Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter

Die gesellschaftspolitische Demontage des vormaligen Medienlieblings und langjährigen US-Wissenschaftlers Nummer 1, Anthony S. Fauci, erfährt das nächste Kapitel. Nach Bekanntmachung privater Aufzeichnungen im Tagebuchformat durch den US-Senator Rand Paul im Rahmen eines Senatsauschusses, kommt es nun durch den republikanischen Senator Ron Johnson zur Veröffentlichung von mehr als zehntausenden Textnachrichten und hunderten Sprachnachrichten auf dem beschlagnahmten Diensthandy von Fauci.
Am 10. August erfolgte seitens der republikanischen Senatoren Ron Johnson, Vorsitzender des Ständigen Untersuchungsunterausschusses, zusammen mit Rand Paul, Vorsitzender des Ausschusses für Innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten, die Sammelveröffentlichung von „Text-Nachrichten von Dr. Anthony Faucis dienstlichem Mobiltelefon“, so die Mitteilung.
Das Telefon enthält laut Informationen von Johnson mehr als 34.000 gesicherte Textnachrichten sowie 522 Sprachnachrichten. Weiter heißt es zu den Auswertungen:
„Seltsamerweise sind nur drei Kontakte gespeichert; alle anderen SMS sind lediglich mit Telefonnummern statt mit Namen der Kontakte gekennzeichnet. Es ist noch zu früh, um festzustellen, ob Daten gelöscht wurden.“
Die Präsentation einer recherchierten und transkribierten „Diskussion“, vom 25. Januar 2021, seitens Fauci mit der damaligen CDC-Direktorin Rochelle Walensky (Centers for Disease Control and Prevention, ähnlich dem Robert Koch-Institut in Deutschland) und Dr. Vivek Murthy, sogenannter Ex-Surgeon General der Vereinigten Staaten (oberster Gesundheitsbeamter in der „Corona-Pandemie), sorgt für breite medialpolitische Wahrnehmungen und Diskussionen in den USA.
Das Thema der drei Beteiligten lautete, ob der „COVID-Impfstoff“ potenzielle Risiken für Frauen birgt, die bis zu zwei Impfdosen zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt ihrer Schwangerschaft erhalten haben.
Die Veröffentlichung des Nachrichtenaustausches belege, so die Washington Post, „wie Fauci und hochrangige Gesundheitsbeamte die Vor- und Nachteile der Impfungen diskutieren.“ Die New York Post titelt thematisch direkter formuliert:
„Fauci warnte hinter verschlossenen Türen vor einem mit dem COVID-Impfstoff verbundenen Risiko für Fehlgeburten, während er öffentlich behauptete, es gäbe keine Probleme.“
Senator Johnson erklärte am 10. August den US-Zuschauern im Interview mit dem Sender Fox News, dass Fauci laut dem SMS-Verlauf nachweislich „auf ein potenzielles Problem nach der zweiten Impfdosis hinwies“, um den beiden Kollegen mitzuteilen, dass bei „vielen Menschen ein ‚erheblicher Zytokinsturm und Fieber‘ aufgetreten seien“ und dies zumindest „theoretisch mit einer Fehlgeburt im ersten Trimester [den ersten drei Monaten in der Schwangerschaft] in Verbindung stehen könnte.“
BREAKING: Senators Ron Johnson and Rand Paul releasing the first batch of texts from Dr. Anthony Fauci’s government iPhone.
In one January 2021 exchange, Fauci, then-CDC Director Rochelle Walensky, and Surgeon General Vivek Murthy discussed COVID vaccination and pregnant women.… pic.twitter.com/fpZ1PxDZgx
— Fox News (@FoxNews) August 10, 2026
Johnson veröffentlichte zudem die Textnachrichten der drei Protagonisten in Form von dargestellten Screenshots. Fauci formulierte hierbei am 25. Januar 2021 seine damaligen Eindrücke zu möglichen Problemen und Nebenwirkungen bei der Verabreichung eines „genetischen Vakzins“ bei Schwangeren.
Fauci erklärt darin unmissverständlich zum Thema von ihm erkannter Gefahren, dass eine zweite mRNA-Dosis theoretisch Fehlgeburten verursachen könnte.
Die CDC-Chefin Walensky antwortete darauf wiederum wörtlich auf Faucis Theorieansatz potenzieller Gefährdungen: „Auf jeden Fall ein guter Punkt, besonders nach der zweiten Dosis.“

Wenige Tage später, am 3. Februar 2021, erklärte Fauci dann trotz seines Wissens und geäußerter Mutmaßungen während eines Live-Streams mit Fragen und Antworten des US-Journals of the American Medical Association (JAMA), dass die FDA, zuständig für die Zulassung für Medikamente auf dem US-Markt, angeblich „bislang – und wir müssen vorsichtig sein – aber bislang keine Warnsignale in dieser Hinsicht, also in Bezug auf schwangere Frauen, festgestellt hat“, so die New York Post die weiterhin belegbare Aussage zitierend.
Im August 2021 lautete dann die wörtliche Erklärung und Empfehlung von Fauci in einem anderen US-Interview:
„Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass bei einer geimpften Schwangeren im Vergleich zu einer nicht geimpften Schwangeren vermehrt Komplikationen auftreten … Das ist wirklich eine dieser Fragen, bei denen es keine knappe Entscheidung gibt. Es ist wirklich ziemlich eindeutig, dass Schwangere sich impfen lassen sollten.“
Diese Aussage erfolgte in Verbindung mit einer offiziellen CDC-Mitteilung am 11. August 2021, die wörtlich zu Protokoll gab: „Neue Daten der CDC: COVID-19-Impfung für Schwangere sicher.“
Die beiden Senatoren Ron Johnson und Rand Paul stufen daher die Veröffentlichung als eindeutigen Beleg dafür ein, dass zum Thema der „Schwangerenimpfung“ nachweislich intern diskutiert wurde, während parallel die Öffentlichkeit gleichzeitig „beruhigt worden sei“, so die erste Einschätzung. Johnson forderte daher die „dringende Aufklärung“ sowie Aufarbeitung und will zudem weitere Inhalte und Kommunikationen seitens Fauci zeitnah veröffentlichen.
Ein ausführlicherer Bericht über Faucis persönliche Theorien und Mutmaßungen findet sich auf dem Portal Meaww News, wo die Chronologie der nun aufgedeckten Ereignisse detailliert nachgezeichnet wird.
Mehr zum Thema – Corona-Aufarbeitung in Spanien: Gericht verurteilt Ex-Minister zu 24 Jahren Haft wegen Maskenbetrugs