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674 neue Projekte: Rekordjahr für Investitionen im Fernen Osten Russlands

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Investoren haben im Jahr 2025 eine Rekordsumme von einer Billion Rubel (ungefähr 11,8 Milliarden Euro) in Projekte im Fernen Osten Russlands investiert. Dies teilte Nikolai Saprjagajew, Generaldirektor der Korporation für die Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, mit. Dieser Umfang entspreche etwa einem Fünftel des gesamten Investitionsvolumens in der Region, sowohl im vergangenen Jahr als auch im Zehnjahreszeitraum insgesamt.

Bei einem Treffen mit dem russischen Ministerpräsidenten Michail Mischustin erklärte Saprjagajew, neben der Investitionssumme seien im Jahr 2025 auch 674 neue Projekte registriert worden. Jede zehnte Initiative sei der Entwicklung des Tourismus gewidmet. Für den Bau von Skigebieten, Hotels, Spa-Zentren und Ferienanlagen wurden rund 300 Vereinbarungen geschlossen. Insgesamt wurden im Jahr 2025 mehr als 7,2 Millionen touristische Reisen verzeichnet. Zu den fünf führenden Regionen zählen Primorje, die Region Chabarowsk, Burjatien, die Amur-Region und Kamtschatka.

Mischustin hob hervor, dass die Suche nach neuen Investitionsquellen eine der zentralen Aufgaben der Korporation sei. Er sagte:

„Um das erreichte Tempo zu halten, müssen wir weiterhin sehr aktiv Investoren für alle Regionen des Fernen Ostens und der Arktis gewinnen und die geplanten Maßnahmen konsequent umsetzen. Ziel ist es, dass mehr Menschen nicht nur zum Reisen kommen, sondern auch dort studieren, arbeiten, Geld verdienen und leben.“

Mischustin betonte zudem, dass dafür bereits gute Bedingungen geschaffen worden seien und Tausende Unternehmen staatliche Unterstützungsmaßnahmen nutzen.

Mehr zum Thema – Peskow: Kein Grund für Zweifel an der Stabilität der russischen Wirtschaft 

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