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In einem Rewe-Supermarkt im Süden Berlins hielt ein Mann seit dem späten Freitagabend eine Frau als Geisel. Die Polizei erschien umgehend nach Bekanntwerden der Tat im Rahmen eines Großeinsatzes vor Ort, der seit Stunden großräumig abgesperrt ist. Laut Medienberichten ist aktuell vor dem Gebäude ein Spezialeinsatzkommando (SEK) positioniert. Gegen 9 Uhr am Samstagmorgen konnte der Mann final überwältigt werden.
„Der Mann ist noch mit der Frau im Supermarkt, wir sind weiterhin vor Ort“, so die Mitteilung eines Polizeisprechers gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am Samstagmorgen gegen 4:30 Uhr. Da der Einsatz weiterhin andauerte, gab die Polizei laut Pressevertretern „aus ermittlungstaktischen Gründen nur wenige Informationen preis“.
Seit kurz nach 22 Uhr läuft ein Polizeieinsatz in einem Supermarkt in der Hildburghauser Str. in #Marienfelde wegen einer Geiselnahme. Ein Mann hat dort eine Frau in seine Gewalt gebracht. Unsere Einsatzkräfte stehen im Kontakt mit dem Mann. Der Einsatz dauert derzeit noch an.… pic.twitter.com/nPhj8u15kW
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) July 10, 2026
Bild-Reporter berichteten aus der Hauptstadt:
„Vor dem Eingang des Rewe-Markts bewegen sich immer wieder schwer bewaffnete und mit Sturmmasken ausgestattete Spezialkräfte des SEK. Auf einem Dach haben sich Scharfschützen positioniert. Im Supermarkt, in dem sich das Drama abspielt, brennt durchgehend Licht.“
Laut dem Bild-Artikel hatte der Geiselnehmer die Frau „mit einem Messer bedroht“, so Informationen eines Rewe-Mitarbeiters. Nach Angaben der Polizei standen die Beamten seit Stunden mit dem Mann in Kontakt und versuchten, „die Situation friedlich zu lösen“. Über den weiteren Verlauf der Ereignisse berichtet die Bild:
„Elf Stunden und 20 Minuten war die Kassiererin in der Gewalt des Geiselnehmers! Und plötzlich ging alles ganz schnell: Um 9.20 Uhr stürmte die Polizei den Rewe-Markt in Berlin-Marienfelde.“
Laut Medienberichten wurde der Geiselnehmer mit einem Taser überwältigt und auf einer Krankentrage abgeführt.
Die Hintergründe der Tat sowie genauere Informationen zu dem Geiselnehmer sind weiterhin nicht bekannt. Laut Medien war es „der letzte Kunde im Supermarkt“.
Die Frau wurde von mehreren Beamten umringt und aus dem Markt in Sicherheit gebracht. Sowohl Opfer als auch Täter sind laut Polizeiinformationen verletzt.
Marienfelde liegt im Bezirk Tempelhof-Schöneberg am südlichen Rand der Hauptstadt, weit entfernt vom Berliner Innenstadtgeschehen, und gilt eher als ruhige Wohngegend.
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