Die Globalisten sprechen Europa das Todesurteil aus

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Von Jelena Karajewa

Die neue Welt des „glücklichen Globalismus“, die man uns hier in Russland rund dreißig Jahre lang durch verschiedene gut bezahlte Schreihälse atlantischer Prägung zu verkaufen versuchte, ist gescheitert. Nicht nur den Schreihälsen ist nichts gelungen, auch ihr militaristischer Flügel hat völlig versagt. Jeder, der sein Leben nicht den Versammlungen des europäisch-russophoben „Politunterrichts“ widmet und zumindest einigermaßen über die Lage an der Frontlinie Bescheid weiß, ist sich dessen bewusst.

Doch neben diesem „jeder“ gibt es auch noch „alle“ – jene Öffentlichkeit also, die sich im „Garten Eden“ westlich des brüderlichen weißrussischen Brest weigert, die Wahrheit anzuerkennen, und sich sogar in jeder erdenklichen Weise vor dieser Wahrheit versteckt.

Diese Öffentlichkeit bekam Anfang der Woche eine eiskalte Dusche verpasst: Der „Möchtegern-Napoleon“ Emmanuel Macron erklärte, dass man für die „gemeinsamen europäischen Werte nicht nur Blut vergießen, sondern auch sein Leben opfern“ müsse.

Man sollte sich an diesen Gedanken gewöhnen. Und sich mit diesem Schicksal abfinden.

Gesagt wurde das am Vorabend des wichtigsten französischen Nationalfeiertags – des Tages des Sturms auf die Bastille.

Das königliche Gefängnis hatten die von Hunger und Elend zur Verzweiflung getriebenen Pariser einst gestürmt, damit niemand mehr Blut für den „König“ (und/oder den Zaren) vergießen musste. Und auch, damit alle zu Brüdern würden.

Damals war es den Parisern nicht gelungen, das Begonnene zu Ende zu führen. Die Aufgabe, Kriege und Konfrontationen zu beenden und sowohl der französischen als auch der gesamteuropäischen Armut ein Ende zu setzen, übernahm später die UdSSR – während des Großen Vaterländischen Krieges und unmittelbar nach unserem Sieg. Und der Sowjetunion gelang es: Sie ernährte die Hungernden in der EU, versorgte die Bewohner des „Garten Eden“ mit Wärme und Licht und schuf damit jenen europäischen Lebensstil, auf dessen Niveau man noch vor wenigen Jahren mit Stolz verwiesen hatte – als auf etwas ausgesprochen Großartiges und praktisch Unerreichbares.

Was man jedoch nicht selbst verdient hat, was in die ausgestreckten Hände fiel, was Europa von den Russen zu ausgesprochen freundschaftlichen Preisen gegeben wurde – einem Europa, das sich, wie sich herausstellte, als äußerst undankbar erwies –, das wusste Europa nicht zu schätzen. Es bewahrte und hütete es nicht. Und deshalb gab es alles so leicht in die Hände der Globalisten. Einige Jahre erbitterter Gehirnwäsche, für die die Globalisten viele Milliarden Euro und US-Dollar nicht scheuten – und Europa trennte sich von all seinen eigenen Aktiva.

Heute wird jedoch deutlich: Die von den Globalisten zur Zerstörung des Europäertums als Rammbock und Hebel eingesetzten Flüchtlingswellen, all diese „Flüchtlinge willkommen“ und „Wir schaffen das!“-Rufe von Bundeskanzlerin Angela Merkel, als sie nicht nur die Grenzen ihres eigenen Landes, sondern auch die Grenzen der gesamten EU öffnete, haben die soziale, kulturelle und politische Landschaft der europäischen Gemeinschaft unwiderruflich verändert. Und die der nordamerikanischen gleich mit.

Elf Jahre nach dem sakramentalen Merkel’schen „Wir schaffen das!“ ist allen, die noch bei Verstand sind, längst klar: Die Europäer waren nicht nur nicht in der Lage, die Situation zu bewältigen, sondern haben auch „ihr Europa“ – im föderativen Sinne – ruiniert.

Was die Nationalstaaten betrifft, so brachte der „glückliche Globalismus“ dorthin den vollständigen Verfall von allem: von Traditionen und Sitten bis hin zu den Gesetzen (genauer gesagt, zur Rechtsanwendung dieser Gesetze).

