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Im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen kam es am Donnerstagnachmittag laut Angaben der lokalen Feuerwehr zu einem sich schnell ausbreitenden Waldbrand. Die Fläche hat sich mittlerweile bis auf 25 Hektar ausgebreitet. Laut Feuerwehr handelt es sich um einen so genannten Wipfel-Brand, laut Experten eine „extrem gefährliche Art des Waldbrands, bei der sich das Feuer über die Baumkronen hinweg ausbreitet“. Die Lage hat sich nun in der Nacht noch deutlich verschärft. Die Bundesstraße B399, die entlang des betroffenen Waldstücks verläuft, ist seit dem Morgen für den Verkehr gesperrt.
Laut Medienberichten sind die Flammen nach Angaben der Feuerwehr im Verlauf des späten Donnerstagabends auf etwa 400 Meter an den Ortsteil Gey herangerückt. Um eine mögliche Katastrophe zu verhindern wurden daher gut 1.800 Menschen aufgefordert ihre Häuser umgehend zu verlassen. Kurz vor 4:00 Uhr in der Frühe entschied die Feuerwehr demnach, den Ortsteil Gey evakuieren zu lassen. Zuvor hatte sich nach Polizeiangaben der Wind gedreht.
Ein Waldbrand in der Eifel hat sich in der Nacht so ausgeweitet, dass der Ortsteil Hürtgenwald-Gey evakuiert wird. Das Feuer war bereits am Abend auf 500 Meter an den Ort herangerückt, jetzt sollen alle Bewohner ihre Häuser verlassen. Zum Liveticker: https://t.co/QR7N4LYzhG
— WDR (@WDRaktuell) August 14, 2026
Der Waldbrand hat mitterweile eine Größe von 35 Fußballfeldern erreicht, teilte eine Sprecherin der im Kreis Düren gelegenen Gemeinde Hürtgenwald am Morgen der Nachrichtenagentur AFP mit. Zu der Situation vor Ort heißt es laut Agenturmeldung:
„Die Evakuierungsaktion dauerte der Sprecherin zufolge am Freitagmorgen noch an. Die Gemeinde appellierte an die Betroffenen: ‚Nehmen Sie nur die nötigsten persönlichen Gegenstände mit. Denken Sie an Ausweisdokumente und eventuell benötigte Medikamente.'“
Wegen der sich zuspitzenden Lage wurde im Verlauf der Ereignisse der Krisenstab des Kreises Düren einberufen. Wie der WDR berichtet, ist auch ein Bundeswehr-Panzer vor Ort. Er soll die Wege für Einsatzkräfte im Wald freiräumen. Die Ursache des Waldbrands ist nach Angaben der lokalen Behörden bislang nicht bekannt. Ein Bewohner veröffentlichte auf X mehrere Beiträge aus dem betroffenen Ort.
#Hürtgenwald pic.twitter.com/SNL1Nt6yVG
— Tim Pelzer 🗽 (@TimXPlz) August 13, 2026
Wir werden evakuiert #Hürtgenwald pic.twitter.com/Gnxk2waWZr
— Tim Pelzer 🗽 (@TimXPlz) August 14, 2026
Der Gemeinde zufolge ist auch der Ortsteil Großhau durch die Flammen gefährdet. Eine Evakuierungsaufforderung gibt es dort bislang nicht. Die Menschen sind aber dazu aufgerufen, den Bereich zu meiden.
Laut dem WDR „gab und gibt es in mehreren Teilen“ aktuell regionale Brände. Nach Angaben des Landesamtes Wald und Holz gab es in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr bis dato 86 gemeldete Waldbrände (Stand: 12.08.2026).
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