Verlust der Hegemonie durch Verblödung der Eliten | Von Hermann Ploppa

Verlust der Hegemonie durch Verblödung der Eliten | Von Hermann Ploppa

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Trumps Kunst des Dealmakings treibt nicht zuletzt die USA selber in den Abgrund. Jetzt prügelt sich der amtierende US-Präsident nicht nur mit den Iranern, sondern auch noch mit – Kanada! 

Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.

Angesichts der bislang ungekannten Schwächeanfälle des dereinst gefürchteten „gütigen“ Weltenherrschers USA wird jetzt öfter über den Niedergang von Imperien gesprochen (1). Und sogar Hollywood beschäftigt sich jetzt mit dem Thema. In dem Film „Odyssee“ des Regisseurs Christopher Nolan wird der Niedergang der Großreiche der ausgehenden Bronzezeit dramatisch aufbereitet. Ganz unsentimental werden hier die Helden der antiken homerischen Mythen als arme Tropfe entblößt, die sinnentleert Verheerungen und Brandschatzungen von epischen Ausmaßen anstellen. Und dafür einen bitteren Preis zahlen müssen.

Die noch nicht so mythischen Helden der Jetztzeit können auch nicht mehr so unumschränkt verheeren und brandschatzen wie noch wenige Jahre zuvor. Gewisse Erscheinungsformen des Niedergangs und der Dekadenz niedergehender Reiche werden immer öfter am Beispiel der Vereinigten Staaten von Amerika diagnostiziert. Das antike Rom war an der Überdehnung der militärischen Kontrolle über unterworfene Völker zugrunde gegangen. Zu den immer monströseren Militärausgaben kam die immer teurere Versorgung der Militärveteranen und die zunehmende Dekadenz der Eliten. Da war es für wilde Rottenführer wie Alarich schließlich ein Leichtes, das einst gefürchtete Rom mal eben ungestraft auszuplündern.

Der scheidende US-Präsident Dwight D. Eisenhower hatte in seiner Abschiedsrede im Januar 1961 bereits vor dem krebsartigen Wachstum eines Militärisch-Industriellen Komplexes in den USA gewarnt. In 65 Jahren seitdem hat eben dieser Militärisch-Industrielle Komplex die Zivilgesellschaft von innen her ausgehöhlt. Nun kommt allerdings noch eine banale Pointe hinzu: das Weltreich USA zerbröselt im Raketentempo. Ursache ist die nicht mehr zu verheimlichende Totalverblödung der Eliten der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Eifer, mit dem Donald J. Trump in seiner zweiten Amtszeit das ihm anvertraute Gemeinwesen an die Wand fährt, ist beeindruckend. Die Ursachen sind vielgestaltig. Man muss zum einen einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass das Gemeinwesen der USA von der Trump-Dynastie mit den Augen eines Fuchses wahrgenommen wird, der eine Gans ausweidet. Über die unglaubliche Selbstbedienungsmentalität der Trump-Familie ist an dieser Stelle schon berichtet worden (2). Trump streut offensichtlich Insiderwissen an seine Günstlinge, bevor er dann auf seinem Kanal Truth Social zum Teil extreme Beschlüsse bekannt gibt. Das ist eine mittlerweile offen zur Schau getragene extreme Korruption im Weißen Haus.

Neben der Raffgier spielt aber auch eine extreme Ungeschicklichkeit der Administration Trump auf dem diplomatischen Parkett eine große Rolle, wenn man die Beschleunigung des US-Niedergangs anschaut. Das zeigt sich im Umgang mit dem Iran-Krieg. Dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg Israels und der USA gegen die Republik Iran stieß auf unerwartete Widerstandskraft der angegriffenen Iraner. Anstelle eines Blitzkriegs sind nun die USA in der Zwickmühle. Der Auftritt der US-Streitkräfte entblößte bislang nicht wahrgenommene Schwächen bei eben dieser Streitkraft. Die Lage ist tatsächlich so, dass Trump einstweilen keine militärischen Optionen mehr zur Verfügung hat.

