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Iran bricht Verhandlungen mit den USA ab – Blockade der Straße von Hormuz droht

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Der Iran hat die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über den Konflikt im Libanon eingestellt. Gleichzeitig hat Teheran nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim die Blockade der Strasse von Hormuz in Aussicht gestellt. Die Massnahme wird als direkte Reaktion auf die anhaltende israelische Militäroffensive im Libanon verstanden.

Die Agentur beruft sich dabei auf Quellen aus dem iranischen Sicherheitsapparat. Demnach hat der Iran die „Verhandlungen und den Austausch von Botschaften über den Vermittler“ gestoppt. Als Bedingung für eine Wiederaufnahme der Gespräche fordert Teheran einen „sofortigen Waffenstillstand“ sowohl im Libanon als auch im Gazastreifen.

Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah trotz eines im April verkündeten Waffenstillstands weitergehen.

Israel hat in den vergangenen Tagen seine Luftangriffe intensiviert und ist mit Bodentruppen tiefer in den Süden des Libanon vorgedrungen. Dabei wurde unter anderem die strategisch bedeutsame Kreuzfahrerfestung Beaufort Castle eingenommen.

Der Iran sieht in der israelischen Offensive eine Verletzung der vereinbarten Linien. Die Blockade der Strasse von Hormuz wird von iranischer Seite als mögliche Gegenmassnahme genannt. Die Meerenge zwischen dem Iran und Oman ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Etwa ein Fünftel des globalen Ölhandels läuft durch diese Passage.

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