Europa diskutiert über Migration – während China längst die nächste Weltordnung baut

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Die Diskussion über Migration in Europa ist längst mehr als eine Frage von Grenzen, Asylverfahren und Verteilungsschlüsseln. Sie ist zu einem Spiegelbild eines tieferen Problems geworden: Europa hat Schwierigkeiten, sich auf gemeinsame Regeln zu einigen – und noch größere Schwierigkeiten, diese Regeln gegenüber seinen Mitgliedstaaten und seinen Nachbarn durchzusetzen.

Das zeigt sich derzeit besonders deutlich an den Spannungen rund um die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla. Grenzkontrollen, Rückführungen und die Frage, welcher Staat für Migranten verantwortlich ist, führen zu politischen Konflikten zwischen den europäischen Ländern. Was früher als technisches Problem des Schengen-Systems behandelt wurde, ist inzwischen zu einer grundsätzlichen Auseinandersetzung über die europäische Ordnung

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