Der Krieg besteht immer aus drei Bestandteilen: neben dem brutalen Waffengang gehört noch dazu, den Gegner an der wirtschaftlichen Schlagader zu erwürgen. Die dritte Komponente ist die Propaganda. Da Trump und seine Freunde auch die Propagandaschlacht krachend verloren haben, bleibt nur noch die wirtschaftliche Strangulation des Iran. Zu diesem Behufe rief Trumps treuer Finanzminister Scott Bessent die Presse zusammen. Angekündigt war nichts weniger, als die totale wirtschaftliche Isolation des Irans. Bessents Pressekonferenz kündigte einen „D-Day“ an. Der so genannte D-Day war der Tag, an dem die alliierten Truppenverbände von der Normandie aus die Nazi-Okkupation Frankreichs beendete und die Nazis bis zur bedingungslosen Kapitulation vor sich her trieben. Der größtmögliche Vergleich ist jetzt gerade gut genug.

Doch die Pressekonferenz ging aus wie das Hornberger Schießen. Bessent drohte der gesamten Weltgemeinschaft mit schweren Sanktionen, falls Länder wie zum Beispiel China, die Türkei oder Pakistan, weiterhin mit dem bösen Iran Handel und Wandel treiben sollten. Als allerdings Bessent gefragt wurde, wann diese Sanktionen in Kraft treten sollten, beschied Bessent, das werde einstweilen nicht der Fall sein. Man wolle ja die globalen Lieferketten nicht gefährden. Aber wenn es soweit sei, werde der Iran in der großmäulig Operation Economic Outcast genannten Aktion als wirtschaftlicher geächteter Außenseiter dastehen. Ein ehemaliger Iran-Experte der Vorgänger-Regierung kommentierte trocken:

„Das Problem bei der ‚Operation Economic Outcast‘ ist, dass sie den Trend fortsetzt, die USA zu einem wirtschaftlichen Außenseiter zu machen.“ (3)

Und der prominente Börsenspekulant Peter Schiff ließ mal wieder den Daumen nach unten gehen, wenn er feststellte:

„Doch ‚Operation Economic Outcast‘ wird nicht nur scheitern, sondern die wirtschaftliche Schlinge, die sich tatsächlich zuzieht, könnte am Ende jene sein, die sich um unseren eigenen Hals legt.“

Und bei X formulierte Schiff den kompletten Bankrott der Trump-Politik:

„Bessent erklärte, der Grund dafür, dass Trump lediglich mit sekundären Wirtschaftssanktionen drohe, diese aber derzeit nicht tatsächlich verhänge, liege darin, dass er das globale Finanzsystem nicht ‚sprengen‘ wolle. Da die USA der Hauptnutznießer dieses Systems seien, wird niemand diese Drohung ernst nehmen.“ (4)

Statt des erhofften „D-Days“ gestaltete sich diese Bessent-Nummer als perfektes „Waterloo“ für die Trump-Regierung. Die flauen Zustimmungswerte für die jetzige US-Regierung werden durch solche Rohrkrepierer sicher nicht angehoben. Was muss man geraucht haben, um auf solche fatalen Ideen zu kommen? 

Trump, der große Dealmaker

Schon in der ersten Regierungszeit von Trump wurde immer wieder betont, dass der ehemalige Immobilienmakler Politik genauso handhaben würde wie einen Kuhhandel, oder vornehmer ausgedrückt: einen „Deal“. So sah man Trump plötzlich in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang im herzlichen Einvernehmen mit dem Diktator Kim-jong-un plauschen. Nun ja, unorthodoxe Taktiken jenseits der eingefahrenen diplomatischen Kanäle zu nutzen, kann ganz erfrischend sein. Immerhin hatte John F. Kennedy das außenpolitische Establishment in der Kuba-Krise umgangen, indem er seinen kleinen Bruder Robert mal eben zu Chruschtschow schickte und damit eine große Konfrontation verhinderte.

