„Fangschuß. Notizen aus der U-Haft“ von Kurt Hättasch

Kurt Hättasch, Jahrgang 1999, sitzt seit dem 5. November 2024 in U-Haft. Man wirft ihm die Beteiligung an der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Die Polizei schoß Hättasch nieder, als sie ihn festnehmen wollte. Hättasch beschreibt in seinen Notizen nicht nur diesen Tag, sondern den Alltag einer Haft, von der er nicht weiß, wann sie […]

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Kurt Hättasch, Jahrgang 1999, sitzt seit dem 5. November 2024 in U-Haft. Man wirft ihm die Beteiligung an der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Die Polizei schoß Hättasch nieder, als sie ihn festnehmen wollte.

Hättasch beschreibt in seinen Notizen nicht nur diesen Tag, sondern den Alltag einer Haft, von der er nicht weiß, wann sie zuende sein wird. Unterbrochen wird die Monotonie durch Tage voller Hoffnung auf Haftentlassung und auf einen beherzten Richter, der nicht zuschaut, wie jemand um seine Lebenszeit gebracht wird.

Hättasch ist Familienvater, Handwerksmeister, Stimmführer am Flügelhorn, Dozent an der Handwerkskammer, Absolvent der Offizierschule des Heeres und Jäger. Er war Schatzmeister der Jungen Alternative Sachsen und saß für die AfD als Fraktionschef im Stadtrat Grimma.

Alles Fassade? Dahinter soll sich ein Umsturz vorbereitet haben? Selbst Mainstream-Journalisten sagen, dass die Indizienlage zu dünn ist für einen solchen Verdacht.

Warum werden Hättaschs Notizen aus der U-Haft veröffentlicht?

  • Der Verlag Antaios ist nach Gesprächen und Sondierungen überzeugt davon, dass der Verdacht nicht bestätigt werden kann und halten den Prozess für einen politischen Prozess.
  • Er kennt Hättasch und seine Frau, nahmen ihn auf Veranstaltungen als besonnen und heimatverbunden wahr und glaubt seiner Version der Geschichte.
  • Er ist der Überzeugung, dass aller parteipolitischer Erfolg nicht dazu führen darf, diejenigen zu vergessen, an denen ein Exempel statuiert werden soll.

Das Nachwort hat Anwalt Dubravko Mandic beigesteuert. Er beschreibt die Struktur politischer Prozesse und juristischer Zermürbung.

»Am 4. November 2024 war mein Leben noch in Ordnung, am 5. November wäre es fast vorbei gewesen, seit dem 6. November hole ich es mir zurück! Wie es zu alledem kam, verstehen bisher weder die Anwälte noch ich, aber was seit diesem schicksalsschweren Novembertag geschehen ist, das steht in diesem Tagebuch.« Kurt Hättasch

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Beitrag: „Fangschuß. Notizen aus der U-Haft“ von Kurt Hättasch
Quelle: Deutschland-Kurier.

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