Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter

Der Komiker und politische Kommentator Jimmy Dore sprach mit Dr. David Martin, der seit Jahren zu den schärfsten Kritikern der offiziellen COVID-Erzählung zählt, über die Anhörungen von Anthony Fauci. Was Martin darlegt, bezeichnet er nicht als Verschwörungstheorie, sondern als eine Reihe dokumentierter Behauptungen, die sich auf Patente, Regierungsdokumente und veröffentlichte wissenschaftliche Studien stützen. Seine Schlussfolgerung fällt entsprechend drastisch aus: Die Fauci-Anhörungen seien seiner Ansicht nach nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver.
Nach Martins Darstellung beginnt die eigentliche Geschichte nicht erst im Jahr 2019 oder 2014, sondern bereits im Jahr 2002. Damals finanzierte Anthony Fauci über zwei Förderprogramme der National Institutes of Health (NIH) die Forschung des Virologen Ralph Baric an der University of North Carolina in Chapel Hill. Ziel sei es gewesen, ein Coronavirus zu entwickeln, das gezielt menschliches Herz- und Lungengewebe infizieren könne. Aus dieser Forschung sei schließlich ein Patent auf ein Verfahren zur Herstellung von Coronaviren als biologische Waffen hervorgegangen – etwas, das Martin als direkten Vorläufer des SARS-Ausbruchs von 2003 beschreibt.
Besonders brisant sei aus seiner Sicht die zeitliche Einordnung. Präsident Biden begnadigte Fauci vorsorglich für Handlungen im Zeitraum von 2014 bis 2025. Wer jedoch die von Martin dargestellte Chronologie verfolge, erkenne, warum dies problematisch sein könne. Die schwerwiegendsten mutmaßlichen Straftaten – sofern Martins Analyse zutrifft – hätten bereits Jahre zuvor stattgefunden. Straftaten, für die keine Verjährungsfrist gilt, würden seiner Auffassung nach ohnehin nicht unter eine solche Begnadigung fallen.
Im Jahr 2005 sei das Coronavirus-Forschungsprogramm offiziell als „biowarfare enabling technology“ bezeichnet worden – ein Begriff, der laut Martin wörtlich aus Unterlagen von DARPA und NIAID stamme. Er betont, dabei handle es sich nicht um seine Interpretation, sondern um Formulierungen aus Regierungsdokumenten. Seinen Angaben zufolge entwickelten Fauci und Baric zwischen 2005 und 2012 eine Reihe synthetischer Coronaviren, finanziert durch das US-Verteidigungsministerium.
Ein bemerkenswertes Detail hebt Martin besonders hervor: Derselbe Ralph Baric veröffentlichte 2011 und 2012 ein Behandlungsprotokoll für den Fall einer Exposition gegenüber Coronaviren. Darin wurden Zinkionophore wie Hydroxychloroquin und Ivermectin beschrieben – ein Ansatz, der später unter dem Namen Zelenko-Protokoll bekannt wurde. Für Martin ergibt sich daraus ein bemerkenswerter Widerspruch: Der Wissenschaftler, der an der Entwicklung der „Waffe“ beteiligt gewesen sei, habe zugleich die Anleitung für deren Behandlung veröffentlicht. Dass Hydroxychloroquin und Ivermectin während der COVID-Pandemie anschließend massiv diskreditiert wurden und Ärzte teilweise ihre Zulassungen verloren, wenn sie diese Medikamente verschrieben, sei für ihn kein Zufall, sondern Ausdruck politischer Entscheidungen.
Die Senatoren Rand Paul und Ron Johnson gelten für viele als die prominentesten Kritiker Anthony Faucis. Martin widerspricht dieser Einschätzung. Nach seiner Darstellung hätten beide Senatoren bereits im Jahr 2020 Zugang zu Dokumenten gehabt, die seiner Auffassung nach ausgereicht hätten, um die Notfallzulassung der COVID-Impfstoffe infrage zu stellen. Dazu gehöre unter anderem ein Schreiben des NIAID an die University of North Carolina, in dem Gain-of-Function-Forschung trotz eines geltenden Moratoriums ausdrücklich genehmigt worden sei.