Aber die zweite Amtsperiode von Trump offenbart gnadenlos die Schwächen einer solchen unorthodoxen Vorgehensweise. Trump hatte in den 1980er Jahren seine Weisheiten in einem Buch, das vom Ghostwriter Tony Schwarz geschrieben wurde, der staunenden Öffentlichkeit entborgen (5). Das Buch mit dem Titel „The Art of the Deal“, also: die Kunst des Verhandelns, lässt sich auf einen Satz bringen:

man muss maßlos überzogene Forderungen stellen, um am Ende deutlich mehr herauszuholen als man mit einer soften Strategie erreichen würde.

Das liest sich wie folgt:

„Das Beste, was Sie tun können, ist, aus einer Position der Stärke heraus zu agieren – und Hebelwirkung ist die größte Stärke, die Sie haben können … Hebelwirkung bedeutet, etwas zu besitzen, das der andere haben will. Oder besser noch: braucht. Oder – am besten von allem – schlichtweg nicht entbehren kann.“ (6)

Nun ja. Das mit der Hebelwirkung hat Trump zur Perfektion betrieben. Nämlich dergestalt, dass Trump Luxushotels mit extrem hohem Anteil an Fremdfinanzierung hochgezogen hat. Die unzähligen Handwerkerbetriebe brauchten natürlich das Geld, das Trump ihnen schuldig war. Das war seine Hebelwirkung. Doch Trump nutzte virtuos das amerikanische Insolvenzrecht mit seinem Chapter 11, um die fälligen Rechnungen nicht bezahlen zu müssen. Tausende Handwerker wurden durch diese Masche um ihr Geld beschissen (7). Sechs Insolvenzen hat Trump in dieser Manier hingelegt. Und ist dabei immer reicher geworden.

Nun wendet Trump seinen maximalistischen Verhandlungsstil auch in der internationalen Politik an. Und nutzt dabei den zweiten Hebel der Kriegsführung, die Propaganda. So erklärte Trump den 2. April 2025 zum „Liberation Day“. An jenem „Befreiungstag“ wurden weltweit Basiszölle von 10 Prozent und Extra-Zölle in Höhe von 125 Prozent gegen Einfuhren aus der Volksrepublik China verhängt. Über diesen Hebel nahm der Staatshaushalt der USA schätzungsweise 166 Milliarden Dollar ein. Diese Zollerhöhung war natürlich nichts weiter als eine saftige Steuererhöhung für die einfachen Leute in den USA. Denn die Zollerhöhung wurde ja von den Konzernen einfach an die Endverbraucher weitergereicht.

Dass es sich hier um eine simple Steuererhöhung handelt, hat dann sogar der von Trump geprägte Oberste Gerichtshof der USA, der Supreme Court, eingesehen. Der erklärte Trumps Zollerhöhungen für null und nichtig. Denn Trump hätte für den Einsatz des International Emergency Economic Powers Acts (IEEPA) die Zustimmung der zwei Kammern des Washingtoner Kongeresses benötigt. Also muss das vom Bund eingenommene Geld zurückgezahlt werden. Zurückgezahlt wird es indes nur an die Konzerne, denen dann freigestellt ist, ob sie das zurück gezahlte Geld tatsächlich an die Endverbraucher weiterreichen. Zumindest die Supermarktkette Walmart will das Geld an die Endverbraucher durch stark gesenkte Preise zurückgeben. Einhundert Milliarden Dollar sind schon umständlich zurück gezahlt. Statt Einnahmesteigerungen für den Staat ergeben sich jetzt gigantische Kosten und ein ebenso gigantischer Behördenaufwand, um das unrechtmäßig eingenommene Geld zurückzuführen.

