Freigegebenen SMS zeigen: Fauci und sein Team wussten bereits 2021 über die Risiken einer Fehlgeburt durch die Covid-Impfung und haben dies verheimlicht (Video)

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Fauci wusste von möglichen Risiken für Schwangere – neue Nachrichten werfen schwere Fragen zur Impfkommunikation auf

Neue interne Nachrichten aus dem Umfeld der damaligen US-Gesundheitsführung bringen Anthony Fauci erneut unter erheblichen Erklärungsdruck. Wie zunächst Children’s Health Defense berichtete und inzwischen auch das Wall Street Journal anhand der veröffentlichten Nachrichten bestätigt, diskutierten Fauci, die damalige CDC-Direktorin Rochelle Walensky und Vivek Murthy bereits im Januar 2021 mögliche Risiken der Covid-Impfung für Schwangere.

Besonders brisant ist ein Nachrichtenaustausch vom 25. Januar 2021.

Fauci machte seine Kollegen darauf aufmerksam, dass starke Immunreaktionen und Fieber nach der zweiten Impfdosis theoretisch mit einer Fehlgeburt im ersten Schwangerschaftsdrittel verbunden sein könnten. Walensky antwortete, dies sei ein wichtiger Punkt.

Damit ist dokumentiert: Auf höchster Ebene der amerikanischen Gesundheitsbehörden wurde ein mögliches Fehlgeburtsrisiko intern ausdrücklich diskutiert.

Gleichzeitig war die Datenlage für Schwangere zu diesem Zeitpunkt begrenzt.

„Dass es nach Covid-Impfungen tatsächlich zu Fehlgeburten kam, ist in wissenschaftlichen Untersuchungen dokumentiert: Eine Meta-Analyse von 18 Studien erfasste unter 123.185 geimpften Schwangeren 14.749 Fehlgeburten. Die Autoren fanden im Vergleich zu Ungeimpften allerdings keinen statistisch signifikanten Anstieg des Risikos und werteten die Daten daher nicht als Beleg dafür, dass die Impfung diese Fehlgeburten verursacht hatte.“ Quelle

Ehemalige CDC-Direktorin Rochelle Walensky: „Es gibt keinen schlechten Zeitpunkt“ für Frauen, sich impfen zu lassen.“ „Es ist absolut sicher.“ „Lassen Sie sich impfen, während Sie darüber nachdenken, ein Baby zu bekommen… während Sie mit Ihrem Baby schwanger sind.“ „Es gibt keinen schlechten Zeitpunkt!“Fauci zu Walensky: „[Die Impfung] könnte mit einer Fehlgeburt im ersten Trimester verbunden sein.“

Das ist entscheidend. Denn die großen Zulassungsstudien hatten keine ausreichende Zahl schwangerer Frauen eingeschlossen, um alle Risiken für diese Gruppe bereits zuverlässig beurteilen zu können.

Die Verantwortlichen standen damit vor einer medizinisch und ethisch heiklen Situation: Auf der einen Seite bestand für Schwangere ein reales Risiko durch eine Covid-Erkrankung. Auf der anderen Seite waren noch nicht alle Fragen zur Impfung während der Schwangerschaft geklärt.

Gerade deshalb wäre maximale Transparenz gegenüber den betroffenen Frauen notwendig gewesen.

Doch genau hier werfen die jetzt veröffentlichten Nachrichten unangenehme Fragen auf.

Nur wenige Tage nach dem internen Austausch erklärte Fauci öffentlich, bei Schwangeren seien bislang keine „red flags“ festgestellt worden. Rein technisch widerspricht das seiner internen Nachricht nicht zwingend: Ein theoretisch denkbares Risiko ist noch kein tatsächlich beobachtetes Sicherheitssignal.

Für eine schwangere Frau macht diese sprachliche Unterscheidung jedoch einen erheblichen Unterschied.

Intern lautete die Diskussion sinngemäß: Es gibt einen Mechanismus, der theoretisch mit Fehlgeburten verbunden sein könnte, und die Datenlage ist noch begrenzt.