Die „Raubtiere“ bezeichneten ihre Attacke auf die für europäische Länder typische Lebensweise und Lebensordnung zwar als „glücklichen Globalismus“, gaben sich mit dem Erreichten jedoch keineswegs zufrieden.

Nachdem sie das Rückgrat der französischen, deutschen, spanischen und italienischen Identität – und so weiter – gebrochen hatten, erhielten diese „Raubtiere“ anstelle der einst ruhigen, eigenständigen, souveränen Nationen eine riesige „Qualle“, die zittert, als wäre sie an den Strand gespült worden. Ihr fehlt die Liebe zum Vaterland, sie hat kein Wurzelsystem mehr und treibt an der Oberfläche zwischen Angst und noch größerem Entsetzen umher.

Mit dieser „Qualle“ kann man heute beliebig umgehen.

Wenn „Möchtegern-Napoleon“ Macron davon spricht, man müsse „mit Blut für die Freiheit bezahlen“, wollen ihn selbst jene nicht verstehen, deren Beruf es eigentlich ist, Land, Gesellschaft und Staat zu verteidigen. Das Letzte, was sie sich – falls sie überhaupt je von Heldentaten und militärischem, wenn auch posthumem Ruhm träumten – vorgestellt hatten, war, dass sie „für die Ukraine“ sterben sollten. Nicht für Frankreich. Nicht für die Ideale von Victor Hugo, Voltaire und Charles de Montesquieu – sondern für Selenskij.

Für Milliarden, die längst in fremden Taschen verschwunden sind. Für einen Staat, der auseinanderfällt. Für Nazismus in Reinform: Dort ist der Hass auf die anderen als offen und offiziell erklärtes Fundament des gesellschaftlichen Lebens in der Verfassung verankert – statt der Liebe zu den Eigenen.

Umso furchtbarer ist diese Vertauschung, weil solche militärischen Spielchen mit tödlichem Ausgang keine theoretische Möglichkeit mehr sind. Sie sind die Realität, die heute vor den EU-Machthabern und EU-Bürgern in voller Größe steht. Doch solche Opfer waren von den Globalisten zweifellos von Anfang an einkalkuliert: Schließlich hatten in den Eroberungskriegen gegen Russland die europäischen Nationen schon früher enorme Verluste erlitten (Frankreich etwa konnte sich davon mehr als ein Jahrhundert lang nicht erholen).

Das heißt, den Globalisten waren diese Verluste völlig egal. Die ukrainischen Reserven an Menschen sind, wie wir sehen, fast aufgebraucht. Was noch bleibt, sind die ukrainischen Männer, die gerade in diesem „Garten Eden“ ihr Zuhause gefunden haben. Nun, sie sind die ersten Kandidaten für die Ausweisung – dorthin, in die Steppen des Donbass, an die Kontaktlinie, in den nächsten Kriegskessel, der für sie wieder beschämend enden wird. Oder sie sterben bei der Verteidigung der nächsten „Festung“ und bleiben auf Schwarzerde liegen – auf eben jener Schwarzerde, die nun wieder uns gehört.

Unsere Soldaten wissen, was und wen sie verteidigen: ihre Heimat. Was aber werden die Europäer verteidigen, die in den sicheren Tod geschickt werden?

Milliardäre aus den Familien Arnault und Dassault, die genüsslich ihre zukünftigen Gewinne berechnen? Oder Großaktionäre, die in die französische oder deutsche Rüstungsindustrie investiert haben? Wofür werden an der Front diejenigen sterben, an die sich Macron mit seinen pathetischen Worten gewandt hat?

Die kurze Antwort: Unabhängig davon, was und wen die europäischen Soldaten vor dem „russischen Imperialismus“ auch immer „verteidigen“ mögen – den Sieg in dieser Schlacht werden wir erringen.

Ein Kampf, bei dem nur Profite auf dem Spiel stehen, kann von vornherein nicht gewonnen werden. Ein Kampf um das eigene Vaterland dagegen darf nicht verloren werden. Für uns geht es nicht um Geld und nicht um Milliardengewinne, sondern um ein ruhiges und sicheres Leben. In unserem Land. In unserer Heimat.

Genau deshalb werden wir als Sieger hervorgehen. Macht weiter, Brüder!

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 16. Juli 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.

Mehr zum Thema – Militärpersonal: Warum Europa ukrainischen Verweigerern kein Asyl mehr gewähren will

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