Nächster Kriegsschauplatz: Kanada

Kanada, bislang einer der treuesten Schildknappen der USA, wird gerade ohne Not von den USA weggestoßen. Denn anstatt dass Trump mit seiner maximalistischen Verhandlungskunst endlich mal etwas herunterfährt, dreht er gegen Kanada so richtig auf. Was im trüben Gewässer der New Yorker Immobilienhaie eine erfolgversprechende Strategie sein kann, erweist sich im internationalen Umgang als furchtbares Desaster. Es geht hier um das Leben und Leiden von Millionen unbeteiligten Menschen. Und jetzt verkündet Trump mal eben, Kanada sei ein „furchtbares Land“ und überhaupt. Wir Amerikaner brauchen diese Kanadier doch gar nicht. Aber die Kanadier brauchen uns. Trump kommt hier wieder mit seiner Theorie der Hebelwirkung. Er droht den Kanadiern mit extrem hohen Zöllen.

Der erste Teil seiner Strategie ging auf: eine kanadische Handelsdelegation konferierte drei Tage mit der amerikanischen Delegation. Die Kanadier waren dem Maximalisten Trump sehr weit entgegen gekommen. Zumindest entnehmen wir das den nachträglichen Berichten des kanadischen Ministerpräsidenten Mark Carney.

Und jetzt wieder der Blitzkrieger Trump. Am Ende des dritten Verhandlungstages kommt die amerikanische Delegation mit vollkommen überzogenen neuen Forderungen, die vorher gar nicht Thema waren. Friß’ Vogel oder stirb. Jetzt war plötzlich die Rede von 50 Prozent Zöllen auf in Kanada gefertigte Autoteile. Zudem sollen jetzt die Kanadier bei jedem Handel mit kritischen Mineralien die USA um Erlaubnis fragen, ob sie diese Materialien anderen Ländern verkaufen dürfen.

Das Recht der ersten Nacht: die USA haben ein vertragliches Vorkaufsrecht auf alle relevanten Materialien. Zudem sollen die Kanadier den Gebrauch der französischen Sprache einschränken. In Kanada sind seit den 1960er Jahren Englisch und Französisch gleichberechtigte Amtssprachen. US-amerikanischen Unternehmern stinkt es aber, dass sie alle Verpackungen und Kommunikationen mit Kanada in den beiden Amtssprachen deklarieren müssen. Also fordert die Trump-Regierung von Kanada, den Gebrauch der französischen Sprache einzuschränken.

Da hat sich Trump mit seiner Kunst des Kuhhandels aber bei den Kanadiern eine blutige Nase geholt. Denn Politiker aller Parteien in Kanada heben diese frechen Eingriffe in die nationale Souveränität besonders hervor und schlagen daraus verständlicherweise politisches Kapital. Die Kanadier sind außer sich vor Zorn. In einer Umfrage bezeichneten 59 Prozent der Kanadier die USA als größte Gefahr, weit vor Russland und China (8). Da passt es, dass Carney bereits im Januar dieses Jahres in der Volksrepublik China war, um mit Xi Jinping weitreichende Wirtschaftsverträge abzuschließen. Und beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos hatte Carney in einer historischen Rede klar gemacht, dass sich die mittelgroßen Mächte jetzt gegen die Großen zusammentun müssten, da sie anderenfalls auf der Speisekarte der Großen landen würden.

