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Ein Kommentar von Paul Clemente.
Es geschah zum Jahresende 2025: Christian Drosten, Hofvirologe in Zeiten des Lockdowns, wurde von der Corona-Enquete-Kommission gegrillt. Präzise Fragen erlaubten dem Charité-Professor nur noch Ausflüchte: Mit Sätzen wie: „Ich kriege es gar nicht mehr zusammen.“ Oder: Alles sei so „verwirrend“. Das war peinlich, blieb aber ohne Nachspiel. Die Mainstream-Medien verteidigten ihn ungebrochen. Ähnlich grotesk: Der US-Chefimmunologe Anthony Fauci bei seiner Anhörung vor dem Senat. Er verweigerte so gut wie jede Aussage. Über 100-mal berief er sich auf den fünften Verfassungszusatz: Der gestattet ein Schweigerecht bei drohender Selbstbelastung.
Während der Lockdown-Jahre legitimierten „Experten“ wie Drosten oder Fauci den Propaganda-Müll der Mainstream-Medien. Globalistische Linke gingen noch weiter, solidarisierten sich sogar mit dem Multimilliardär Bill Gates. Der zeigte sich dankbar, spendete dem Robert Koch-Institut sowie dem Ex-Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ ein paar Dollarnoten. So erhielt das Hamburger Blättchen schlappe 2,9 Millionen US-Dollar für eine Laufzeit von 41 Monaten. Die Fördergelder waren für den Themenbereich
„Globale Gesundheit und Entwicklung, Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Analyse“
bestimmt.
Aber Gates hat nicht nur Forschung und Medien geschmiert. Ebenso selbstverständlich hat er sich in die obersten Etagen der Macht eingekauft. Das zeigt der Mailwechsel zwischen Bill Gates und Anthony Fauci. Den hat US-Senator Rand Paul kürzlich publiziert. [Ergänzung der Redaktion: Als Beifang zu den Fauci-Tagebüchern. Alles zusammen ein Online-Dokument aus über 1300 Seiten.]
Paul kommentierte seinen Fund auf X:
„Bill Gates besaß keinerlei offizielle Befugnisse im Bereich der öffentlichen Gesundheit, dennoch erhielt er einen Platz am Verhandlungstisch bei hochrangigen COVID-Besprechungen und war maßgeblich an der Gestaltung der amerikanischen Pandemiebekämpfung beteiligt. Private Milliardäre sollten die nationale Politik nicht hinter verschlossenen Türen lenken.“
Damit nicht genug. Auf eine Anfrage erfuhr Senator Paul vom amerikanischen Energieministerium: Bill Gates habe sieben Jahre lang eine Sicherheitsfreigabe für diese Behörde besessen. Von 2014 bis 2021. Die öffnete ihm sogar die Tür zu sogenannten „Top-Secret“ Informationen. Was Gates dort abgefragt hat, findet keine Erwähnung. Ist auch nicht nötig. Allein die Tatsache, dass eine Privatperson während der Pandemie legal Geheiminformationen der Regierung anzapft, beweist erneut die Demokratiegefährdung durch Superreiche.
Aber es kommt noch besser: Bereits im April 2020, in den ersten Pandemie-Wochen, hatte Bill Gates ein Strategiepapier verfasst. Sein Titel: „The First Modern Pandemic“, die erste moderne Pandemie. Dieses Elaborat sollte die WHO und andere Entscheidungsträger inspirieren. Zuvor aber bat Gates den Direktor des Nationalen Instituts für Allergie- und Infektionskrankheiten (NIAID) um ein Lektorat. Der Name des Direktors: Anthony Fauci. Und der sagte zu.
Der Autor des Skripts rät den Machthabern, die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht nur zu empfehlen, sondern zu befehlen. Man weiß doch: Das doofe Volk ändert sein Verhalten erst durch staatliche Gesetzgebung. Und wie legitimieren Politiker den Einschnitt in die Freiheitsrechte? Am besten mit einem Appell ans Schuldgefühl: Wer die Regeln ignoriert, gefährdet die Gesundheit der anderen.
Gates‘ Strategie-Paper ist das Drehbuch zu dem, was die Menschheit in den kommenden zwei Jahren erdulden musste. Eine Strategie der Entrechtung, die in Politikern wie Jens Spahn und Karl Lauterbach skrupellose Vollstrecker fand.
Natürlich denkt ein Bill Gates auch an Therapien. An Medikamente beispielsweise. Aber, sollten die das Sterben nicht um 95 Prozent senken – und welches Mittel kann das schon? – dann bleibt leider, leider, leider nur noch – die Impfung! O-Ton des Spritzen-Gurus:
„Das Ziel besteht darin, die ein oder zwei besten Impfstoffkonstrukte auszuwählen und die gesamte Welt zu impfen – das bedeutet sieben Milliarden Dosen, wenn es sich um einen Einzeldosis-Impfstoff handelt, und 14 Milliarden, wenn es sich um einen Impfstoff mit zwei Dosen handelt. Die Welt wird sich darum reißen, sie zu bekommen. Deshalb wird die Produktion ein beispielloses Ausmaß erreichen und wahrscheinlich mehrere Unternehmen einbeziehen müssen.“
Ja, die Machthaber werden sich drum reißen. Und viel Steuergeld wird fließen. Ganz zufällig hatte Bill Gates sich 2019 mit 55 Millionen Dollar bei BioNTech eingekauft. Im Rennen um den schnellsten Impfstoff schossen BioNtech-Aktien ins Astronomische. Außerdem sollen, so der Plan, die internationale Impfstoff-Initiative CEPI und die Gates-Stiftung die weltweiten Impfstoffkandidaten gemeinsam mit Ressourcen ausstatten.
Da die Zusammenarbeit zwischen Gates und Fauci so gut funktioniert hat, schleppte der Microsoft-Gründer bald ein neues Skript heran. Eine Art Fortsetzung. Der Titel: „How to Prevent the Next Pandemic“ – wie man der nächsten Pandemie vorsorgt. Gates rechnete mit großem Interesse seitens internationaler Politiker und der WHO. Und wieder bat er Fauci um ein Lektorat. Der, inzwischen Berater von US-Präsident Joe Biden, sagte erneut zu. Sogar ein Mitarbeiter, ein Dr. David Morens, wurde involviert. Fauci versicherte Gates, Morens sei zuverlässig und werde sein Exemplar nach der Lektüre vernichten. Unklar bleibt: Wozu das Einbeziehen einer weiteren Person? Und: Weshalb die zeitnahe Vernichtung des Exemplars? Eine Schutzmaßnahme?
Kommen wir zum Abschluss: Nein, überraschen dürfte das Leaking über Gates und Fauci kaum. Milliardäre, von niemandem gewählt, erklären Spitzenpolitiker zu ihren privaten Dienstleistern. Machen sie zu Verbündeten bei ihren Geschäften. Die Rechnung? Zahlt wie immer die Bevölkerung. Dennoch hat die Lockdown-Politik ein neues Maß an Dreistigkeit etabliert: Egal, wen man überführt, niemand muss seinen Hut nehmen, niemand muss Schadenersatz zahlen. Nicht einmal eine Entschuldigung oder das Geständnis eigenen Versagens wird verlangt. Über mögliche Auswirkungen eines solchen Rechtsnihilismus scheint sich niemand zu sorgen. Wäre nicht das erste Mal.
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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
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Bild: Karikatur Bill Gates
Bildquelle: Ryan Mounce / shutterstock