Der Wirtschaftspodcast: „Die Wärmepumpe ist nicht mehr aufzuhalten“

Die Deutschen steigen trotz sich ändernder Gesetze auf strombetriebene Heizungen um. Davon profitiert auch ein wachsendes Start-up aus Berlin

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Die Deutschen steigen trotz sich ändernder Gesetze auf strombetriebene Heizungen um. Davon profitiert auch ein wachsendes Start-up aus Berlin

Im März 2024 wurde das Start-up Deutsche Sanierungsberatung (DSB) gegründet – das Geld verdienen will, indem es die Deutschen dabei unterstützt, ihre Häuser energetisch zu sanieren und effizienter zu machen. Da dazu oft auch der Einbau einer Wärmepumpe gehört, geriet das Unternehmen umgehend in den großen politischen Konflikt um die strombetriebenen Heizungen.

Inzwischen profitieren die Berliner von einem wachsenden Geschäft. „Nach der Einführung des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes herrschte auch wieder Verunsicherung“, sagt Co-Gründer Sebastian Schmidt im Capital Wirtschaftspodcast. „Dann wollen die Leute neutral beraten werden, und das treibt sie zu uns.“

Nach eigenen Angaben berät die DSB pro Monat knapp 700 Kunden. Für das laufende Jahr wird mit einem Umsatz von 15 Mio. Euro gerechnet. In einer jüngsten Finanzierungsrunde konnten zudem 10 Mio. Euro für den Ausbau des Geschäfts eingesammelt werden. Schmidt beobachtet, dass sich unter seinen Kunden immer mehr Menschen für eine Wärmepumpe entscheiden, was vor allem an den stark steigenden Gaspreisen liegt. „Die Wärmepumpe wird die wichtigste Heizung, das ist nicht mehr aufzuhalten“, sagt er.

Die neuen Fördervorgaben, denen zufolge die staatliche Unterstützung allmählich zurückgefahren wird, beschleunigten den Prozess sogar noch: „Alle haben einen Anreiz zu sagen: Ich mache es lieber jetzt.“ 

Hören Sie in der neuen Folge von „Capital – der Wirtschaftspodcast“

  • Warum Schmidts Mutter an ihrer alten Heizung festhält
  • Was die ersten Schritte für einen Hausbesitzer sind, der wechseln möchte
  • Weshalb Schmidt selbst noch keine Wärmepumpe hat

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