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Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan haben am Freitag in Mekka ein Verteidigungsabkommen unterzeichnet, das einen Angriff auf einen Partner als Angriff auf alle drei wertet. Die Unterzeichnung erfolgte durch die Staats- und Regierungschefs der drei Länder. Das Bündnis wird als defensiv dargestellt und soll die kollektive Abschreckung sowie Stabilität in der Region stärken.
Der sogenannte „Mekka-Verteidigungspakt“, der auch als „islamische NATO“ bezeichnet wird, enthält eine Beistandsklausel nach Nato-Vorbild, konkrete militärische Verpflichtungen wurden aber nicht veröffentlicht.
Ein türkischer Regierungsvertreter betonte, das Abkommen richte sich gegen keinen bestimmten Akteur; zudem könnten weitere Staaten der Region beitreten.
Zwischen Pakistan und Saudi-Arabien besteht bereits seit September 2025 ein separates Verteidigungsabkommen, das nun durch die Türkei ergänzt wurde.
Der Iran reagierte bereits auf den Verteidigungspakt: Teheran warnte Saudi-Arabien vor dem Bündnis mit Türkei und Pakistan. Der iranische Abgeordnete Ebrahim Rezaei erklärte, ein Verteidigungsabkommen mit der Türkei und Pakistan werde Saudi-Arabien keine Sicherheit garantieren. Riad müsse seine Politik ändern und dürfe nicht länger auf den Schutz anderer Staaten setzen.
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Bildquelle: RUMANA FERDOUSI / shutterstock