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Noch knapp vier Wochen bis zur wohl wichtigsten Landtagswahl seit 1949: Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, ist kaum noch zu stoppen. Laut aktueller INSA-Umfrage erhält der 35-Jährige fast doppelt so viel Zustimmung wie sein CDU-Kontrahent Sven Schulze. Das BSW könnte den Einzug in den Landtag ganz knapp schaffen und damit in Magdeburg zum […]
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Noch knapp vier Wochen bis zur wohl wichtigsten Landtagswahl seit 1949: Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, ist kaum noch zu stoppen. Laut aktueller INSA-Umfrage erhält der 35-Jährige fast doppelt so viel Zustimmung wie sein CDU-Kontrahent Sven Schulze. Das BSW könnte den Einzug in den Landtag ganz knapp schaffen und damit in Magdeburg zum „Königsmacher“ werden.
Knapp einen Monat vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hält der Höhenflug der AfD weiter ungebrochen an. Nach Civey (43 Prozent) hat jetzt auch INSA die Partei mit fast dem gleichen Wert (42 Prozent) gemessen. Ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche!
Damit vergrößert sich der Abstand zur Union weiter. Die CDU und Noch-Ministerpräsidenten Sven Schulze verlieren zwei weitere Prozentpunkte und kommen auf nur noch magere 22 Prozent.
SPD muss zittern
INSA-Chef-Hermann Binkert sagte der „Bild“-Zeritung: „Die CDU wird die AfD bis zum 6. September nicht mehr überholen. Die AfD wird bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die stärkste politische Kraft.“
Mit sechs Prozent (plus ein Prozentpunkt) käme die SPD der INSA-Erhebung zufolge zwar knapp in den Magdeburger Landtag, aber angesichts der Fehlermarge von bis zu zwei Prozent bei Umfragen ist das keinesfalls eine sichere Bank für die Sozialdemokraten. Allerdings: Der INSA-Wert ist fast deckungsgleich mit den von Civey erhobenen Daten (5,8 Prozent) und dürfte damit nahe am wirklichen Ergebnis für die Genossen liegen.
BSW als „Königsmacher“?
FDP und „Grüne“ würden mit jeweils vier Prozent klar an der Fünfprozenthürde scheitern. Das BSW (fünf Prozent) könnte den Sprung in das Landesparlament aber möglicherweise schaffen. Damit könnte der früheren Wagenknecht-Partei die Rolle des „Königsmachers“ zukommen, sollte die AfD die absolute Mehrheit hauchdünn verpassen.
Denn: Weder Sven Schulze noch Ulrich Siegmund hätten auf Basis der jüngsten INSA-Daten derzeit eine absolute Mehrheit, die in den ersten beiden Wahlgängen nötig wäre, um sich zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen. Im dritten Wahlgang reicht jedoch die einfache Stimmenmehrheit, die Ulrich Siegmund erreichen könnte, wenn sich die BSW-Abgeordneten nur enthalten würden. Die AfD hätte mit 42 Prozent zwar mehr Stimmen als CDU, Linke und SPD zusammen (41 Prozent), das würde aber – den Einzug des BSW und das Scheitern der „Grünen“ vorausgesetzt – nicht reichen.
Fest steht: Am 6. September wird es so spannend wie bei kaum einer Wahl bisher. Wichtigstes Nahziel muss jetzt sein, dass die „Grünen“ den Wiedereinzug in den Landtag nicht schaffen und die AfD möglichst noch einmal zulegt. Deshalb keine einzige „Leihstimme“ für die Ökosozialisten!
Beitrag: Schicksalswahl Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund ist nicht mehr zu stoppen! CDU droht Debakel – AfD fast doppelt so stark!
Quelle: Deutschland-Kurier.