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Russland hat von Januar bis April 2026 Schokoladenerzeugnisse im Wert von 304 Millionen US-Dollar exportiert. Das entspricht einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte das russische Zentrum Agroexport unter Berufung auf Expertenschätzungen mit. Das Exportvolumen überstieg dabei 60.000 Tonnen.
Von Januar bis April 2026 wurde russische Schokolade in 63 Länder geliefert. Größter Abnehmer blieb Kasachstan, auf das rund ein Drittel der Ausfuhren entfiel. Die Lieferungen erreichten 99 Millionen US-Dollar – 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unter Berufung auf Daten des kasachischen Büros für nationale Statistik berichtet Agroexport, dass Russland der wichtigste Lieferant von Schokoladenerzeugnissen für Kasachstan war. Der Anteil Russlands an den gesamten Schokoladenimporten des Landes betrug 70 Prozent.
Der zweitgrößte Absatzmarkt war Weißrussland. Dorthin exportierte Russland von Januar bis April Schokoladenerzeugnisse im Wert von 58 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auf das Land entfielen 19 Prozent der russischen Schokoladenexporte. An dritter Stelle lag Usbekistan, das seine Importe um 27 Prozent auf 36 Millionen US-Dollar steigerte.
Zu den fünf wichtigsten Importeuren russischer Schokolade zählten außerdem Kirgisistan mit 23 Millionen US-Dollar (plus 22 Prozent) und Aserbaidschan mit 19 Millionen US-Dollar (minus 14 Prozent).
Agroexport zufolge ist der Wert der russischen Schokoladenexporte in den vergangenen vier Jahren um mehr als ein Viertel gestiegen. Bis zum Jahr 2030 dürfte der Wert auf mehr als 1,6 Milliarden US-Dollar steigen – vorausgesetzt, die weltweite Nachfrage wächst weiter und die heimische Süßwarenindustrie entwickelt sich entsprechend. Bereits 2025 hatten die Exporte mit nahezu einer Milliarde US-Dollar einen Rekordwert erreicht.
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