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Ein Polizist ist in Göttingen bei einem Einsatz angeschossen und schwer verletzt worden. Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Der erst 16-jährige Täter ist flüchtig und konnte bislang auch mit einem Hubschrauber nicht gefunden werden, wie die Beamten meldeten. Das berichtet die Junge Freiheit am Montag.
Blutige „Nacht der Kultur“ in Göttingen
In der beschaulichen Universitätsstadt war zuvor offenbar am Samstag ein Streit zwischen rivalisierenden Großfamilien – vermutlich aus dem arabischen oder anatolischen Raum stammend – eskaliert. Die konkreten Hintergründe der Auseinandersetzung sowie die Herkunft der Beteiligten werden aktuell noch geprüft.
Auf einem Video ist zu sehen, wie Menschen hinter einer Mauer Schutz suchen. Ein Polizist duckt sich hinter einem Streifenwagen, jemand schreit laut: „Alle auf den Boden. Auf den Boden.“ Es folgten hörbar mehrere Schüsse.
🇩🇪💥👮🏻♂️Schüsse auf Polizisten am Weender Tor!
Nach dem brutalen Clan-Showdown in #Göttingen jagt die Polizei einen 16-Jährigen per europäischem Haftbefehl.
Razzien im Landkreis, 40 Handys beschlagnahmt.
Die Justiz ermittelt wegen versuchten Totschlags. #Clankriminalität #Fahndung pic.twitter.com/gd93ILwLoU— Der Prophet (@AldousHuxIey) June 15, 2026
Zur Einordnung #Göttingen:
1. Die Gruppen sind bekannte Familienclans.
2. Auf der „Dönermeile“ ist Waffenverbotszone. Aus Gründen.
3. Die „Dönermeile“ verbindet auf 300 m Innenstadt (Festival) mit „Iduna-Zentrum“ (Facharbeiter-Hot Spot)#NachtderKulturen— Leah von Roden (@Leahvonroden) June 14, 2026
Die Hintergründe des Streits werden derzeit noch ermittelt, ebenso wie die genaue Zusammensetzung und Herkunft der Gruppenmitglieder. Beide Clans gelten in Göttingen als stadtbekannt. Besonders makaber: Zum Zeitpunkt der Tat feierten Tausende Menschen im sich stets als „tolerant“ und „weltoffen“ gebenden Göttingen die „Nacht der Kultur“.
Vier Mädchen in Halle missbraucht: jugendliche Migranten festgenommen – Staatsanwaltschaft verzichtet auf Haftantrag
Auch in Halle im benachbarten Sachsen-Anhalt dominierten am Wochenende migrantische Jugendliche die Schlagzeilen. Vier Mädchen sollen laut Junger Freiheit am Wochenende in Halle Opfer einer Vergewaltigung geworden sein. Die Polizei ermittelt gegen vier junge Migranten im Alter zwischen 13 und 16 Jahren. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen, der vierte ist noch nicht strafmündig und wurde direkt wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach Angaben des MDR soll es am Samstagabend in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Süden der Stadt zu der Tat gekommen sein.
Die Tatverdächtigen kamen demnach aus Mali und Portugal nach Deutschland. Zwei der betroffenen Mädchen liegen im Krankenhaus. Weitere Details, etwa zum Alter der Mädchen, nannte die Polizei mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen und zum Schutz der Opfer nicht. Untersucht wird demnach auch, ob Alkohol oder K.-o.-Tropfen im Spiel waren.
Am Montag berichtet die Welt überraschend, dass die Staatsanwaltschaft keinen Haftantrag stellen will. „Anders als zunächst angenommen, gehen wir nach jetzigem Stand der Ermittlungen davon aus, dass es sich um ein freiwilliges Zusammentreffen der Personen handelt“, sagte Oberstaatsanwalt Dennis Cernota der dpa.
Ach so, es war gar keine Vergewaltigung, sondern nur ein ganz normales freiwilliges Treffen zwischen Jugendlichen an dessen Ende Mädchen bewusstlos aus dem Haus getragen werden, alle 4 Mädchen in die Notaufnahme müssen und zwei stationär immer noch im Krankenhaus liegen. https://t.co/gZPIbc3MFX
— Birgit Kelle (@Birgit_Kelle) June 15, 2026
Die Anwesenden hätten sich zum Teil bereits vor dem Geschehen gekannt, in einem Fall seien sie verwandt. Die Initiative für das Treffen ging von den Geschädigten selbst aus, sagte Cernota. Sie hätten auch Alkohol besorgt, „der von nahezu sämtlichen Anwesenden in erheblichem Umfang konsumiert worden ist“, so der Oberstaatsanwalt. Im Verlauf des Abends sei es dann zu sexuellen Handlungen gekommen, „wobei die genauen Umstände Gegenstand der laufenden Ermittlungen sind“. Die Beschuldigten hätten sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert.
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