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In Sachsen-Anhalt rückt einen Monat vor der Landtagswahl die Sensation immer näher: Die AfD und ihr charismatischer Spitzenkandidat Ulrich Siegmund legen in der neuesten Insa-Umfrage weiter zu und steigt auf 42 Prozent. Die CDU mit ihrem farblosen und dilettantischen Last-Minute-Ministerpräsidenten Sven Schulze verliert dagegen weitere zwei Prozentpunkte und rutscht auf 22 Prozent ab. Die Bald-Regierungspartei […]
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In Sachsen-Anhalt rückt einen Monat vor der Landtagswahl die Sensation immer näher: Die AfD und ihr charismatischer Spitzenkandidat Ulrich Siegmund legen in der neuesten Insa-Umfrage weiter zu und steigt auf 42 Prozent.
Die CDU mit ihrem farblosen und dilettantischen Last-Minute-Ministerpräsidenten Sven Schulze verliert dagegen weitere zwei Prozentpunkte und rutscht auf 22 Prozent ab. Die Bald-Regierungspartei AfD liegt damit volle zwanzig Prozentpunkte vorne und ist fast doppelt so stark wie die Noch-Regierungspartei CDU.
Der Landesvorsitzende der AfD Sachsen-Anhalt, Martin Reichardt, sieht das Wahlziel von „45 Prozent plus X“ in greifbarer Nähe. Seine Partei wolle am 6. September „Geschichte schreiben“ und mit der ersten AfD-Landesregierung „den politischen Neuanfang, den unser Land so dringend braucht, einleiten“.
Nach der neuesten Umfrage erreicht die SED-„Linke“, die der CDU bereits ihre Unterstützung angeboten hat, 13 Prozent, die SPD sechs Prozent und das BSW fünf Prozent. „Grüne“ und FDP würden mit jeweils vier Prozent nicht in den Magdeburger Landtag einziehen.
Da CDU, „Linke“ und SPD nach dieser Erhebung auch zusammengenommen hinter der AfD liegen, käme es in dieser Konstellation darauf an, wie sich das BSW im Falle seines Einzugs entscheidet: Mit allen anderen gegen die AfD oder mit der AfD für einen Regierungswechsel.
Nach den jüngsten Austritten von Gegnern einer Kooperation mit der AfD aus dem BSW in Sachsen-Anhalt scheint zwar die zweite Option derzeit leicht die Oberhand zu haben. Angesichts der notorischen Unberechenbarkeit des BSW, das sich nach den letzten Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg als Mehrheitsbeschaffer für die Etablierten hergegeben hat, ist darauf allerdings kaum Verlass.
Die AfD strebt deshalb in Sachsen-Anhalt einen klaren Regierungswechsel mit eindeutigen Ergebnissen an. Landeschef Martin Reichardt will das Wählerpotential von bis zu 49 Prozent so weit wie möglich ausschöpfen.
Bereits bei Erreichen der angestrebten „45 Prozent plus X“ könne die AfD auch dann regieren, „wenn von den drei kleinsten Parteien nur zwei endgültig aus dem Parlament fallen“. Das neueste Umfrageergebnis bedeutet dafür zweifellos einen weiteren Motivationsschub.
Beitrag: Machtwechsel in Sachsen-Anhalt greifbar nahe: AfD fast doppelt so stark wie CDU!
Quelle: Deutschland-Kurier.