BMW verkauft in Europa und USA wieder mehr Autos, der Absatz in China bricht jedoch um rund 30 Prozent ein. Die Schwäche in Fernost ist auch Grund für die jüngste Gewinnwarnung.
In der Doppelspitze mit Christian Müller digitalisierte Rolf Schumann die Schwarz Gruppe in den vergangenen Jahren und brachte unter anderem Lidl Plus an den Start. Nun übernimmt Müller als alleiniger Chef mit sofortiger Wirkung.
Nach der Aufsichtsratssitzung ist vor den Auslieferungszahlen, und die fallen beim VW-Konzern wieder mal schwach aus. In den ersten sechs Monaten des Jahres ging es weiter nach unten, vor allem der Absatz in China brach ein.
Trumps neuer Fed-Chef Kevin Warsh will die US-Notenbank von Grund auf reformieren und holt sich dafür Experten ins Haus. Darunter sind der umstrittene Investor Marc Andreessen, Ex-Notenbanker Mervyn King und eine Reihe an Top-Professoren.
Kağan Sümer baute mit dem Schnelllieferdienst Gorillas ein Start-up mit Milliardenbewertung – und musste es schließlich per Notverkauf retten. Sein Comebackversuch ist offenbar auch schon wieder beendet: App eingestampft, Team weg. Doch Sümer hat bereits neue Pläne.
Für die jahrelangen Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten hat Bayer Milliarden ausgegeben und sich hoch verschuldet. Jetzt steigt Apollo bei einem Subunternehmen für Verhütungsmittel ein und verschafft Bayers CFO Judith Hartmann finanziellen Spielraum.
Konzernchef Oliver Blume hat dem Aufsichtsrat seinen Zukunftsplan vorgestellt, doch die Einschnitte bleiben unklar – nachdem das eingebrachte Maßnahmenpaket offenbar abgelehnt wurde. Betriebsratschefin Daniela Cavallo zürnt.
Nach durchwachsenen Vorgaben verharrt der Dax praktisch unverändert. Infineon gibt nach, Volkswagen notiert leichte Gewinne. Salzgitter legt eine Kursrallye hin. Die Ölpreise ziehen angesichts der Spannungen in Iran an.
Vergangene Woche hatte Easyjet nach monatelangem Ringen das Übernahmeangebot des US-Investors Castlelake angenommen, jetzt wendet sich das Blatt: Der Finanzinvestor Apollo ist eingestiegen und sticht Castlelake aus. Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen.
Vor zwei Jahren hat O2 mit 1&1 seinen größten Kunden verloren, jetzt spürt die Münchner Telefónica-Tochter die Konsequenzen. Um die Wettbewerbsfähigkeit auf dem gesättigten deutschen Markt zu sichern, streicht CEO Santiago Argelich Hesse jede sechste Stelle.