieren musste.
Doch was angeblich „missverständlich formuliert“ worden sein soll, war Absicht. Martens selbst erklärte am Sonntag auf der Plattform X, er habe die Frage nicht „unbewusst“ so formuliert: „Diese Formulierung habe ich mir genau überlegt“, schrieb er einem anderen Nutzer. Auf die Entrüstung über seine Frage erklärte er auf X:
„Wie werden Kriege beendet? Indem Soldaten getötet und die Infrastruktur des Gegners zerstört wird. Lest Memoiren aus dem 2. Weltkrieg. Seht, was Russland mit der Ukraine macht. Nur wenn die freie Welt mehr russische Soldaten töten kann als Putin ersetzen kann, wird er gezwungen, ihn zu beenden.“
Journalisten von Sputnik Srbija teilte er auf der Plattform mit, es sei „nicht ‚skandalös‘, den ukrainischen Präsidenten zu fragen, wie Europa der Ukraine helfen kann, mehr Russen zu töten“. Das sei „genau das, was gebraucht wird“, so Martens. Gegenüber der serbischen Zeitung Vreme erklärte Martens am Sonntag, er arbeite seit Monaten an einem Essay mit dem Titel „Die Russen töten“ und dem Untertitel „Was Europa tun muss“. So etwas sei notwendig, sagte er der Zeitung. Als Inspiration verwies er auf die Memoiren von Fitzroy Maclean, Winston Churchills Verbindungsoffizier zu Titos Partisanen. Churchill soll Maclean gesagt haben, er werde Tito unterstützen und solle ihm helfen, „mehr Deutsche zu töten“.
„Ich erwarte von jedem verantwortungsbewussten Politiker, dass er darüber nachdenkt, wie wir so viele Russen – russische Soldaten – töten können, dass Putin ohne Soldaten dasteht. Nur dann wird es Frieden geben. Alles andere ist zynische Übertreibung. Ja, wir müssen verhandeln, aber Putin muss sich erst selbst dazu zwingen.“
Diese Aussagen sind bewusster Ausdruck eines Russland- und Russenhasses, der sich in der deutschen Politik und den mit ihr verbundenen Medien breitgemacht hat. Der aber keine neue Erscheinung ist, sondern seine Wurzeln in der deutschen Geschichte hat. Bedenklich und gefährlich ist, dass er so offen und ungestraft geäußert werden darf.
Scharfe Reaktion
In Moskau wurde auf die Frage des FAZisten deutlich reagiert. So erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa am Montag, Martens habe mit seiner Frage die Pressekonferenz in Belgrad „braun“ gefärbt. „Dieser Deutsche weiß, wie man in der realen Welt Krieg führt und ‚Russen tötet‘“, so Sacharowa. Martens stamme „aus einer Nazifamilie“, erklärte sie mit Hinweis auf Martens‘ Großvater Hans-Hermann. Der war NSDAP-Mitglied und hochrangiger Offizier im Stab der faschistischen deutschen Wehrmacht. Er habe im Wehrmachts-Oberkommando unter Alfred Jodl gedient, der durch das Urteil des Nürnberger Tribunals wegen Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit hingerichtet wurde, erinnerte Sacharowa. „Es liegt auf der Hand, welche Gräueltaten der ältere Martens unter der Führung dieses Nazi-Verbrechers beging“, fügte sie hinzu. Und stellte fest:
„Martens ist ein waschechter brauner Propagandist, der fremdenfeindliche Äußerungen und Entmenschlichung der Russen verbreitet sowie Hasssprache gegen Russland legitimiert.“
Einer der wenigen deutschen Journalisten, die frühzeitig auf Martens‘ skandalöse Frage aufmerksam machten, war Norbert Häring, der unter anderem für das Handelsblatt schreibt. Auf seinem Blog Geld und mehr stellte er am Sonntag fest, der FAZist habe „mit eiskaltem Zynismus das Interesse des deutschen Establishments an einem langen ukrainischen Abnutzungskrieg gegen Russland auf den Punkt gebracht“. Die Frage sei kein Ausrutscher gewesen, bestätigt Häring und macht klar:
„Diese Formulierungen eines Journalisten der in Sachen öffentliche Meinungsbildung wohl wichtigsten deutschen Tageszeitung enthält die ganze Misere der deutschen Außenpolitik. Die zynische Kälte, mit der die unbefristete Fortsetzung des Sterbens Zehntausender ukrainischer und russischer Soldaten für notwendig erklärt wird. Das Töten möglichst vieler Russen wird sogar zum Ziel erklärt, ohne dessen Erreichung es kein Kriegsende geben kann.“
Martens habe im Disput mit Kritikern auf X die russische Regierung gar mit der deutschen faschistischen Regierung von 1933 bis 1945 gleichgesetzt, deren Ziel die Weltherrschaft war und die nur gestoppt werden konnte, indem sie militärisch besiegt wurde. An dieser „Analyse“ sei „alles falsch“, betont Häring. Er warnt, „wenn es der ukrainischen Armee gelingen sollte, noch mehr Russen zu töten, würde Russland wahrscheinlich darauf umschwenken, noch mehr ballistische Raketen auf die ukrainischen Städte regnen zu lassen“. Die Formulierung von Martens auf X, die „freie Welt“ müsse in der Ukraine mehr russische Soldaten töten, sei „verräterisch“. Sie klinge „wie eine Definition von ‚Stellvertreterkrieg‘“. Um den handele es sich beim Ukraine-Krieg nach offizieller Lesart angeblich nicht. Der Journalist stellt weiter fest:
