Exklusiv: Pepe Escobar enthüllt – UAE flog heimlich Gold nach Teheran, Iran warnt mit 2000 Angriffsbooten

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Am Samstag, dem 15. August, ging das Format Transition Protocol außer der Reihe on air. Moderator „Mr. Z“ und der Investigativjournalist Pepe Escobar meldeten sich mit Informationen, die sie als „spektakulär“ und von höchster Bedeutung einstuften. Die Quellen, so Escobar, liegen „im Raum“ – bei den pakistanischen Mediatoren, die in engem Kontakt zu den Iranern stehen, sowie im Umfeld des Büros von Mojtaba Khamenei (im Transkript als „Moshtaba Kam“ bzw. „Moshaba Kime“ wiedergegeben). Die Gespräche und Entwicklungen, über die berichtet wurde, spielten sich im Wesentlichen zwischen Freitag und dem frühen Samstag ab.

Die saudische Grenze für Washington

Nicht zum ersten Mal telefonierte der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman (MBS) persönlich mit US-Präsident Donald Trump. Bereits zuvor hatte ein solcher Anruf dazu beigetragen, dass Trump von einer von ihm selbst so bezeichneten „Gates of Hell“-Offensive gegen den Iran Abstand nahm. MBS hatte dem US-Präsidenten in einfachen Worten dargelegt, was alle Beteiligten – einschließlich der Vereinigten Staaten – bei einem solchen Angriff verlieren würden.

Nun folgte ein weiterer direkter Anruf. Nach Angaben der Quellen von Escobar setzte MBS diesmal klare rote Linien: Saudi-Arabien stellt für eventuelle amerikanische Militäraktionen gegen den Iran weder Territorium noch Luftraum noch Infrastruktur zur Verfügung. Basen dürfen nicht genutzt, Überflüge nicht gestattet werden. Saudi-Arabien befinde sich aus eigener Sicht in einem Prozess der Annäherung an den Iran. Ein Angriff unter Nutzung saudischer Ressourcen würde „Gates of Hell für alle“ bedeuten – einschließlich der USA.

Kurz darauf landete der ehemalige Centcom-Kommandeur General Michael Kurilla in Riad. Kurilla hatte das Kommando bis August des Vorjahres inne und war von General Michael Erik Kurilla (im Transkript als „Kane“ bezeichnet) abgelöst worden. Die Tatsache, dass Washington einen ehemaligen Centcom-Chef schickt, wertet Escobar als klares Signal: Das US-Militär versucht trotz der klaren Absage von MBS, die Saudis doch noch für mögliche Operationen zu gewinnen. Über den genauen Inhalt des Gesprächs gebe es keine Leaks, doch Kurilla habe mit Sicherheit nicht über den „Mecca-Pakt“ gesprochen. Die Unterhaltung sei, so die Einschätzung, „nicht gerade angenehm“ verlaufen.

Der goldene Flug der Emirate nach Teheran

Parallel dazu unternimmt die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) unter Mohammed bin Zayed (MBZ) einen spektakulären Versuch, das schwer beschädigte Verhältnis zum Iran zu reparieren. Nach Escobars Quellen flog MBZ’s Privatjet von Abu Dhabi nach Teheran – beladen mit mindestens drei Milliarden US-Dollar in bar und zwei Tonnen Gold. Die Geste gelte als Signal des guten Willens: „Lasst uns das Kriegsbeil begraben, unsere kommerziellen Kanäle wieder öffnen und uns von möglichen amerikanischen Eskalationen distanzieren.“

Die Dubai–Teheran-Shuttle-Route gehört zu den wichtigsten Geschäftsverbindungen der Region; viele iranische Gelder sind in den Emiraten investiert. MBZ, so die Analyse, habe endlich erkannt, dass seine Wetten auf die USA, Israel und Indien „gewaltig nach hinten losgegangen“ seien. Der IMEC-Korridor (oft als India-Middle East-Europe Corridor verkauft) sei in Wahrheit ein Israel-Saudi-Emirate-Europa-Indien-Projekt mit Israel im Zentrum und liege „tot wie eine Katze“. In arabischen Kreisen werde die VAE deshalb bisweilen als „arabische Zionisten“ bezeichnet. Die Annäherung an den Iran komme deutlich früher als noch vor zwei Monaten erwartet – damals hatten Quellen von Escobar von einem möglichen Ende des Jahres gesprochen. Nun geschieht sie Mitte August und gilt als „totaler Gamechanger“.

Ob Teheran die Geste glaubt und als echte Buße wertet, bleibt offen. Die Fakten – der Flug mit Gold und Bargeld – seien jedoch unbestreitbar und von den Quellen bestätigt. MBZ sei „zu Tode erschrocken“.

Pakistan als neues Verhandlungszentrum – China im Hintergrund

Die pakistanischen Mediatoren haben sich, so Escobar, als zentrale Verhandlungsplattform etabliert. Weder Katar noch Oman verfügten über vergleichbare Glaubwürdigkeit und militärische Rückendeckung. Pakistan genieße zudem die volle Unterstützung Chinas. Beide Länder hätten von Anfang an die Mediation zwischen Iran und den USA koordiniert – aus nationalen Sicherheitsinteressen heraus und dem Wunsch, mit der volatilen Trump-Administration zu einer Art Übereinkunft zu kommen.

