Ex-Kongressabgeordnete Greene: Washington diskutiert Atomangriff auf Iran

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Beamte in Washington diskutieren angeblich den möglichen Einsatz von Atomwaffen gegen Iran, während der seit Monaten andauernde Konflikt weiter eskaliert, behauptet die ehemalige US-Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene.

Greene, einst eine prominente Verbündete der MAGA-Bewegung, erhob diese Anschuldigung am Sonntag in einem Beitrag auf X. Sie gab an, das Thema sei in Strategiebesprechungen angesprochen worden, nannte aber weder die Beteiligten noch legte sie Beweise vor.

„Sie diskutieren in Strategiebesprechungen über den Einsatz von Atomwaffen gegen Iran“, schrieb sie. „Ich spekuliere nicht, ich weiß es. Und es ist das pure Böse.“

Greene behauptete, Washington erwäge, die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen zu senken, obwohl US-Präsident Donald Trump wiederholt den Sieg im Konflikt verkündet habe. Sie warnte, ein solcher Schritt könne einen „nuklearen Holocaust“ auslösen und die Welt in einen viel größeren Krieg stürzen.

Das Weiße Haus hat solche Gespräche bisher nicht öffentlich bestätigt.

Greene hat Trump wegen des US-israelischen Krieges gegen Iran zunehmend kritisiert und sich damit von einer politischen Bewegung distanziert, mit der sie einst eng verbunden war.

Ihre Warnung erfolgt vor dem Hintergrund von Berichten, wonach Washington eine weitere Eskalation des Konflikts erwägt. Die Washington Post berichtete letzten Monat, die USA bereiteten sich auf einen umfassenderen Krieg vor, während das Pentagon angeblich eine großangelegte Bodenoperation zur Sicherstellung des iranischen Urananreicherungsbestands prüfte.

Die USA und Israel starteten Ende Februar ihre unprovozierte Militärkampagne gegen Iran und warfen Teheran vor, kurz vor der Entwicklung einer Atombombe zu stehen. Dies geschah, obwohl US-Geheimdienste und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erklärten, es gebe keinerlei Beweise für ein iranisches Atomwaffenprogramm.

Iran reagierte mit Angriffen auf amerikanische und israelische Ziele in der Region und schränkte später den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ein.

Washington und Israel fordern weiterhin die vollständige Einstellung der Urananreicherung und die Entfernung des iranischen Uranbestands.

Teheran wies die Forderungen zurück und beharrte darauf, sein Atomprogramm diene friedlichen Zwecken und die Urananreicherung sei ein souveränes Recht. Gleichzeitig warnte Iran davor, dass er im Falle eines erneuten Angriffs zur Anreicherung waffenfähigen Urans greifen könnte, merkte aber an, dass er noch keine Entscheidung zum Bau einer Atombombe getroffen habe.

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