Dieses Dokument sei den Senatoren persönlich übergeben worden. Dennoch habe keiner von beiden Fauci während der Anhörungen damit konfrontiert.
Martins Erklärung lautet: politischer Selbstschutz. Rand Paul vertrete Kentucky – einen Bundesstaat mit zahlreichen Einrichtungen, die von Bundesforschungsgeldern abhängig seien. Eine umfassende Aufarbeitung der Biowaffenforschung würde nach Martins Ansicht deshalb auch politische und wirtschaftliche Interessen im eigenen Umfeld berühren. Die Anhörungen seien daher lediglich „Lippenstift auf einem Propaganda-Schwein“.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Verwendung von Pseudo-Uridin als Stabilisator in den mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Moderna. Martin verweist auf veröffentlichte Forschungsarbeiten, die seiner Darstellung nach krebserregende Eigenschaften von Pseudo-Uridin in Tierversuchen dokumentieren.
Den Begriff „Turbo-Krebs“, der seit 2022 verstärkt diskutiert wird, bringt Martin unmittelbar mit diesem Zusatzstoff in Verbindung.
Aus seiner Sicht folgt daraus auch eine wirtschaftliche Logik: Die Behandlung von Krebserkrankungen sei um ein Vielfaches profitabler als die Behandlung einer gewöhnlichen Grippe. Wer durch eine krebsfördernde Impfung die Zahl der Krebspatienten erhöhe, schaffe zugleich einen lukrativen Markt. Martin stellt deshalb einen direkten Zusammenhang zwischen der mRNA-Technologie, der Unterdrückung kostengünstiger Behandlungsmöglichkeiten und den Gewinnen großer Pharmaunternehmen her.
Am 18. September 2019 veröffentlichte das Global Preparedness Monitoring Board, ein der WHO angegliedertes Gremium, den Bericht A World at Risk.
Martin verweist insbesondere auf Seite acht des Berichts. Dort werde eine „versehentliche oder vorsätzliche Freisetzung eines tödlichen Atemwegserregers“ beschrieben und die Notwendigkeit betont, die Welt auf eine entsprechende Krise vorzubereiten. Zu den Unterzeichnern des Berichts gehörten Anthony Fauci, ein Vertreter der Bill & Melinda Gates Foundation sowie ein Vertreter des chinesischen CDC.
Für Martin stellt dieses Dokument keinen bloßen Hinweis, sondern den Beleg für vorsätzliches Handeln dar.
Nach Martins Auffassung müssen mögliche Strafverfahren nicht zwangsläufig über das US-Justizministerium geführt werden. Staatsanwälte einzelner Bundesstaaten könnten auf Grundlage ihrer jeweiligen Landesgesetze eigenständig tätig werden. Er verweist auf eine zivilrechtliche Theorie, nach der nachgewiesenes rücksichtsloses Verhalten mit vorhersehbaren Schäden eine strafrechtliche Verfolgung auf Ebene der Bundesstaaten ermöglichen könne.
Ein entsprechender Ansatz sei bereits gemeinsam mit dem Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, entwickelt worden, letztlich jedoch am politischen Druck gescheitert.
Für Martin bleibt deshalb ein Muster aus dokumentierten Unterlagen, unterdrückten Verfahren, schweigenden Senatoren und Anhörungen, die seiner Ansicht nach bewusst am Kern der Angelegenheit vorbeigeführt wurden. Ob daraus jemals gerichtliche Konsequenzen entstehen, hänge letztlich davon ab, ob Behörden bereit seien, sich mit der Bundesregierung anzulegen. Bis dahin, so sein Fazit, blieben Formate wie die „The Jimmy Dore Show“ die wenigen Plattformen, auf denen diese Fragen überhaupt öffentlich gestellt würden.