Pentagon meldet 624 verwundete US-Soldaten im Iran-Krieg

Im Iran-Krieg sind nach neuen Angaben des US-Verteidigungsministeriums insgesamt 624 US-Soldaten verwundet worden. Diese aktualisierte Zahl markiert eine deutliche Erhöhung gegenüber früheren offiziellen Angaben.

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Im Iran-Krieg sind nach neuen Angaben des US-Kriegsministeriums insgesamt 624 US-Soldaten verwundet worden. Diese aktualisierte Zahl markiert eine deutliche Erhöhung gegenüber früheren offiziellen Angaben.

Das Pentagon hat seine Verlustdatenbank über den Verlauf des Krieges mit Iran überarbeitet und nennt nun 18 getötete und 624 verwundete US-Militärangehörige seit Beginn der Operationen Ende Februar. Zuvor hatte die Datenbank 18 Tote und 447 Verwundete ausgewiesen, bevor sie kurzzeitig aktualisiert und anschließend erneut berichtigt wurde. Hintergrund sind technische Probleme und Kritik von Medien und Parlamentariern an schwankenden, teils widersprüchlichen Verlustzahlen.

Nach Angaben eines Pentagon-Sprechers wurden allein seit dem 7. Juli „fast 100“ weitere Soldaten als in irgendeiner Form verletzt registriert, wobei der überwiegende Teil von ihnen wieder dienstfähig ist. Laut früheren Centcom-Angaben lag die Zahl der Verwundeten im Iran-Krieg zunächst bei rund 200 bis 290, bevor die neuen Pentagon-Daten die Dimension der Verluste deutlich nach oben korrigierten.

Die nun genannte Gesamtzahl von 624 Verwundeten umfasst alle im Rahmen des US-Einsatzes gegen den Iran verletzten Soldaten, unabhängig davon, ob sie wieder in den Dienst zurückkehrten oder weiterhin außer Gefecht sind. Mit der Veröffentlichung reagiert das Verteidigungsministerium auf öffentlichen Druck, die tatsächlichen Opferzahlen transparenter zu machen und die bisher lückenhafte Datenlage zu bereinigen.

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Bildquelle: Rawpixel.com /shutterstock

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