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Der Wirtschaftspodcast: „Der China-Schock kommt jetzt wirklich in Europa an“

Europa leidet unter der chinesischen Warenflut. Nun mehren sich die Stimmen für einen Handelskrieg gegen Peking. Der Strategie-Experte Tobias Gehrke erklärt, was die EU gegen China in der Hand hat

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Europa leidet unter der chinesischen Warenflut. Nun mehren sich die Stimmen für einen Handelskrieg gegen Peking. Der Strategie-Experte Tobias Gehrke erklärt, was die EU gegen China in der Hand hat

Seit die USA China mit Zöllen und Einfuhrverboten überziehen, gerät die Europäische Union in eine prekäre Lage: Autos, Maschinen und Elektronikbauteile, die China nicht mehr in Amerika unterbringt, drängen jetzt in großer Menge auf den europäischen Markt. Die Produkte sind nicht nur oft preisgünstiger als die der heimischen Hersteller, sie werden auch oft durch vorteilhafte Wechselkurse und Subventionen noch billiger gemacht.

Für die europäische Industrie ist das lebensbedrohlich. „Der China-Schock kommt jetzt wirklich in Europa an“, sagt Tobias Gehrke im Capital Wirtschaftspodcast. „Die industriepolitischen Subventionen der Chinesen nehmen rasant zu.“ Der Wirtschaftsexperte der Denkfabrik European Council on Foreign Relations hat eine Analyse verfasst, in der er dringend zu Handelsschranken gegen China rät – und aufzeigt, dass Europa Mittel hat, mit denen es Druck ausüben kann.

Schranken für China

Aus Gehrkes Sicht ist das Fenster für eine China-Debatte jetzt „weit geöffnet“: „Es werden Zölle und protektionistische Maßnahmen kommen.“ Allerdings müsse sich die Gemeinschaft darauf vorbereiten, dass China zurückschlägt. „Wenn wir versuchen, den Handel wieder in eine Balance zu bringen, werden wir voraussichtlich in einen Handelskrieg kommen“, sagt Gehrke. „China möchte, dass Europa sich nicht bewegt.“

Hören Sie in der neuen Folge von „Capital – der Wirtschaftspodcast“

  • Wie das härteste juristische Druckmittel der EU funktioniert – und warum es noch nie benutzt wurde
  • Wie sich die EU gegen China auch in Sicherheitsfragen wappnet
  • Warum die Welthandelsorganisation keine Rolle mehr spielt

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