Die Schweiz kassiert 730 Millionen aus ausländischer Korruption

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Ein System, das sich moralisch kaum erklären lässt

Die Schweiz präsentiert sich seit Jahrzehnten gerne als Land mit hohen Standards im Kampf gegen Korruption. Sie hat internationale Antikorruptionsabkommen ratifiziert, eine nationale Antikorruptionsstrategie eingeführt und in zahlreichen Fällen Milliarden an unrechtmässig erworbenen Vermögenswerten beschlagnahmt und an betroffene Staaten zurückgeführt.

Doch ausgerechnet bei der Auslandsbestechung klafft eine bemerkenswerte Lücke zwischen Anspruch und Realität.

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