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Die Thüringer BSW-Landtagsfraktion berät am heutigen Montag (17.August) über eine weitere Zusammenarbeit mit Noch-Ministerpräsident Mario Voigt (CDU). Nach der Aberkennung seines Doktortitels und der Zurückweisung seines Widerspruchs durch die TU Chemnitz hat die BSW-Bundesspitze Voigt zum Rücktritt aufgefordert, um den Weg für einen parteilosen Ministerpräsidenten freizumachen. In der 15-köpfigen BSW-Fraktion scheint der Rückhalt für Voigt […]
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Die Thüringer BSW-Landtagsfraktion berät am heutigen Montag (17.August) über eine weitere Zusammenarbeit mit Noch-Ministerpräsident Mario Voigt (CDU). Nach der Aberkennung seines Doktortitels und der Zurückweisung seines Widerspruchs durch die TU Chemnitz hat die BSW-Bundesspitze Voigt zum Rücktritt aufgefordert, um den Weg für einen parteilosen Ministerpräsidenten freizumachen.
In der 15-köpfigen BSW-Fraktion scheint der Rückhalt für Voigt zu schwinden. Ein Teil unterstützt zwar Vize-Ministerpräsidentin Katja Wolf, die aus naheliegenden Gründen des Machterhalts an der Koalition mit CDU und SPD festhält. Andere Abgeordnete aber stehen der BSW-Bundesspitze und Parteigründerin Sahra Wagenknecht näher.
Der BSW-Bundesvorstand hatte Voigt aufgefordert, „unverzüglich“ zurückzutreten. Die Thüringer BSW-Fraktion solle ihm zudem die Unterstützung entziehen und die sogenannte Brombeer-Koalition beenden. „Wir erwarten daher von der BSW-Fraktion im Thüringer Landtag, dass sie Mario Voigt nicht weiter stützt“, teilte der Bundesvorstand auf der Plattform X mit.
Die Erfurter AfD-Landtagsfraktion unter dem Landes- und Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke bot dem BSW unterdessen an, gemeinsam nach einem unabhängigen Kandidaten zu suchen.
Beitrag: Thüringen: Steigt das BSW aus der „Brombeer“-Koalition aus? Unterstützung für „Dr.“ Mario Voigt (CDU) schwindet
Quelle: Deutschland-Kurier.