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Gruppenvergewaltigung mit Elektroschocker: Vier Syrer und ein Iraker vor Gericht

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Ein Mädchen (17) soll in Heinsberg stundenlang vergewaltigt worden sein – auch ein Elektroschocker soll zum Einsatz gekommen sein. Jetzt stehen vier Syrer und ein Iraker in Aachen vor Gericht. Die Anwältin des Opfers sagt: Die junge Frau verlässt ihre Wohnung nicht mehr. Ein Fall, der fassungslos macht: Am Landgericht Aachen läuft der Prozess gegen fünf junge Männer. Vier Syrer und ein Iraker sollen im Oktober 2025 eine 17-Jährige in Heinsberg-Unterbruch vergewaltigt haben. Der Vorwurf: Gruppenvergewaltigung. Besonders erschütternd: Auch ein Elektroschocker soll bei der Tat eingesetzt worden sein. Die Angeklagten sind 17, 19, 20, 24 und 27 Jahre alt. Vier von ihnen sind Syrer, einer Iraker. Laut Aachener Zeitung kam sie als Geflüchtete nach Deutschland. Der genaue aktuelle Aufenthaltsstatus ist laut RTL West nicht bekannt. Bei einem Angeklagten soll im Juni allerdings ein weiteres Verfahren am Verwaltungsgericht Aachen laufen – dabei geht es um einen möglichen Widerruf seines Schutzstatus. Weil sowohl das Opfer als auch ein Angeklagter minderjährig sind, findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die fünf Männer schwiegen zunächst vor Gericht. Allerdings wollen sie sich im weiteren Verfahren noch zu den Vorwürfen äußern, heißt es. Opfer verlässt Wohnung nicht mehr Die mutmaßliche Tat soll sich am 19. Oktober 2025 in einer Wohnung in Heinsberg ereignet haben. Laut Staatsanwaltschaft kannte die 17-Jährige einen der Männer. Einen Tag später meldete sie den Vorfall der Polizei. Laut t-online wurde die 17-Jährige zuvor von ihrem Ex-Freund mit dem Auto abgeholt. Später seien mehrere Männer zugestiegen. In einer Wohnung in Heinsberg-Unterbruch soll es dann zur Tat gekommen sein. Der Ex-Freund soll nach diesen Angaben nicht dabei gewesen sein und die Jugendliche später wieder abgeholt haben. Wie schwer die junge Frau seitdem leidet, schilderte ihre Anwältin Sabine Appel bei RTL West. Ihre Mandantin könne die Tat nicht verarbeiten, verlasse ihre Wohnung nicht mehr und nehme derzeit „am Leben gar nicht teil“. Taser und Pistole sichergestellt Schon nach der Tat hatte es einen großen Polizeieinsatz gegeben – vorsorglich auch mit Spezialeinsatzkommando. Der Grund: Die Ermittler vermuteten offenbar, dass die Verdächtigen bewaffnet sein könnten. Bei Durchsuchungen wurden laut Berichten tatsächlich ein Elektroschocker und eine Pistole sichergestellt. Vier Verdächtige wurden damals festgenommen, ein fünfter stellte sich später der Polizei. Seit ihrer Festnahme sitzen die Angeklagten in Untersuchungshaft. Für den 17-jährigen Angeklagten sollte laut WDR-Angaben eine andere Einrichtung gesucht werden – das sieht das Jugendgerichtsgesetz vor. Gibt es weitere Opfer? Der Prozess soll bis Ende Juli dauern. Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten mehrjährige Haftstrafen. 17 Zeugen sind geladen. Der Fall könnte noch größer werden. Bereits im Dezember wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft mögliche Verbindungen zu zwei weiteren Vergewaltigungsfällen prüfte. Nach WDR-Informationen gibt es zumindest ein weiteres mögliches Opfer, das umfassend aussagen will. Andere zunächst begonnene Verfahren wurden laut WDR mangels Tatverdachts wieder eingestellt. Der Fall trifft Deutschland in einer ohnehin aufgeheizten Sicherheitsdebatte. Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt zwar insgesamt einen Rückgang der registrierten Straftaten. Bei Gewaltkriminalität bleiben nichtdeutsche Tatverdächtige aber deutlich überrepräsentiert: Ihr Anteil lag laut Bundesregierung bei 42,9 Prozent.
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