Die Trump-Administration scheint nicht zu bemerken, dass die Fußtritte gegen Kanada selbstmörderisch sind. Da ist es auch nicht hilfreich, wenn der US-Transportminister Sean Duffy Kanada mit militärischer Gewalt droht (9). Der Nachrichtendienst Reuters bemerkte treffend über die Drohung von 50 Prozent Zöllen auf kanadische Autoteile:

„Die Eskalation droht, eine der weltweit am stärksten vernetzten Lieferketten der Automobilindustrie zu stören. Die US-Autoproduktion ist in hohem Maße von in Kanada gefertigten Teilen und Fahrzeugen abhängig; höhere Zölle könnten die Kosten für amerikanische Autohersteller und Verbraucher in die Höhe treiben und zugleich einen Handelskonflikt verschärfen, der bereits die Kurse von Autowerten belastet hat.“ (10)

Konsequenterweise stürzten die Aktien der Autokonzerne gleich in den Keller. Doch noch viel verhängnisvoller könnte sich auswirken, wenn Kanada seine Ölexporte in die USA drosselt oder gar stoppt. Dabei entstehen Kanada natürlich auch enorme Einbußen. Der kanadische Bundesstaat Alberta wird gerade komplett zur Wüste gemacht. Bagger durchkämmen den borealen Wald auf der Suche nach Teersand, aus dem dann Rohöl gewonnen wird. Dieses Rohöl wird in Pipelines zu Raffinerien in den USA gepumpt, wo schweres, so genanntes saures Öl daraus gewonnen wird. Die USA exportieren zwar jede Menge Öl in alle Welt. Es handelt sich aber um so genanntes süßes Öl, das für die US-Industrie nicht brauchbar ist. Die USA beziehen auf diese Weise vier Fünftel ihres Schweröls aus Kanada. Sollte der Zufluss dieses Schweröls ausbleiben, dann kann die Industrie der USA dicht machen.

Wie soll man so etwas nennen? Natürlich wird die Trump-Administration auch in diesem Falle mit der Strategie der Kunst des Kuhhandels scheitern. Denn die Welt ist etwas anders gestrickt als die New Yorker Immobilienblase. Es ist nicht zu übersehen: die strukturell bedingten Treiber des Niedergangs des Imperiums USA werden durch die komplette Verblödung der Eliten noch einmal massiv beschleunigt.

Willkommen in der multipolaren Weltordnung!

Quellen und Anmerkungen

(1) https://apolut.net/history-sterbende-imperien/

(2) https://apolut.net/trumps-schmutziger-insiderhandel-von-hermann-ploppa/

(3) https://asiatimes.com/2026/08/join-new-iran-sanctions-or-leave-the-dollar-system-bessent/?utm_source=The+Daily+Report&utm_campaign=9480e5cec1-DAILY_16_12_2025_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_1f8bca137f-9480e5cec1-31745443&mc_cid=9480e5cec1

(4) https://x.com/PeterSchiff/status/2091959908681843120

(5) Donald Trump with Tony Schwartz: The Art of the Deal. New York 1987

(6) ebenda

(7) https://www.washingtonpost.com/investigations/trumps-use-of-debts-and-tax-laws-spurs-concerns-about-his-methods/2016/10/05/f003423e-8b18-11e6-875e-2c1bfe943b66_story.html

(8) https://www.politico.eu/article/canada-us-threat-donald-trump-greenland-iran-study-reveal/

(9) https://www.ctvnews.ca/toronto/video/2026/08/24/its-a-country-that-doesnt-have-a-military-us-transportation-secretary-calls-canada-foolish/

(10) https://www.reuters.com/business/autos-transportation/trump-says-he-will-raise-tariffs-all-cars-trucks-50-amid-canada-trade-spat-2026-08-24/?utm_source=chatgpt.com

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Hermann Ploppa ist Politologe und Publizist. Kürzlich erschien von Ploppa das Buch „Der Neue Feudalismus – Privatisierung, Blackrock, Plattformkapitalismus“. Da Amazon das Buch noch nicht führt, kann es am besten beim Autor bestellt werden unter: liepsenverlag@gmail.com

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bild: US-Präsident Donald Trump erwartet die Staats- und Regierungschefs während eines Gipfeltreffens zum Gaza-Streifen am 13. Oktober 2025 in Sharm el-Sheikh, Ägypten

Bildquelle: Alexandros Michailidis / shutterstock 

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