Schweiz kauft künftig Munition im NATO-Verbund

Schweiz kauft künftig Munition im NATO-Verbund

Die Schweiz ist einer Nato-Partnerschaft zur gemeinsamen Munitionsbeschaffung beigetreten und beteiligt sich neu an der Ammunition Support Partnership (ASP) der Nato-Beschaffungsagentur NSPA.

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Die Schweiz ist einer Nato-Partnerschaft zur gemeinsamen Munitionsbeschaffung beigetreten und beteiligt sich neu an der Ammunition Support Partnership (ASP) der Nato-Beschaffungsagentur NSPA.

Die Partnerschaft umfasst ein Portfolio von über 2.000 Munitionstypen für Land-, Luft- und Seestreitkräfte. Durch die gemeinsame Beschaffung sollen laut Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) Kosten gesenkt und Lieferfristen verkürzt werden. Die NSPA bietet im Rahmen der ASP zusätzlich Leistungen in den Bereichen Munitionsüberwachung, Transport und Entsorgung an.

Mit dem Beitritt können sich künftig auch Schweizer Rüstungs- und Industriefirmen an Ausschreibungen der NSPA beteiligen, was laut Bund die sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis sowie damit die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz stärkt. Der Schritt wird ausdrücklich als im Einklang mit der rüstungspolitischen Strategie des Bundesrates bezeichnet.

Armasuisse betont, dass die Teilnahme an der ASP mit der Schweizer Neutralität vereinbar sei. Sollte ein Partnerstaat in einen internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt werden, könne sich die Schweiz aus der Vereinbarung zurückziehen, um ihre neutralitätsrechtlichen Pflichten zu wahren.

Die Schweiz arbeitet bereits seit 1996 mit der Nato-Beschaffungsagentur NSPA zusammen und war bisher u.a. an Partnerschaften für Luft-Luft-Lenkwaffen, die Fliegerabwehrlenkwaffe Stinger und das Luftverteidigungssystem Patriot beteiligt. Der jetzige Beitritt zur Ammunition Support Partnership erweitert diese Kooperation auf ein breites Munitionsspektrum.

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Bildquelle: Buy this Image Now /shutterstock

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