Öffentlich hörten die Menschen dagegen: Bislang keine Warnsignale. Genau diese Diskrepanz verdient Aufklärung.

Noch aufschlussreicher ist ein weiterer Austausch. Murthy reagierte überrascht darauf, dass die WHO damals eine wesentlich vorsichtigere Position gegenüber der Moderna-Impfung bei Schwangeren einnahm. Seine Sorge galt dabei ausdrücklich auch den möglichen Auswirkungen einer solchen Aussage auf das Vertrauen schwangerer Frauen.

Das wirft eine grundsätzliche Frage auf: Stand damals ausschließlich die möglichst vollständige Kommunikation medizinischer Unsicherheit im Vordergrund – oder spielte auch die Sorge eine Rolle, öffentliche Warnungen könnten die Impfbereitschaft beschädigen?

Die neuen Dokumente beantworten diese Frage noch nicht endgültig. Aber sie machen sie legitim. Und das Material könnte noch wesentlich umfangreicher werden.

Nach Angaben des Wall Street Journal befinden sich auf Faucis ehemaligem Regierungshandy mehr als 34.000 Textnachrichten und 522 Sprachnachrichten. Die jetzt veröffentlichten Mitteilungen stellen lediglich einen kleinen Ausschnitt dar. Die Senatoren Rand Paul und Ron Johnson untersuchen das Material weiter.

Damit bekommt die Affäre eine Dimension, die weit über eine einzelne Nachricht hinausgeht.

Es geht um die zentrale Frage der gesamten Pandemiepolitik: Was wussten die Verantwortlichen intern, welche Risiken und Unsicherheiten diskutierten sie – und wie viel davon erfuhren die Bürger, bevor sie ihre medizinischen Entscheidungen trafen?

Gerade bei Schwangeren ist diese Frage besonders schwerwiegend. Eine medizinische Einwilligung kann nur dann wirklich informiert sein, wenn bekannte Risiken und wesentliche Unsicherheiten verständlich kommuniziert werden. Wenn entscheidende Daten fehlen, muss auch dieses Nichtwissen Teil der Aufklärung sein.

Denn Entscheidungen müssen anhand des Wissens beurteilt werden, das zum Zeitpunkt der Entscheidung verfügbar war – nicht anhand von Studien, die erst Jahre später vorlagen.

Genau deshalb sind Faucis Nachrichten politisch brisant.

Wenn Verantwortliche intern über mögliche schwere Risiken sprechen, während sie öffentlich wesentlich beruhigender auftreten, muss geklärt werden, ob die Bürger tatsächlich die Informationen erhielten, die sie für eine freie und informierte Entscheidung benötigten.

Das ist keine nebensächliche Kommunikationsfrage.

Es geht um Vertrauen in öffentliche Gesundheitsbehörden, medizinische Aufklärung und letztlich um die Frage, wie weit eine Regierung in einer Krise gehen darf, wenn die wissenschaftliche Datenlage noch unvollständig ist.

Und die Aufarbeitung dürfte gerade erst begonnen haben.

Mehr als 34.000 Nachrichten und Hunderte Sprachnachrichten warten auf ihre vollständige Auswertung. Erst wenn dieses Material offengelegt und in seinem Zusammenhang geprüft wurde, lässt sich beurteilen, ob die jetzt bekannt gewordene Diskussion ein Einzelfall war – oder Teil eines wesentlich größeren Musters.

Bis dahin bleibt eine unbequeme Tatsache bestehen:

Die Unsicherheit war intern vorhanden. Die Öffentlichkeit hatte ein Recht darauf, diese Unsicherheit ebenso deutlich zu erfahren.

Das Wall Street Journal bestätigt unabhängig vom CHD-Bericht die Existenz und den Inhalt der zentralen Nachrichten; auch die aktuelle Berichterstattung der New York Post dokumentiert den Gegensatz zwischen Faucis interner Diskussion und seiner damaligen öffentlichen Aussage. (wsj.com)

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