USA und Iran verschärfen Konflikt in der Straße von Hormus

Die USA haben binnen der letzten 24 Stunden ihre militärischen Operationen gegen Iran und iranische Ziele rund um die Straße von Hormus erneut ausgeweitet....

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Die USA haben binnen der letzten 24 Stunden ihre militärischen Operationen gegen Iran und iranische Ziele rund um die Straße von Hormus erneut ausgeweitet.

Iran meldet, die für den globalen Öl- und Gashandel zentrale Meerenge sei komplett gesperrt, jedes durchfahrende Schiff werde angegriffen. Die USA widersprechen und betonen, die Passage sei weiter offen, auch wenn sie selbst eine Teilblockade zur Kontrolle des Schiffsverkehrs durchsetzen.

Nach US-Angaben wurden in der Nacht zahlreiche militärische Ziele in Iran beschossen, darunter Überwachungsanlagen, Kommunikationssysteme und Flugabwehrstellungen im ganzen Land. CENTCOM spricht von „Selbstverteidigungsschlägen“ als Reaktion auf anhaltende iranische Aggression.

Iran reagierte mit Gegenangriffen auf US-nahe Ziele in der Region: gemeldet wurden Drohnen- und Raketenangriffe auf US-Stützpunkte in Bahrain, Kuwait und Jordanien sowie Attacken auf das US-Marinehauptquartier in Bahrain. Parallel erklärte das iranische Militär erneut, die Straße von Hormus sei aus Sicherheitsgründen gesperrt; das US-Militär bezeichnet den Schiffsverkehr hingegen als weiter laufend.

Zusätzlich vermeldete das US-Militär den Abschuss mehrerer iranischer Drohnen, die Handelsschiffe in der Straße von Hormus bedroht haben sollen. Trotz dieser Auseinandersetzungen berichten USA, Iran und Vermittler Pakistan, dass ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs weiterhin in Reichweite sei.

Im Hintergrund läuft eine von den USA als „erfolgreich“ bezeichnete Teilblockade der Meerenge, mit der bestimmte Schiffe gestoppt oder kontrolliert werden. Iran nutzt seinerseits die Drohung einer vollständigen Sperrung der Straße von Hormus als Druckmittel.

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Bildquelle: ercanevcimen / shutterstock

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