Auf iranischer, omanischer und katarischer Seite sei die Lage relativ transparent. Auf amerikanischer Seite dagegen herrsche „totales Chaos“. Niemand könne die aktuellen US-Unterhändler benennen, die mit den Pakistanern sprechen. Es gebe lediglich die unbestätigte Annahme, dass Personen aus dem Umfeld von JD Vance involviert seien.

Die winzige diplomatische Fensteröffnung und die iranische Haltung

Aus iranischer Sicht – und insbesondere aus Sicht des IRGC – bleibt Skepsis vorherrschend: Die Gegenseite werde sich ohnehin nicht an Absprachen halten. Dennoch habe die Führung um Mojtaba Khamenei und Mohsen Rezaee (im Transkript als „Mosen Razai“ bzw. „Men Resai“ bezeichnet – der nach Escobar derzeit zweitmächtigste Mann im Iran und persönlicher Vertreter des Führers) den pakistanischen Mediatoren ein sehr enges Zeitfenster eingeräumt: wenige Tage bis maximal etwas über eine Woche.

In diesem Zeitraum soll eine hochrangige iranische Delegation unter Leitung von „Galibah und Arashi“ nach Islamabad reisen. Die Iraner werden dann gemeinsam mit den Pakistanern prüfen, ob Washington bereit ist, „sein Verhalten zu korrigieren“ – ein Ausdruck, den sowohl Chinesen als auch Iraner verwenden und den Escobar als „Mutter aller Euphemismen“ bezeichnet. Imperien korrigierten ihr Verhalten per Definition nicht. Das diplomatische Uhrwerk laufe parallel zum militärischen: Bei jedem „törichten“ amerikanischen Schritt werde die militärische Uhr sofort neu gestartet. Die Iraner hätten die Finger weiterhin am Abzug.

Offene Fragen und der größere Rahmen

Escobar listete die zentralen ungelösten Fragen auf:

  • Wann und unter welchen Bedingungen wird die Straße von Hormus wieder geöffnet?
  • Wer garantiert eventuelle Arrangements? China sei die einzige Macht, die das könnte – wolle es aber nicht und „subkontraktiere“ an Pakistan. Pakistan wiederum könne gegenüber den USA praktisch nichts garantieren.
  • Wer kontrolliert die Sequenz der Verpflichtungen, wenn die USA bekanntermaßen Absprachen brechen?
  • Welche Sicherheitsgarantien erhält der Iran tatsächlich?
  • Wie tief will China hinter Pakistan gehen?

Technische Gespräche zwischen Iran und Oman über eine vorläufige Navigationsregelung in der Straße von Hormus seien weitgehend abgeschlossen – doch das sei nur ein technisches und kein umfassendes Abkommen.

Der Mecca-Pakt wird konkret und Irans „Schwarm“-Fähigkeit

Mr. Z ergänzte wichtige Details: Pakistan, Türkei und Saudi-Arabien hätten im Rahmen des Mecca-Pakts konkrete Schritte zur militärischen Integration eingeleitet. Bald stünden gemeinsame Manöver aller drei Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine) in allen drei Ländern bevor. Das sei der erste Schritt echter gemeinsamer Verteidigungsfähigkeit – und richte sich klar gegen mögliche Aggressionen des „Death Cult Israel“.

Zudem verfüge der Iran über eine Schwarmfähigkeit von 2000 schnellen Booten, die mit Torpedos ausgerüstet seien – zusätzlich zur regulären Marine und den unterirdischen Fähigkeiten. Mohsen Rezaee wünsche sich laut Quellen sogar, dass die USA versuchen, die Straße von Hormus zu durchbrechen: Dann könne Iran berechtigt ein oder zwei Kriegsschiffe versenken und den „nassen Träumen“ des „malignen Kleinkinds“ Trump den finalen Nagel in den Sarg schlagen.

Die größere Bedeutung

Sowohl Escobar als auch Mr. Z sehen in den kommenden Tagen eine außerordentlich kritische Phase. Sollte Washington den Rückzug aus der Region akzeptieren, wäre das der Beginn des Endes der amerikanischen Hegemonie – und ein entscheidender Schlag gegen den Petrodollar. Die nächsten fünf bis zehn Jahre würden sich fundamental von den vergangenen 75 unterscheiden.

Die Berichterstattung bleibe eng an den Quellen und ohne „Corporate Varnish“. Weitere Entwicklungen würden in den regulären Ausgaben von Transition Protocol (Montag bis Mittwoch) sowie bei Bedarf erneut außer der Reihe verfolgt.

Der Bericht stützt sich vollständig auf die von Pepe Escobar und Mr. Z am 15. August vorgetragenen Informationen und Interpretationen. Die genannten Quellen sind pakistanisch-iranische Kanäle auf höchster Ebene; unabhängige Bestätigungen der konkreten Flüge, Gespräche und Zahlen lagen zum Zeitpunkt der Sendung nicht vor.

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