AfD-Experten: PFAS-freie Windräder lösen die Probleme der Windkraft nicht!

Sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS) in Windkraftmonstern sind eine tickende Umweltzeitbombe. Die AfD-Bundestagsfraktion begrüßt grundsätzlich Forschungen für einen weitgehenden Verzicht auf diese Materialien, betont aber auch, dass PFAS-freie Windräder die durch den Windrad-Irrsinn verursachten Probleme nicht lösen. PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Dabei handelt es sich um eine große Gruppe von über 10.000 künstlich hergestellten […]

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Sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ (PFAS) in Windkraftmonstern sind eine tickende Umweltzeitbombe. Die AfD-Bundestagsfraktion begrüßt grundsätzlich Forschungen für einen weitgehenden Verzicht auf diese Materialien, betont aber auch, dass PFAS-freie Windräder die durch den Windrad-Irrsinn verursachten Probleme nicht lösen.

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. Dabei handelt es sich um eine große Gruppe von über 10.000 künstlich hergestellten Chemikalien. Weil sie extrem langlebig sind und in der Natur praktisch nicht abgebaut werden, nennt man sie auch „Ewigkeitschemikalien“.

Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse zur Vermeidung von PFAS in der Beschichtung der Flügel warnen die AfD-Bundestagsabgeordneten Michael Blos und Paul Schmidt vor zu hohen Erwartungen. Beide AfD-Politiker gehören dem Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit an. Paul Schmidt leitet zudem die Arbeitsgruppe (AG) Kernkraft innerhalb der Bundestagsfraktion.

Blos und Schmidt betonen in einer gemeinsamen Erklärung:

„Dass die Forschung Fortschritte bei der Vermeidung von Ewigkeitschemikalien wie PFAS erzielt, ist grundsätzlich zu begrüßen. Der Schutz von Mensch und Umwelt vor langlebigen Schadstoffen, die bisher von den Flügeln der Windkraftanlagen freigesetzt werden, muss endlich verwirklicht werden. Der staatlich hochsubventionierte Ausbau der deutschen Windkraft bleibt dennoch aus Sicht der AfD-Bundestagsfraktion auch ohne PFAS ein energie- und umweltpolitischer Irrweg.“

Denn: „Insbesondere der Bau von Windkraftanlagen in Waldgebieten führt zu erheblichen Eingriffen in unsere Natur: Rodungen, die Zerschneidung zusammenhängender Lebensräume, der Bau von Zufahrtswegen sowie große Betonfundamente schädigen empfindliche Ökosysteme dauerhaft.“

Vermüllung der Ostsee

Nicht nur das: Wie offizielle Daten der Bundesregierung (Drucksache 19/22590) belegen, gehen allein an den deutschen Ostseestränden acht Prozent des angeschwemmten Mülls auf das Konto von Offshore-Installationen wie Windkraftanlagen.

„Hinzu kommen der immense Material- und Flächenverbrauch durch die Windkraft, weiterhin ungelöste Probleme beim Recycling abgenutzter Rotorblätter sowie die Wetterabhängigkeit der Stromerzeugung, die mit den damit einhergehend notwendigen Zig-Milliarden-Investitionen in Netzausbau und Speicherlösungen unsere Strompreise immer weiter nach oben treiben und so den Wirtschaftsstandort Deutschland und unsere Arbeitsplätze massiv gefährdet“, warnen die AfD-Experten.

Die AfD-Bundestagfraktion hat das Problem des kontinuierlichen Abriebs PFAS-haltiger Partikel aus den Schutzanstrichen der Rotorblätter und deren Nachweis in den inneren Organen von Wildtieren wiederholt im Deutschen Bundestag angesprochen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) hatte zuletzt in der Regierungsbefragung abgewiegelt.

Er erklärte, die Bundesregierung verfolge zwar den Grundsatz, PFAS dort zu ersetzen, wo es möglich sei. In Bezug auf die Windkraft räumte er jedoch zugleich ein, dass PFAS in Bereichen, in denen sie bislang nicht ersetzt werden können, schlicht weiter eingesetzt werden müssten.

Reines Wunschdenken

Selbst der theoretische Ersatz von PFAS in Windkraftanlagen durch alternative Hochleistungskunststoffe ist aus Sicht der AfD derzeit weder marktreif noch wirtschaftlich gesichert. Der Einsatz komplexer Laserverfahren befindet sich erst im Entwicklungsstadium. Es besteht noch erheblicher Forschungsbedarf zur Klärung der langfristigen Materialeigenschaften, der Anlagenskalierung und der Prozessgeschwindigkeit.

„Solange nicht bewiesen ist, dass diese teuren Fertigungsmethoden in der industriellen Serienproduktion überhaupt tragfähig sind, bleibt die Vermeidung der PFAS-Freisetzung durch Windkraftanlagen Wunschdenken“, erklären die AfD-Abgeordneten Blos und Schmidt.

Zurück zur Kernenergie!

Für die AfD wären PFAS-freie Windradmonster ohnedies reine Augenwischerei: „Deutschland braucht stattdessen eine verlässliche, grundlastfähige und bezahlbare Stromversorgung. Die Rückkehr zur Nutzung moderner Kernenergie ist hierfür der einzig wirtschaftliche und ökologische Weg. Aktuelle Analysen der Radiant Energy Group belegen, dass allein mit der Reaktivierung von neun Reaktorblöcken, darunter Brokdorf, Isar 2, Emsland, Grohnde, Krümmel, Gundremmingen B und C sowie Neckarwestheim II und Philippsburg 2, mit einer Projektdauer von lediglich jeweils 2 ½ bis 5 ½ Jahren eine gesicherte, zuverlässige Grundlastleistung von netto 12 Gigawatt (GW) ans Netz zurückgeholt werden kann. Nur mit einer solchen Energiepolitik lassen sich Industriestandort, Versorgungssicherheit und Natur gleichermaßen schützen“, unterstreichen Blos und Schmidt.

Beitrag: AfD-Experten: PFAS-freie Windräder lösen die Probleme der Windkraft nicht!
Quelle: Deutschland-Kurier.

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