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Das Bundeskabinett hat eine umfassende Reform der deutschen Nachrichtendienste beschlossen. Demnach sollen BND und Verfassungsschutz deutlich mehr Möglichkeiten erhalten, um auf Spionage, Sabotage und Cyberangriffe nicht nur zu reagieren, sondern auch aktiv einzugreifen.
Kernpunkte der geplanten Regeln sind laut den vorliegenden Berichten unter anderem:
Das Gesetzespaket umfassend mehr als 700 Seiten und stößt auf massive Kritik. Grüne und Linke kritisieren, dass die geplanten Befugnisse gegen das Trennungsgebot von geheimdienstlichen und polizeilichen Aufgaben verstoßen. Menschenrechtler befürchten eine Massenüberwachung.
Begründet wird die Reform mit der verschärften Bedrohungslage, insbesondere durch Russland und hybride Angriffe. Kritiker warnen vor einer massiven Ausweitung staatlicher Überwachung und vor Eingriffen in Grundrechte.
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Bildquelle: Achim Wagner / shutterstock