Der Wirtschaftspodcast: Was OpenAI in Deutschland vorhat

Die Entwickler von ChatGPT wollen deutsche Unternehmen von ihrer Technik überzeugen. Zu den Kunden gehören die Telekom, Stadler und der VfL Wolfsburg

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Die Entwickler von ChatGPT wollen deutsche Unternehmen von ihrer Technik überzeugen. Zu den Kunden gehören die Telekom, Stadler und der VfL Wolfsburg

Als das US-Unternehmen OpenAI im Jahr 2022 das Sprachmodell ChatGPT vorstellte, war die Begeisterung groß: Technik, mit der man reden kann wie mit einem Menschen, könnte, so die Hoffnung, auch deutsche Unternehmen effizienter und erfolgreicher machen. Inzwischen ist bei vielen Managern Ernüchterung eingekehrt, in Studien bezweifeln Unternehmenschefs immer wieder, dass ihnen künstliche Intelligenz schnell weiterhelfen kann.

Bei OpenAI, das im Mai 2025 ein Büro in München eröffnet hat, setzt man jedoch nach wie vor darauf, deutsche Firmen für einen Einsatz der Modelle zu gewinnen. „Wenn ich einen Prozess automatisieren kann, ist es sehr klar, dass sich die Investition rentiert“, sagt Christoph Winter, der sich für OpenAI um deutsche Unternehmenskunden kümmert, im Capital Wirtschaftspodcast. „Das kann mehrere Millionen bis zu Milliarden von Dollar ausmachen.“

Der KI-Anbieter arbeitet dafür unter anderem mit der Deutschen Telekom, dem VfL Wolfsburg oder mit dem Anlagenbauer Stadler zusammen. Dabei geht es auch darum, in Zahlen zu zeigen, was die Technologie bringen kann. „Es kommt mehr in unseren Fokus, die Wirkung von KI messbar zu machen“, sagt Winter.

Zunehmend spielen allerdings auch Sicherheitsfragen eine Rolle – erst recht, nachdem bekannt geworden war, dass ein OpenAI-Modell in einer Testanordnung eigenständig eine andere Plattform gehackt hat. „Die Fähigkeiten der Modelle werden sehr groß“, sagt Winter, „und wir müssen uns natürlich die Frage stellen, wie wir sicherstellen können, dass wir uns gegen negative Aspekte schützen“. 

Hören Sie in der neuen Folge von „Capital – der Wirtschaftspodcast“

  • Wie OpenAI den Widerstand gegen Rechenzentren wahrnimmt
  • Was im Münchner Büro passiert
  • Was der KI-Anbieter mit dem VfL Wolfsburg zu tun hat

Alle Folgen finden Sie direkt bei RTL+, Apple oder Spotify

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