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Die Mieten steigen immer höher, vor allem in den Städten. Das zu geringe Wohnungsangebot und die zu große Nachfrage abhängiger Wohnungssuchender treiben auf dem Markt die Mieten gnadenlos in die Höhe. Die Immobilien-Eigentümer nutzen ihre Macht. Immer mehr Menschen finden keinen für sie bezahlbaren Wohnraum – ein verzweifelter Kampf um eine menschenwürdige irdische Behausung. Doch es gibt sie auch: Eigentümer mit sozialem Gewissen, z.B. in München, die niedrigere, bezahlbare Mietpreise nehmen und eine Stiftung, die ihnen dabei hilft, dieses soziale Prinzip auch für die Zukunft zu sichern. Das macht Hoffnung. Denn es gibt viel mehr Eigentümer mit sozialem Gewissen. Ihre Zunahme könnte zur Lösung des tiefer liegenden Problems führen.
Vor kurzem erschien bei GMX ein Artikel über einige Hauseigentümer in München mit sozialem Gewissen und die dortige Stiftung „Daheim im Viertel“.1
Berichtet wurde von dem 70-jährigen Bruno Feldmann, der von seinen Eltern ein Mehrfamilienhaus im Wert von ca. 3,5 Millionen Euro geerbt hat. Er hat keine Kinder, bewohnt mit seinem Freund eine der 8 Wohnungen des Hauses in München-Obermenzing und hat die anderen zunächst selbst