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Jeffrey Tucker vom Brownstone Institute erhebt einen schweren Vorwurf gegen die damalige Corona-Politik. In einem Gespräch mit der Immunologin Jessica Rose erklärte er, führende Mitarbeiter von FDA und NIH hätten ihm berichtet, dass Lockdowns, Masken, Schulschließungen, Social Distancing, Plexiglas, Ausgangs- und Reisebeschränkungen noch einem anderen Zweck gedient hätten: Der Aufbau natürlicher Immunität sollte hinausgezögert werden, bis die Impfstoffe verfügbar waren.
Tucker zufolge sollte damit der Anstieg der Seroprävalenz und letztlich der Übergang zur Endemizität verzögert werden. Die Bevölkerung sollte also möglichst lange vor einer natürlichen Exposition abgeschirmt bleiben.
„Es ging nicht nur darum, uns gesund zu halten“, sagt Tucker. Vielmehr habe man verhindert, dass Menschen auf natürlichem Weg eine Immunantwort entwickelten, bis die Impfstoffe eingesetzt werden konnten und anschließend, wie er es formuliert, „der ganze Ruhm“ für die Bewältigung der Krise den Impfungen zugeschrieben werden konnte.
Jeffrey Tucker hat gerade enthüllt, dass die Spitzen der FDA und des NIH ihm den wahren Grund für die Corona-Sperren, Maskenpflicht und soziale Distanzierung leise gestanden haben.
Es klingt wie eine „verrückte Verschwörungstheorie“.
Aber es ist die Wahrheit.
Der wahre Grund… pic.twitter.com/6FIFqLi7KU
— Don (@Donuncutschweiz) August 12, 2026
Besonders brisant ist seine Interpretation des berühmten Slogans „Flatten the Curve“. Öffentlich wurde das Abflachen der Infektionskurve vor allem damit begründet, eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. Tucker behauptet dagegen, dahinter habe auch die bewusste Verzögerung der natürlichen Immunisierung gestanden.
Er räumt selbst ein, dass dies wie eine „wilde Verschwörungstheorie“ klinge. Doch mehrere Personen, die damals unmittelbar in Behörden und Unternehmen tätig gewesen seien, hätten ihm diese Strategie unabhängig voneinander bestätigt.
Tucker nennt ausdrücklich Schul- und Betriebsschließungen, Ausgangsbeschränkungen und Reiseverbote als Instrumente dieser angeblichen Verzögerungsstrategie. Ohne diese Eingriffe, so seine Argumentation, hätte natürliche Exposition schneller zu einer breiteren Immunität geführt.
Dass eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion tatsächlich einen erheblichen Immunschutz erzeugen kann, wurde später durch zahlreiche Studien bestätigt. Eine große Analyse in The Lancet kam beispielsweise zu dem Ergebnis, dass der Schutz nach vorheriger Infektion gegen schwere Erkrankungen über längere Zeit hoch blieb. The Lancet – Schutz nach SARS-CoV-2-Infektion
Das beweist allerdings nicht Tuckers entscheidenden Vorwurf: Bislang hat er weder die Namen seiner angeblichen FDA- und NIH-Quellen noch interne Dokumente veröffentlicht, die belegen würden, dass die Verzögerung natürlicher Immunität bis zur Impfstoffeinführung tatsächlich eine beschlossene Strategie war.
Sollte sich seine Darstellung jedoch durch E-Mails, Protokolle oder Aussagen damaliger Verantwortlicher bestätigen lassen, wäre die Konsequenz erheblich. Dann müsste neu gefragt werden, ob der Öffentlichkeit 2020 tatsächlich die vollständigen Gründe für einige der drastischsten Eingriffe in das gesellschaftliche Leben genannt wurden.
Denn dann hätte „Flatten the Curve“ nicht nur bedeutet, Krankenhäuser zu schützen und Zeit zu gewinnen. Es hätte auch bedeutet: die natürliche Immunität hinauszögern – bis der Impfstoff da ist.