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Volkswagen verschärft seinen Sparkurs und prüft die Schließung mehrerer Werke in Deutschland, insgesamt gelten aktuell vier Standorte als besonders gefährdet.
Der VW-Vorstand plant einen Stellenabbau von bis zu 100.000 Jobs weltweit vorsieht – doppelt so viele wie bisher geplant.
Der VW-Gesamtbetriebsrat spricht von Plänen, in Deutschland mindestens drei Werke zu schließen und „Zehntausende“ Stellen zu streichen. Ganze Abteilungen sollen geschlossen oder ins Ausland verlagert werden.
Die Krise trifft vor allem die E-Autoproduktion: Werke wie Zwickau, Dresden und Emden leiden unter schwacher Nachfrage, während im Stammwerk Wolfsburg Zusatzschichten für gut laufende Verbrennermodelle wie Golf und Tiguan gefahren werden.
Parallel dazu hält VW-Markenchef Thomas Schäfer im Tarifkonflikt offen an dem Kurs fest, Fabriken zu schließen und auch Kündigungen nicht auszuschließen: Auf die Frage, ob man auf Werkschließungen verzichten könne, sagte er: „Wir sehen das aktuell nicht.“
Die Pläne sollen heute im Aufsichtsrat beraten werden; ob sie in dieser Form beschlossen werden, ist offen.
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Bildquelle: nitpicker / shutterstock