Die USA planten, kurdische Milizen zur Destabilisierung des Iran einzusetzen: Iranische Spezialeinheiten haben deren Anführer soeben ermordet

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Bereits Anfang März berichtete Reuters unter Berufung auf mehrere mit den Gesprächen vertraute Quellen, dass iranisch-kurdische Milizen mit den USA über mögliche militärische Operationen gegen iranische Sicherheitskräfte verhandelten. Ziel der Pläne sei es gewesen, die iranischen Streitkräfte zusätzlich unter Druck zu setzen und Raum für einen Aufstand gegen die Führung in Teheran zu schaffen. Dabei war nach den Reuters-Informationen sogar von möglicher Unterstützung durch US-Geheimdienste die Rede.

Dass Washington einen Regimewechsel im Iran anstrebt, wurde von führenden Vertretern der US-Regierung und Israels in den vergangenen Monaten mehrfach öffentlich als politisches Ziel formuliert. Vor diesem Hintergrund erhalten die nun bekannt gewordenen Vorgänge besonderes Gewicht.

Nach Darstellung von Military Watch Magazine haben iranische Spezialeinheiten inzwischen mehrere Anführer dieser iranisch-kurdischen Separatistengruppen gezielt ausgeschaltet. Das Magazin bewertet dies als Hinweis darauf, dass Teheran die mutmaßlichen Vorbereitungen für eine neue Front innerhalb des Landes frühzeitig zerschlagen wollte.

Sollte diese Einordnung zutreffen, zeigt sich ein Konflikt, der weit über den offenen Luftkrieg hinausgeht. Neben militärischen Angriffen könnten parallel bereits Operationen vorbereitet worden sein, die auf eine Destabilisierung des Iran von innen abzielen. Der militärische Schlagabtausch wäre damit nur der sichtbare Teil eines wesentlich umfassenderen geopolitischen Ringens.

Die jüngsten Ereignisse legen nahe, dass der Kampf um den Iran nicht allein auf dem Schlachtfeld entschieden werden soll. Parallel zu den offenen militärischen Operationen scheinen auch verdeckte Strategien eine Rolle zu spielen – mit dem Ziel, den Druck auf Teheran auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu erhöhen. Ob und in welchem Umfang diese Pläne tatsächlich umgesetzt wurden, ist öffentlich nicht vollständig nachvollziehbar. Die Berichte von Reuters über die Gespräche sowie die Einordnung von Military Watch Magazine zeigen jedoch, dass sich der Konflikt längst nicht mehr auf den offenen Krieg beschränkt. (Investing.com)

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