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Wenn „Künstliche Intelligenz“ auf angeborene Dummdreistigkeit trifft, kommt allemal eine Peinlichkeit wie Mario Voigt dabei heraus. Die „Doktor“-Arbeit geklaut und abgeschrieben, allerlei andere Texte, mit denen sich der Thüringer Ministerpräsidentendarsteller scheinwissenschaftlich gespreizt hatte, erwiesen sich ebenfalls als Plagiate. So weit, so jämmerlich, aber der Gipfel der Würdelosigkeit war damit noch lange nicht erklommen. Den peilt […]
The post Mario „Alles nur geklaut“ Voigt – die Ministerpräsidentensimulation der CDU in Thüringen appeared first on Deutschland-Kurier.
Wenn „Künstliche Intelligenz“ auf angeborene Dummdreistigkeit trifft, kommt allemal eine Peinlichkeit wie Mario Voigt dabei heraus. Die „Doktor“-Arbeit geklaut und abgeschrieben, allerlei andere Texte, mit denen sich der Thüringer Ministerpräsidentendarsteller scheinwissenschaftlich gespreizt hatte, erwiesen sich ebenfalls als Plagiate.
So weit, so jämmerlich, aber der Gipfel der Würdelosigkeit war damit noch lange nicht erklommen. Den peilt der Chefclown der Thüringer CDU, der seinen Wahlkampf darauf aufgebaut hatte, dass er Zucker von Salz und Mett von Gehacktem unterscheiden könne, mit seiner neuesten Skandalnummer an.
Zeitungs-Gastbeiträge und öffentliche Reden, mit denen Mario Voigt sich etwas intellektuellen Tiefgang hinter sein bräsig-selbstzufriedenes Dauergrinsen zu zaubern versucht hatte, waren systematisch mit Hilfe von KI-Programmen generiert und offenkundig ohne weitere Durchsicht und Kontrolle einfach als eigene geistige Leistung ausgegeben worden, sinnfreie Formulierungsunfälle, schiefe Metaphern und erfundene Wissenschaftler-Zitate inklusive.
Aufgeflogen war die Masche, nachdem Journalisten darauf hingewiesen hatten, dass ein Gastbeitrag Voigts und seines CDU-Amtskollegen aus Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, in dem die beiden mehr deutsche Musik im Radio gefordert hatten, offenkundig „zu hundert Prozent“ KI-generiert war. Dass Internetwerkzeuge nicht nur Texte automatisch erzeugen, sondern derart zusammengeschusterte Ergüsse auch aufdecken können, ging offenbar über den Horizont dieser beiden Hochstapler und ihrer überbezahlten Büro-Dilettanten.
Im Falle des Mario Voigt hat diese Form des Blendertums offenbar Methode. Nach und nach kam heraus, dass nicht nur Aufsätze und Textbeiträge, sondern auch allerlei Reden und Ansprachen aus der KI-Retorte kommen. Darunter, als Krönung der Heuchelei, selbst eine Rede zum Holocaust-Gedenktag 2025 – zynischer kann man kaum noch vorführen, dass einem der ernste Anlass im Grunde egal ist und nur als lästiger Anlass für empathielos heruntergerissene Selbstdarstellung herhalten muss.
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ jedenfalls hat schon mal vorsorglich einen ebenfalls KI-generierten Gastbeitrag von Mario Voigt, in dem es pikanterweise auch noch um sein neues Steckenpferd „Social-Media-Verbot für Jugendliche“ ging, wieder von seiner Internetseite genommen.
Das war die neueste schallende Ohrfeige für den Thüringer Ministerpräsidentensimulanten, nachdem ihm schon die TU Chemnitz den Doktortitel wegen Abschreiberei aberkannt und die „Quadriga Hochschule Berlin“ ihm daraufhin auch den „Professoren“-Titel – lustigerweise „für Digitale Transformation und Politik“ – entzogen hatte.
Handelte es sich bei Mario Voigt um einen Menschen mit Anstand und Ehrgefühl, hätte er im Grunde schon nach jeder einzelnen dieser vernichtenden Blamagen nicht nur sein Amt niederlegen, sondern auch das Land verlassen und sich irgendwo auf Feuerland oder einer einsamen Insel verstecken müssen.
Hat er natürlich nicht. Er macht, gut abgesichert durch das „Brandmauer“-Theater, einfach weiter, als wäre nichts gewesen. Seine Steigbügelhalter von der Wagenknecht-Partei BSW haben ihm sogar eine kriecherische Ergebenheitsadresse geschickt. Bitte weitergehen, hier gibt’s nichts zu sehen.
Das wirft natürlich gleich eine ganze Reihe von Fragen auf, über die wir hier freilich auch nur spekulieren können:
Gibt es eigentlich überhaupt irgendeinen Text, den Mario Voigt selbst geschrieben hat, mal abgesehen vielleicht vom ein oder anderen Schüleraufsatz über den letzten Klassenausflug in der Mittelstufe?
Was machen eigentlich die sicherlich üppig besoldeten Heerscharen von Referenten, Büroleitern und Presseverantwortlichen in den Staatskanzleien von Thüringen und Sachsen-Anhalt beruflich?
Sind diese Leute intellektuell nicht in der Lage, ihrem Chef einen echten Text selbst zu schreiben – oder haben sie keine Zeit dafür, weil sie jetzt schon Akten schreddern und sich einen neuen Job suchen müssen für den Tag, an dem ein AfD-Ministerpräsident die Amtsgeschäfte übernimmt?
Ist Mario Voigt, das wandelnde Kommunikationsdesaster, überhaupt ein Mensch aus Fleisch und Blut – oder tritt er deshalb überall so öde und hölzern auf, weil er selbst nur ein Avatar ist, eine KI-Simulation, die ihn im Grunde auch gleich komplett ersetzen könnte?
Oder hat die Misere damit zu tun, dass die CDU den Osten schon der „Brandmauer“ geopfert und abgeschrieben hat, weil sie dort sowieso keine Chance gegen die AfD hat? Nutzt sie ihre Ost-Landesverbände womöglich nur noch als „Bad Bank“ für Minderleister und Versager, die sowieso für nichts Vernünftiges zu gebrauchen sind?
Das würde allerdings unterstellen, dass es im Rest der Unionsparteien besser aussieht. Davon kann, wie ein flüchtiger Blick auf das sonstige Regierungspersonal im Bund oder in anderen Bundesländern verrät, keine Rede sein.
Gleichgültig also, was dahintersteckt: Der Fall Mario Voigt liefert einen weiteren schlagenden Beweis, dass die Union dringend abgewählt und aus der Regierungsverantwortung entfernt werden muss. Je eher, desto besser.
Beitrag: Mario „Alles nur geklaut“ Voigt – die Ministerpräsidentensimulation der CDU in Thüringen
Quelle: Deutschland-Kurier.