Lied: „Ab nach Hause!“ Das Abschiebelied von Walter von Berg

Eine Horror-Meldung jagt die nächste. Migranten-Morde in Europa und der Welt: Irina Zarutska, Henry Nowak oder Louis. Namen, die in trauriger Erinnerung bleiben. „Wir sehen so viel Angst und Leid, von euch geschürt in dieser Zeit“, singt der Pianist Walter von Berg in dem für AUF1 komponierten, brandaktuellen Stück.

In der musikalischen Abrechnung geht es weiter: „Wir haben euch lange toleriert, jetzt ist der Rückflug reserviert. Ab nach Hause! Ihr habt bei uns nichts mehr verloren.“

Moldawiens Botschafter ins russische Außenministerium einbestellt 

Am Freitag hat das russische Außenministerium den moldawischen Botschafter in Moskau, Lilian Darii, einbestellt und ihm nach dem Festhalten russischer diplomatischer Kuriere am Flughafen von Chișinău „einen entschiedenen Protest“ übermittelt. Dies geht aus einer Erklärung der russischen Behörde hervor. „Der…

Autorin Edda Minck: Mir wurde das Wort „Neger“ aus dem Buch gestrichen

Ein Buch im Selbstverlag, also unter eigener Stemmung und Finanzierung des Organisationsaufwandes, zu veröffentlichen, sollte für einen Autor die vollständige Freiheit über den Inhalt des Werkes bedeuten. In der Praxis benötigt man aber auch im Selbstverlag eine Plattform, die den Vertrieb übernimmt. Doch Anbieter wie Books on Demand oder Tolino haben in redaktionellen Fragen immer noch ihre eigenen Richtlinien. Was das bedeutet, weiß die deutsche Autorin Edda Minck. Ihrem Publikum ist sie vor allem als Autorin der "Ruhrpottkrimis" bekannt. Ihr neuestes Werk wurde von mehreren Plattformen zur Veröffentlichung abgelehnt. Der Grund: Eine Figur verwendete das Wort "Neger". AUF1-Moderatorin Isabelle Janotka hat mir ihr gesprochen.