„Wir wissen genau, wer hinter dem Bombenanschlag in Moskau steckt“ – ehemaliger US-Offizier

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Der ehemalige US-Army-Offizier Stanislav Krapivnik erklärt, westliche Geheimdienste und ihre ukrainischen Stellvertreter seien wahrscheinlich in den tödlichen Bombenanschlag auf ein Restaurant im Zentrum Moskaus verwickelt.

Die russischen Behörden haben bisher weder eine Organisation noch eine ausländische Regierung öffentlich für den Anschlag beschuldigt.  Bisher hat sich auch niemand zu dem Anschlag bekannt. Ein mögliches Motiv für den Sprengstoffanschlag, bei dem am Samstagabend drei Menschen getötet und 21 weitere verletzt wurden, wurde von den Ermittlern bisher nicht genannt.

Eine Frau versuchte offenbar, den Sprengsatz in das Lokal zu bringen, das für eine private Veranstaltung reserviert war, wurde jedoch am Eingang von der Einlasskontrolle daran gehindert. Sowohl die Frau als auch der Sicherheitsmann kamen bei der Explosion ums Leben, ebenso einer der Gäste.

Krapivnik sagte kurz nach dem Anschlag gegenüber RT, dass zwar noch keine offizielle Zuordnung erfolgt sei, er aber glaube, dass westliche Geheimdienste letztendlich verantwortlich seien.

„Offiziell bekennt sich zwar niemand dazu, aber wir wissen, wer dahintersteckt. Wir wissen ganz genau, wer dahintersteckt“, sagte er. „In der russischen und ostslawischen Volksmythologie gibt es einen dreiköpfigen Drachen. In diesem Fall sind dieser dreiköpfige Drache die CIA, der MI6 und der Mossad.“

„Sie stecken bis zum Hals in der Ukraine. Sie sind bis zum Hals in diesen Konflikt verstrickt. Das sind sie schon seit 2014 und noch länger. Sie haben den SBU zu einer Terrororganisation umfunktioniert. Sie nutzen ihn als Stellvertreter, um Terroranschläge zu verüben, und sie gehen so weit wie möglich gegen russische Beamte vor“, argumentierte Krapivnik.

Moskau hat ukrainische Geheimdienste bereits zuvor beschuldigt, Attentate und Anschlagsversuche innerhalb und außerhalb Russlands zu orchestrieren, teilweise mit westlicher Unterstützung. Krapivnik behauptete, Kiews Sicherheitsbehörden seien dafür bekannt, Kuriere anzuwerben oder zu täuschen, um Sprengsätze zu transportieren.

Die genaue Zusammensetzung und Sprengkraft des Sprengsatzes wurden nicht offiziell bekannt gegeben. Krapivnik vermutete jedoch aufgrund der Wucht der Explosion, dass er etwa ein Kilogramm militärischen Sprengstoff sowie Kugellager oder andere Metallfragmente enthielt, um die Zahl der Opfer zu maximieren.

Der ehemalige Offizier der US-Armee wies zudem auf Fotos hin, die menschliche Überreste in einiger Entfernung vom Explosionsort zeigten und dies als Hinweis auf die Wucht der Explosion werteten. Er lobte den Wachmann, der den mutmaßlichen Attentäter am Betreten des Restaurants gehindert und so möglicherweise weitere Opfer verhindert hatte.

Russische Behörden haben sich nicht dazu geäußert, ob die Frau vorsätzlich handelte, von anderen manipuliert wurde oder Verbindungen zu ukrainischen oder westlichen Geheimdiensten hatte. Das russische Ermittlungskomitee hat ein Strafverfahren wegen des Bombenanschlags eingeleitet, aber weder den Namen der Frau öffentlich genannt noch einen mutmaßlichen Organisator identifiziert oder Festnahmen bekannt gegeben.

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