„Die Ukraine hat nichts von einer Fortsetzung des Krieges und dem Töten von mehr russischen Soldaten. Das bringt ihr nur mehr Zerstörung und noch mehr Tote, ohne Aussicht darauf, die Krim und die Ostgebiete zurückzuerobern. Es ist lediglich das Interesse der NATO an der Schwächung eines zum geopolitischen Konkurrenten erklärten Landes, dem mit der Tötung von Russen gedient ist.“
Warum FAZist Martens das anders sieht, hat sicher mit seiner familiären Vergangenheit zu tun. Ob es sich dabei um „Abgründe eigener, ungesühnter deutscher Schuld“ handelt, wie Thomas Fassbender in der Berliner Zeitung psychologisiert, ist anzuzweifeln. Sicher hat es etwas damit zu tun, „dass sein Großvater, Militärrichter und Offizier im Wehrmachtsführungsstab, mehrfach an Adolf Hitlers Mittagstisch saß“. Doch nicht eine „unverdaute Familiengeschichte, würgende Erbschuld, die endlich und unverhofft Gelegenheit erhält, sich in selbstgerechter Empörung über den russischen Angriffskrieg zu entladen“, wie Fassbender vermutet, dürfte der Nährboden für die bewusste Frage in Belgrad sein.
Fruchtbarer Schoß
Dieser Nährboden gründet eher auf der Kontinuität eines Denkens, das nach dem 8. Mai 1945 vor allem in den westlichen Besatzungszonen und ab 1949 in der Bundesrepublik Deutschland, kurz BRD, erhalten blieb, gepflegt und weitergegeben wurde. Das gilt auch für die dazugehörigen gesellschaftlichen Strukturen und Eigentums- und Machtverhältnisse. Mit denen wurde nur im Osten des geteilten Landes, in der sowjetischen Besatzungszone und dann der DDR, gebrochen. Der „Schoß“, aus dem der Faschismus kroch, blieb auch nach dessen militärischer Niederlage, „fruchtbar noch“, wie Bertolt Brecht ahnungsvoll schon 1938 in seinem Stück über den „aufhaltsamen Aufstieg des Arturo Ui“ schrieb. Dieser „Schoß“ wurde im Westteil Deutschlands konserviert, geschützt und am Leben gehalten, getarnt von der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“.
Er war jenen vor allem in den USA und Großbritannien nützlich, die schon das faschistische Deutschland als „Bollwerk gegen Sowjetrussland“ sahen. Bereits 1920 hatte der US-amerikanische Ökonom und Soziologe Thorstein Veblen darauf aufmerksam gemacht. In seiner 1920 veröffentlichten Rezension des Buches von John Maynard Keynes „Die ökonomischen Folgen des Friedens“ über den Versailler Vertrag machte er klar, worum es bei dem Vertrag eigentlich ging: Nämlich „das reaktionäre Regime in Deutschland wiederherzustellen und es zu einem Bollwerk gegen den Bolschewismus zu machen“. Dieses grundlegende Ziel hat sich nach 1945 und bis heute nicht geändert, obwohl es die Sowjetunion nicht mehr gibt und keine Kommunisten in Moskau an der Macht sind.
Ob FAZist Martens das alles so bewusst ist, wenn er solche Fragen stellt oder auf X ukrainische Faschisten bewundert, dürfte fraglich sein. Er eifert mit seinen Worten seinem Großvater nach, ob nun bewusst oder unbewusst. Und zählt zu den deutschen und ukrainischen „Kameraden im alten unheilvollen Geist“, auf die ich kürzlich hingewiesen habe. Auf die unheilvollen Kontinuitäten, die die Worte von Martens zeigen, machte der Journalist Alexander Wallasch am Montag in einem Beitrag auf seiner Webseite aufmerksam. Er erinnerte dabei an eine Rede des SS-Führers Heinrich Himmler, die dieser am 4. Oktober 1943 in Posen gehalten hatte. Der fanatische Kriegsverbrecher sagte dabei mit Blick auf „den Russen“:
„Bei ihm macht es nur die Masse, und diese Masse muss eben zertreten und abgestochen, abgeschlachtet werden. Es ist, um einmal ein ganz brutales Beispiel zu gebrauchen, wie bei einem Schwein, das abgestochen wird und allmählich ausbluten muss.“
Wallasch betont, damit solle „nichts gleichgesetzt, sondern allenfalls hilfreich verglichen werden“. Und er verweist auf einen Beitrag von Martens in der FAZ im Oktober 2024. In dem berichtete er unter anderem, sein Großvater sei „der Held meiner Kindheit“ gewesen. Die späten Erkenntnisse über die faschistische Vergangenheit des „wunderbaren Großvaters“ hätten einen unauflösbaren Zwiespalt erzeugt. „Ich habe sozusagen Hitler lebenslänglich bekommen, mitsamt einem unstillbaren Interesse an allem, was die Deutschen der Generation meines Großvaters angerichtet haben“, so Martens.
