Das Eurosystem, die Währungsbehörde des Euroraums, nahm am 21. September die Plattform Pontes in Betrieb. Banken können darüber tokenisierte Vermögenswerte wie Aktien und Anleihen in Zentralbankgeld abwickeln. Auch die EZB plant, einen kleinen Teil ihrer Eigenmittel über Pontes in tokenisierte Wertpapiere zu investieren.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde bezeichnete Pontes als Schritt zu einem integrierten und widerstandsfähigen europäischen Finanzmarkt im digitalen Zeitalter. Die Plattform richtet sich an Banken und Finanzmärkte.
Pontes ist als Vorstufe zum Digitalen Euro zu sehen. Ein Pilotprojekt könnte 2027 starten, eine erste Ausgabe des digitalen Euro wäre ab 2029 möglich.
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