EXKLUSIV: Ehemaliger CIA-Mitarbeiter & PEPE: Abkommen zum Golf von Hormus in 24 Stunden? Abkommen zwischen dem Iran und den USA: Abfolge vereinbart – SANKTIONEN AUFGEHOBEN

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Islamabad soll binnen 24 bis 48 Stunden eine sequenzierte Iran-USA-Off-Ramp ankündigen – Hormuz-Öffnung und Sanktionserleichterung gleichzeitig. So lautet die Kernbehauptung einer als exklusiv dargestellten Gesprächsrunde vom 26. August 2026. Verifiziert ist bisher vor allem, dass Pakistan erneut zwischen Washington und Teheran vermittelt und dass Iran und Oman über einen vorübergehenden Schifffahrtskorridor im Golf verhandeln.

Auf dem Kanal Transition Protocol berichtete Moderator Zulfiqar Ali, er habe mit einer Person gesprochen, die im Büro von Premierminister Shehbaz Sharif mit der Abfassung einer offiziellen Mitteilung beauftragt sei. Demnach sei die Reihenfolge bereits vereinbart: Iran öffne die Straße von Hormuz kontrolliert, die USA lockerten gleichzeitig Sanktionen und die Seeblockade. Danach solle eine 60- bis 90-tägige Waffenruhe folgen, anschließend indirekte Gespräche unter pakistanischer Vermittlung. Eine Ankündigung aus Islamabad werde „in den nächsten 24 bis 48 Stunden“ erwartet – mit Zustimmung der iranischen Führung und Washingtons.

Die Behauptung ist öffentlich noch nicht unabhängig bestätigt. Fest steht hingegen, dass Feldmarschall Asim Munir kürzlich in Teheran war, unter anderem mit Präsident Massud Peseschkian und Mohsen Rezai, dem Vertreter des Obersten Führers im Nationalen Sicherheitsrat. Pakistan spricht von „deutlichen Fortschritten“. Saudi-Medien berichteten zuvor, Munir habe ein US-Angebot überbracht: Ende von Blockade und Sanktionen gegen Wiederöffnung von Hormuz und ein Ende von Angriffen verbündeter Gruppen. Teheran verlangt weiter, dass Washington zuerst die Zusagen des im Juni in Islamabad unterzeichneten und später zerbrochenen Memorandum of Understanding erfüllt.

Ex-CIA-Analyst Larry Johnson ordnete die Lage skeptisch ein. US-Finanzminister Scott Bessent habe mit Drohungen gegen Dollar-Geschäfte mit Iran wenig bewirkt, weil der Handel mit China, Russland, Pakistan und der Türkei längst nicht mehr primär in Dollar laufe. Die Erzählung vom kollabierenden Iran sei irreführend: In Kaufkraftparität sei die iranische Wirtschaftsleistung seit 2015 deutlich gestiegen. Besucher in Teheran berichteten von ausreichender Versorgung, nicht von Hunger. Iran werde die Kontrolle über Hormuz nicht aufgeben; ein Arrangement mit Oman solle Gebühren für einlaufenden Verkehr ermöglichen, militärische Schiffe fremder Staaten aus dem Golf fernhalten.

Johnson sieht den eigentlichen Druck auf Washington in der Energieversorgung: Schweres, schwefelhaltiges Rohöl aus dem Golf speist Raffinerien in Indien, China, Südkorea und Japan, die Mitteldestillate für Diesel und Flugbenzin erzeugen. Seit Anfang August sei der Ausfall von rund 20 Prozent dieser Versorgung spürbar, nachdem Reserven aufgebraucht seien. In den USA sei Diesel bereits deutlich teurer; an der Westküste lägen Preise über sechs Dollar je Gallone. Landwirtschaft, Transport und Heizöl im Winter stünden unter Druck. Genau das könne Trump zu einem Ausweg zwingen – nicht diplomatischer Goodwill.

Pepe Escobar nannte den Pfad „Groundhog Day“: Wiederbelebung des toten MoU, erste Schritte bei Hormuz und Gegenseitigkeit müssten gleichzeitig erfolgen. Ein einseitiges iranisches Öffnen ohne sofortige US-Gegenleistung wäre aus Teheraner Sicht selbstmörderisch. Pakistan sitze erneut in der Mitte. Nach 60 bis 90 Tagen solle aus einer Zwischenlösung eine breitere politische Regelung werden. Garantien gebe es keine. Trump suche einen Ausstieg, der nicht nach Rückzug aussehe – für das eigene Publikum, für Iran und für die Region gleichzeitig. Schon ein einzelner externer Akteur könne das fragile Fenster zerstören.

Ali widersprach der Zurückhaltung seiner Gäste mit Verweis auf Stimmung in Teheran und Islamabad. China, über das Büro von Wang Yi, stehe vollständig hinter dem pakistanischen Kurs. Trump sei „in die Ecke gedrängt“. Johnson und Escobar akzeptierten die Quellenlage, warnten aber: Pakistan sei nicht die einzige Stimme; frühere pakistanische Optimismusphasen hätten nicht immer Irans tatsächliche Position getroffen. Trump bleibe unberechenbar und könne Vereinbarungen wieder kassieren. Iran lasse sich Zeit, kontrolliere nach eigener Darstellung vorerst Navigation nördlich und südlich der Meerenge und habe Oman bereits signalisiert, einen nur vorübergehenden Entwurf nicht als dauerhafte Souveränitätsaufgabe zu verstehen.

Bis eine amtliche Erklärung aus Islamabad vorliegt, bleibt die Meldung eine Quellenmeldung eines Vermittlungskanals – eingebettet in nachweisbare Diplomatie, aber ohne öffentlichen Beweis, dass Washington die von Ali beschriebene Gleichzeitigkeit bereits akzeptiert hat. Ob aus dem Strohhalm eine Off-Ramp wird, entscheidet sich an beobachtbaren Schritten: Tanker durch Hormuz, greifbare Sanktions- und Blockadeerleichterung, und daran, ob niemand das Fenster mit einer einzigen Aktion zuschlägt.

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