Dennoch sei er mit seiner Frage von Belgrad nahe bei Himmler, so Wallasch. Der SS-Führer habe in seiner Posener Rede „1:1 die ganz große Vorlage“ für den FAZisten gegeben, der ein Ende des Krieges sieht, wenn nur genügend Russen getötet werden: „Endlos ist überhaupt nichts auf der Erde, endlos ist auch das Potential der Russen nicht.“ Und „die Bestie Himmler“ habe gewusst, dass es sich leichter tötet, wenn der Gegenüber zur Bestie erklärt wird: „Genau so wahr (ist), dass der Russe, hoch oder niedrig, zu den perversesten Dingen neigt, bis zum Auffressen seines Kameraden und bis zum Aufbewahren der Leber seines Nachbarn in seinem Brotbeutel.“
Deutliche Warnung
Ausführlich hat sich auch der ehemalige US-Geheimdienstoffizier und UN-Waffenkontrolleur Scott Ritter mit der „kranken Vision eines deutschen Journalisten“ auseinandergesetzt. In einem am Dienstag auf seinem Blog veröffentlichten Beitrag warnt er „Herrn Martens und alle anderen in Deutschland und Europa, die ein solches Bestreben für irgendwie tugendhaft und realisierbar halten: Seid vorsichtig mit dem, was ihr euch wünscht.“
Ex-US-Marine Ritter schreibt über seine eigene militärische Erfahrung, auch in der Ausbildung des Tötens, und stellt fest: „Russen zu töten – selbst simulierte – war keineswegs einfach.“ Er habe damals angeregt, bei den US-Marines überlegene sowjetische Verteidigungstaktiken und -doktrinen anzuwenden und zu trainieren. Er habe das Glück gehabt, nie „meinen antisowjetischen militärischen Scharfsinn in der realen Welt unter Beweis zu stellen“. Stattdessen sei er als Rüstungskontrolleur in die Sowjetunion gekommen, um die Mittelstreckenrakete SS-20 zu vernichten. Seine Schlussfolgerung:
„Letztendlich erwies sich das Lernen, in Frieden mit den Russen zu leben, als weitaus förderlicher für Leben, Freiheit und das Streben nach Glück als das Training, sie zu töten. Dies hätte eine universelle Lehre für alle Zeiten sein sollen, eine, die künftige Generationen motivieren würde, die mit Krieg verbundenen Fallstricke zu vermeiden – insbesondere im Krieg mit Russland.“
Martens habe diese Lehre nicht beherzigt, „selbst nachdem vier Jahre Konflikt zwischen Russland und der Ukraine die Sinnlosigkeit des Versuchs bewiesen hatten, Russen auf dem Schlachtfeld zu töten“, stellt Ritter fest. Und fügt hinzu:
„Das Töten sollte niemals so leichtfertig begrüßt werden, wie Martens es getan hat.“
Der „verwerflichste Aspekt von Martens’ von Unwissenheit geprägtem Versuch, sich als eine Art moderner Fitzroy Maclean darzustellen“, sei die Seite, auf die sich Martens gestellt habe: „Die Sache von Selenskyjs Ukraine, einer buchstäblichen modernen Verkörperung jener deutschen Nazis, deren Tötung Maclean aufgetragen war.“ Es seien dieselben Nazis, für deren Niederlage die Vorfahren der heute kämpfenden russischen Soldaten ihr Leben opferten, betont der Ex-US-Offizier, der mehrfach vor Ort war.
Die Frage von Martens in Belgrad an den Machthaber eines von ukrainischen Nationalisten und Faschisten gestützten korrupten Systems sind Ausdruck einer tiefen deutschen Kontinuität. Die hat der Soziologe Michael Hartmann im Juni 2025 mit Blick auf die deutschen Eliten analysiert und beschrieben. Wie gesagt, nur auf dem Gebiet der DDR wurde damit gebrochen – auch deshalb wird diese bis heute dämonisiert, aktuell wieder zum 65. Jahrestag des „Mauerbaus“. Die alten Verhältnisse und Strukturen wurden dort nach 1990 wieder hergestellt, restauriert und aufgefrischt. Martens ist bei Weitem alles andere als ein „Einzelfall“. Erkenntnisse wie die des Ex-US-Offiziers Ritter sind dagegen leider selten und in Deutschland wieder Mangelware. Der schreibt:
„Eines Tages wird dieser Krieg enden, und wenn es soweit ist, müssen Menschen wie Michael Martens für die Rolle zur Rechenschaft gezogen werden, die sie bei der Anstiftung zum heutigen Völkermord an den slawischen Völkern Europas gespielt haben. Bis dahin muss jeder, der über einen moralischen Kompass verfügt, Martens und seinesgleichen, die das ‚Töten von Russen‘ befürworten, öffentlich anprangern.“
+++
Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
+++
Bild: Zeitungsstand mit Schild der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Bildquelle: Firn / shutterstock